Vierschanzentournee Schmitt, Schoft und Wenig komplettieren deutsches Aufgebot

Die Vierschanzentournee findet auch in diesem Jahr mit Martin Schmitt statt. Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster berief den 34-Jährigen nach seinem Sieg beim Continentalcup in Engelberg ins deutsche Aufgebot. Felix Schoft und Daniel Wenig schafften ebenfalls noch den Sprung ins Team.

Skispringer Schmitt (Archivbild): Sieg in Engelberg
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Skispringer Schmitt (Archivbild): Sieg in Engelberg


Hamburg - Skispringer Martin Schmitt hat mit seinem ersten Sieg seit fünf Jahren den Sprung in den deutschen Kader für die Vierschanzentournee geschafft. Der 34-Jährige setzte sich beim Continentalcup in Engelberg mit den weitesten Sprüngen auf 135 und 133,5 Meter durch und wurde danach von Bundestrainer Werner Schuster ins Tournee-Aufgebot berufen.

"Ich freue mich für Martin. Wie er die sportliche Herausforderung angenommen und nach so vielen Anläufen endlich wieder einen Wettkampf gewonnen hat, verdient Respekt", sagte Schuster.

Schmitt hatte seinen letzten Erfolg 2007 ebenfalls im Continentalcup gefeiert. Sein letzter Weltcupsieg liegt bereits mehr als zehn Jahre zurück. "Ich freue mich über den Sieg und auf die Vierschanzentournee. Es war gut, in Engelberg noch einmal Wettkampfpraxis zu sammeln", sagte Schmitt.

Felix Schoft, der in Engelberg Dritter wurde, und Daniel Wenig komplettieren das zwölfköpfige DSV-Team, das am Samstag (16 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Oberstdorf in die Qualifikation für das Auftaktspringen am Sonntag startet. Zuvor hatte Schuster bereits Severin Freund, Andreas Wellinger, Richard Freitag, Michael Neumayer, Andreas Wank, Karl Geiger, Danny Queck, Tobias Bogner und Maximilian Mechler nominiert.

mib/dpa/sid

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insgesamt 5 Beiträge
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Seite 1
mitchomitch 28.12.2012
1.
Schitt, Schrott und Wenig. So in etwa schätze ich meine persönlichen Erwartungen an das Abschneiden der deutschen Springer bei der diesjährigen Tour ein. Aber ich lasse mich natürlich liebend gern positiv überraschen. Schließlich ist ein guter Freund bekanntlich das Schönste, das es gibt auf dieser Welt.
jot-we 28.12.2012
2. ojweh
Es ist wie mit dem Sauerteig - sobald Schmitt wieder mit im Team ist, dürfte die gesamte Mannschaft mit den Podestplätzen während der Tournee nix mehr zu tun haben ...
hador2 29.12.2012
3.
Zitat von mitchomitchSchitt, Schrott und Wenig. So in etwa schätze ich meine persönlichen Erwartungen an das Abschneiden der deutschen Springer bei der diesjährigen Tour ein. Aber ich lasse mich natürlich liebend gern positiv überraschen. Schließlich ist ein guter Freund bekanntlich das Schönste, das es gibt auf dieser Welt.
Naja... Sie haben aber schon mitbekommen, dass die deutschen Springer aktuell die Plätze 2, 4 und 7 im Gesamtweltcup belegen und immerhin 2 von 7 Springen gewinnen konnten. Das ein deutscher Springer die Tournee gewinnt erwarte ich zwar auch nicht, aber ihr Post klingt eher so als hätten sie null Ahnung vom aktuellen Geschehen.
schlagwort 29.12.2012
4. nix gegen schmitt
Zitat von sysopDPADie Vierschanzentournee findet auch in diesem Jahr mit Martin Schmitt statt. Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster berief den 34-Jährigen nach seinem Sieg beim Continentalcup in Engelberg ins deutsche Aufgebot. Felix Schoft und Daniel Wenig schafften ebenfalls noch den Sprung ins Team. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/vierschanzentournee-schmitt-im-deutschen-aufgebot-a-875001.html
aber der springt der weltklasse seit jahren hinterher so macht mann keinen neuanfang so gibt man talenten keine chance.
cmann 29.12.2012
5. Ausstieg verpasst!
Martin Schmitt hat in seinen "Glanzzeiten" viel für das Skispringen in Deutschland getan. Seine Zeit ist aber eindeutig vorbei! Aus meiner Sicht hätte er schon in der vergangenen Saison endgültig den Kader verlassen müssen. Da Schmitt nur Skispringen "gelernt" hat und jahrelang das "Hätschelkind" des DSV war, fühlt sich der Verband scheinbar verpflichtet seinem in die Jahre gekommenem Sympatieträger, trotz unzureichender Leistungen, weiterhin Startmöglichkeiten zu geben. Solange der Verband Schmitt nicht aus dem Kader wirft, wird Schmitt, mangels anderer Alternativen weitermachen und zumindestens einem Nachwuchsmann den Platz blockieren. Mit 34 Jahren und einer erfolgreichen Kariere sollte es Martin Schmitt nun endlich "gut sein lassen".
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