Vierschanzentournee in Innsbruck Freund Vierter, Schlierenzauer unschlagbar

Es war die Show des Gregor Schlierenzauer: Im heimischen Innsbruck sprang der Österreicher souverän zum Sieg - und hat auch in der Gesamtwertung die Führung übernommen. Das deutsche Team befindet sich im Aufwärtstrend. Severin Freund flog nur knapp am Podest vorbei.

DPA

Hamburg - Gregor Schlierenzauer hat das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck eindrucksvoll dominiert. Der Österreicher gewann den Wettkampf durch Sprünge auf 131,5 und 123 Meter vor Kamil Stoch aus Polen und Anders Bardal (Norwegen).

Der 22-jährige Schlierenzauer liegt nun auch in der Gesamtwertung ganz vorne. Er übernahm die Führung vom Norweger Anders Jacobsen, der in Innsbruck nur auf den siebten Rang kam. Damit lag er deutlich hinter Severin Freund. Der Deutsche schaffte es mit 125 und 120,5 Metern auf den vierten Rang.

Freund, der in der Qualifikation in Innsbruck nur auf einen enttäuschenden 21. Rang gelandet war, kommt damit rechtzeitig wieder in Form. Vor dem letzten Springen am 6. Januar in Bischofshofen (16.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) liegt der beste DSV-Athlet im Gesamtklassement auf Rang vier.

"Ich bin mit dem vierten Platz sehr, sehr zufrieden", sagte Freund, der mit 234,4 Punkten einen großen Rückstand auf Schlierenzauer (253,7) hatte: "Es war auf alle Fälle ein erfolgreicher Tag. Ich habe nach dem Training gezeigt, dass man mit einem Sprung wieder in die Spur kommen kann."

Auch Werner Schuster war zufrieden. "Er hat super gearbeitet, das ist eine tolle Leistung. Vor so einem Sportler muss man den Hut ziehen", sagte der Bundestrainer.

Martin Schmitt wurde in Innsbruck 12., Richard Freitag flog auf Rang elf, Michael Neumayer auf Rang 13 und Andreas Wellinger auf Platz 21. Andreas Wank kam im ersten Durchgang zwar auf Rang 27, schied aber wie zum Auftakt in Oberstdorf als Verlierer seines K.o.-Duells aus.

chp/dpa/sid

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insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
mrgraffity 04.01.2013
1. Skandal
Zitat von sysopREUTERSEs war die Show des Gregor Schlierenzauer: Im heimischen Innsbruck sprang der Österreicher souverän zum Sieg - und hat auch in der Gesamtwertung die Führung übernommen. Das deutsche Team befindet sich im Aufwärtstrend. Severin Freund schrammte nur knapp am Podest vorbei. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/vierschanzentournee-in-innsbruck-freund-vierter-a-875800.html
Schlimme Ausschreitungen in Innsbruck: Feinde des Skispringens haben während der Vierschanzentorunee schwer randaliert. Sie zündeten während des Springens Bengalische Fackeln und gefährdeten die Gesundheit der friedlichen Zuschauer. Die Polizei schritt ein und nahm die Personen in Gewahrsam. Diese Krawallmacher haben beim Skispringen nichts zu suchen, alle sind empört. Wann wird es in Skisprungstadien endlich wieder sicherer?
ray-sister-33 04.01.2013
2. Lösungen?
Stehplatz- und Alkoholverbot!
friedollin 04.01.2013
3. Ultra lustig
Zitat von mrgraffitySchlimme Ausschreitungen in Innsbruck: Feinde des Skispringens haben während der Vierschanzentorunee schwer randaliert. Sie zündeten während des Springens Bengalische Fackeln und gefährdeten die Gesundheit der friedlichen Zuschauer. Die Polizei schritt ein und nahm die Personen in Gewahrsam. Diese Krawallmacher haben beim Skispringen nichts zu suchen, alle sind empört. Wann wird es in Skisprungstadien endlich wieder sicherer?
Pyrotechnik in der Hand alkoholisierter Vollpfosten, die sich wie dünne Damenbinden nennen, kann man nicht durchgehen lassen.
atheist 04.01.2013
4. oder Österreicher eben,
Zitat von friedollinPyrotechnik in der Hand alkoholisierter Vollpfosten, die sich wie dünne Damenbinden nennen, kann man nicht durchgehen lassen.
Die auch meinen, das wahre Fantum hängt an dem Bengalischen Feuer. Schmeißt diese Spinner aus den Sportveranstaltungen und die Ultras hinterher.
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