Vierschanzentournee Macht Stoch den Hannawald?

Am Samstag endet die Vierschanzentournee mit dem Springen in Bischofshofen. Kamil Stoch wurde in der Qualifikation Fünfter. Gelingt ihm der Grand Slam? Ohne Richard Freitag gehen sechs Deutsche an den Start.

Kamil Stoch
Bongarts/Getty Images

Kamil Stoch


Kamil Stoch will als zweiter Skispringer nach Sven Hannawald das Kunststück vollbringen, alle vier Einzelwettbewerbe bei der Vierschanzentournee zu gewinnen. Die Grundlage dafür legte der Pole, der in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck siegreich war, bei der Qualifikation zum abschließenden Springen in Bischofshofen.

Mit einem Sprung auf 130 Meter wurde Stoch Fünfter. Im K.o.-Durchgang trifft er am Samstag (17 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: ARD und Eurosport) auf den Tschechen Cestmit Kozisek. "Für vier Siege auf vier Schanzen braucht man auch Glück", sagte Stoch nach der Qualifikation. "Ich bin auch nervös, jeder von uns ist nervös. Wir sind keine Maschinen, sondern Menschen."

Hannawald, der 2001/2002 als bislang einziger Vierschanzentournee-Sieger alle vier Einzelspringen gewonnen hatte, traut dem Polen den Grand Slam zu. "Kamil springt hier im Moment alles in Grund und Boden. Es ist ähnlich wie bei mir damals, er hat jetzt alles in der eigenen Hand", sagte Hannawald bei Eurosport.

Nachdem Richard Freitag nach seinem Sturz in Innsbruck aus der Tournee ausgestiegen war, qualifizierten sich sechs deutsche Springer für das Springen in Bischofshofen. Andreas Wellinger, der in der Gesamtwertung hinter Stoch auf Platz zwei liegt, landete als bester Deutscher auf Platz acht. Auch Markus Eisenbichler (Platz neun), Karl Geiger (17.), Stephan Leye (26.), Constantin Schmid (33.) und Pius Paschke (47.) gehen am Samstag an den Start. Den besten Sprung der Qualifikation zeigte der Pole Dawid Kubacki mit 136 Metern.

mmm/dpa/sid



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