Wintersport: Biathletin Gössner verpasst das Podest, Maze den Slalom-Sieg

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Athletin Gössner: beste Deutsche beim Weltcupfinale

Die Siegerin beim Biathlon-Weltcup im Chanty-Mansijsk heißt Gabriela Soukalova aus Tschechien. Miriam Gössner erreichte nach drei Schießfehlern den fünften Platz. Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch kam beim Slalom in der Schweiz unter die ersten zehn. Den Sieg sicherte sich eine 18-Jährige.

Hamburg - Keine Podiumsplätze für die deutschen Biathletinnen zum Saisonabschluss: Beim Weltcupfinale im russischen Chanty-Mansijsk wurde Miriam Gössner mit drei Schießfehlern und 23 Sekunden Rückstand als Fünfte beste Deutsche im Verfolgungsrennen. Das gute Teamergebnis komplettierten Laura Dahlmeier als Sechste (+ 31,3 Sekunden /1 Schießfehler) und Andrea Henkel als Siebte (+ 0:34,7/3; 8).

Zwei Tage nach ihrem Erfolg im Sprint gewann Gabriela Soukalova auch das Jagdrennen über die zehn Kilometer (30:58,8 Minuten). Die Tschechin hatte mit zwei Fehlern sieben Sekunden Vorsprung auf die Russin Olga Wiluchina (3 Schießfehler). Dritte wurde die Norwegerin Tora Berger (+ 4,8/2).

Maze vergibt großen Vorsprung, Neureuther ausgeschieden

Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin hat die kleine Kristallkugel im Slalom gewonnen. Die amerikanische Weltmeisterin fuhr beim Weltcup-Finale in Lenzerheide mit ihrem Sieg auf Platz eins in der Disziplin-Wertung. Die 18-Jährige holte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang (56,76 Sekunden) den Tageserfolg vor Bernadette Schild (+ 0,20 Sekunden) aus Österreich und der Slowenin Tina Maze. Maze fiel trotz eines Vorsprungs von 1,17 Sekunden auf die zunächst drittplatzierte Shiffrin im zweiten Lauf von Rang eins auf Rang drei zurück. Am Ende fehlten ihr 0,35 Sekunden zum elften Saisonsieg.

"Es ist unglaublich, dass es noch funktioniert hat. Ich war so weit hinten nach dem 1. Durchgang. Im zweiten Lauf habe ich alles auf eine Karte gesetzt", sagte Shiffrin. Sie weinte im Ziel vor Glück, bei der enttäuschten Maze flossen auch die Tränen.

Nach zuletzt drei Ausfällen in Serie erreichte Maria Höfl-Riesch in der Schweiz den siebten Platz (+ 1,95). Im Slalom-Weltcup belegt sie derzeit Rang neun, im Gesamtweltcup Platz zwei. Lena Dürr wurde in Lenzerheide Elfte (+3,19), Christina Geiger war im ersten Durchgang ausgeschieden.

Den Riesenslalom bei den Männern hat der amerikanische Weltmeister Ted Ligety gewonnen. Er gewann nach zwei Läufen in 2:14,76 Minuten und verwies den Österreicher Marcel Hirscher auf den zweiten (2:15,13 Minuten) und den Franzosen Alexis Pinturault auf den dritten Platz (2:15,92). Als bester Deutscher belegte Fritz Dopfer Rang 15 (2:18,52). Felix Neureuther war im ersten Durchgang des Rennens in der Schweiz ausgeschieden. Er klagte danach über Rückenschmerzen und hoffte, beim Slalom am Sonntag an den Start gehen zu können.

Frenzel zum Saisonabschluss auf Platz zwei

Der Nordische Kombinierer Eric Frenzel hat beim letzten Weltcup-Rennen der Saison seinen siebten Sieg knapp verpasst. Der Gewinner des Gesamtweltcups musste sich im norwegischen Oslo nach zwei Sprüngen und 15 Kilometern Langlauf als Zweiter um 0,4 Sekunden dem französischen Dreifach-Weltmeister Jason Lamy-Chappuis (42:06,5 Minuten) geschlagen geben. Dritter mit 1,5 Sekunden Rückstand wurde der Österreicher Wilhelm Denifl. Den sechsten Platz belegte Johannes Rydzeck (+ 47,1 Sekunden).

Der Russe Alexander Legkow hat den traditionellen 50-Kilometer-Skilanglauf am norwegischem Holmenkollen gewonnen. Der Sieger der Tour de Ski setzte sich vor rund 100.000 Zuschauern in 2:07:32,9 Stunden vor Martin Sundby (Norwegen) und seinem russischen Landsmann Ilja Tschernoussow durch. Norwegens Volksheld Petter Northug wurde Sechster, machte aber im Kampf um den Gesamtweltcup aber Punkte auf den Schweizer Dario Cologna gut, der nur auf Platz 16 kam.

Die deutschen Läufer um den frühere Gesamtweltcup-Sieger Tobias Angerer und Tim Tscharnke hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Die angeschlagenen Axel Teichmann und Jens Filbrich hatten kurzfristig auf einen Start verzichtet.

joe/sid/dpa

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