Vierschanzentournee Freitag wird zum Auftakt Zweiter hinter Stoch

Heimsieg knapp verpasst: Richard Freitag ist beim ersten Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf auf Platz zwei gelandet. Tagessieger wurde bei schwierigen Bedingungen der Pole Kamil Stoch.

AP

Richard Freitag ist seiner Favoritenrolle beim Auftakt der Vierschanzentournee nicht ganz gerecht geworden. Bei schwierigen Bedingungen mit wechselnden Winden und leichtem Regen wurde der Weltcup-Führende in Oberstdorf mit Sprüngen auf 128,5 und 127 Meter Zweiter. Es gewann Tournee-Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen, der im zweiten Durchgang mit 137 Metern die beste Weite des Tages erzielte.

Auf dem dritten Platz landete mit Dawid Kubacki ein weiterer Pole. Nach dem ersten Durchgang hatte mit einem Sprung auf 132 Meter noch der Österreicher Stefan Kraft geführt. Für ihn reichte es nach 119 Metern im zweiten Durchgang am Ende nur zu Platz vier.

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Vierschanzentournee: Nur fliegen ist schöner

Markus Eisenbichler landete als zweitbester Deutscher auf Rang neun. Andreas Wellinger wurde Opfer der Windlotterie: Der Weltcup-Zweite war im ersten Durchgang bei starkem Rückenwind nur auf den 17. Platz gesprungen. Im zweiten Durchgang verbesserte er sich trotz abermals schlechter Bedingungen zumindest auf den zehnten Platz.

Die Vierschanzentournee wird am Montag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: ZDF) mit dem traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen fortgesetzt. Alle Informationen zur Tournee finden Sie hier.

mmm



insgesamt 4 Beiträge
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nr.14 30.12.2017
1. Punkte?
Respekt, SPON. Nicht eine einzige Punktzahl bzw. deren Abstände erwähnt. Wie deutlich hat Stoch gewonnen, wie eng geht es in der Gesamtwertung zu? Dafür sind die heute gesprungenen Weiten nicht wirklich erheblich. Muss man das wissen in der Sportredaktion? Sollte.
steingärtner 31.12.2017
2. Eventisierung
Früher (tm), war es ein Skispringen und das noch bei Tageslicht. Heute ist es eine extrem in die Länge gezogenes Event für das jeweilige Fernsehen. Irgendwie muss man ja Sendezeit füllen. Mir ist das inzwischen zu über zogen, in jeder Hinsicht. Weiß eigentlich einer, ob es einen sachlichen Grund gibt, im dunkeln zu springen ?
colinchapman 31.12.2017
3. es ist die Sendezeit
Zitat von steingärtnerFrüher (tm), war es ein Skispringen und das noch bei Tageslicht. Heute ist es eine extrem in die Länge gezogenes Event für das jeweilige Fernsehen. Irgendwie muss man ja Sendezeit füllen. Mir ist das inzwischen zu über zogen, in jeder Hinsicht. Weiß eigentlich einer, ob es einen sachlichen Grund gibt, im dunkeln zu springen ?
am späten Nachmittag sind die Quoten besser als zur Mittagszeit, weil da mehr Leute vor dem Fernseher sitzen.
h.weidmann 31.12.2017
4.
Zitat von nr.14Respekt, SPON. Nicht eine einzige Punktzahl bzw. deren Abstände erwähnt. Wie deutlich hat Stoch gewonnen, wie eng geht es in der Gesamtwertung zu? Dafür sind die heute gesprungenen Weiten nicht wirklich erheblich. Muss man das wissen in der Sportredaktion? Sollte.
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