Wintersport: Loch Europameister, Gössner in der Strafrunde

Rodler Felix Loch ist zum ersten Mal Europameister geworden. Miriam Gössner erreichte im Massenstart von Ruhpolding trotz sechs Strafrunden Rang acht. Und: Tino Edelmann und Eric Frenzel haben den Team-Wettkampf der Nordischen Kombinierer gewonnen.

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Rodler Loch: Erstmals Europameister geworden

Hamburg - Rodler Felix Loch hat nach langer Anlaufzeit den ersten EM-Titel seiner Laufbahn eingefahren. Der Olympiasieger und dreimalige Weltmeister setzte sich beim deutschen Dreifacherfolg in Oberhof souverän vor seinen Teamkollegen Andi Langenhan und Johannes Ludwig durch. Anschließend wurde auch die aus Natalie Geisenberger, Loch sowie die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken bestehende Team-Staffel Europameister.

Zu viele Fehler am Schießstand haben Miriam Gössner und Andrea Henkel beim Biathlon-Massenstart von Ruhpolding die Podestplätze gekostet. Beim Erfolg der Norwegerin Tora Berger leistete sich Sprint-Siegerin Miriam Gössner gleich sechs Strafrunden, wurde aber dank ihrer herausragenden Laufform noch Achte. Henkel landete nach drei Schießfehlern auf Rang 13. Mit nur einem Schießfehler hatte Berger am Ende 26,7 Sekunden Vorsprung vor der Weißrussin Darja Domratschewa (2 Fehler). Dritte wurde die Russin Olga Saizewa (1/+37,8 Sekunden).

Die deutsche Biathlon-Männer schossen zwar gut, verpassten dennoch ebenfalls das Podium. Trotz jeweils nur einem Fehler bei insgesamt 20 Schüssen kamen Simon Schempp und Andreas Birnbacher nicht über die Plätze fünf und sieben hinaus. Den Sieg sicherte sich der Weltcup-Führende Martin Fourcade (0 Fehler) vor dem Russen Dmitri Malyschko (1) und dem Norweger Emil Hegle Svendsen (2).

Einzel-Sieger Tino Edelmann hat zusammen mit Erik Frenzel zum Abschluss des Weltcups der Nordischen Kombination im französischen Chaux-Neuve auch den Teamsprint gewonnen. Nach guten Sprungleistungen und einer starken Vorstellung im 2x7,5-Kilometer-Langlauf setzte sich die deutsche Top-Paarung in 36:51,0 Minuten knapp vor den Duos aus Norwegen (+1,4 Sekunden) und Frankreich (+1,5) durch. Ihre Aufholjagd krönten zudem Björn Kircheisen und Johannes Rydzek, die sich nach Rang zehn im Springen noch auf den vierten Rang verbesserten und das Podest nur um 2,4 Sekunden verpassten.

Mit Rang fünf beim Slalom in Adelboden hat Felix Neureuther seinen fünften Podestplatz in der WM-Saison verfehlt. Im zweiten Lauf rutschte er als Dritter des ersten Durchgangs noch um zwei Plätze nach hinten. Den Sieg holte sich Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher mit einer starken Aufholjagd im zweiten Lauf. Nach dem ersten Durchgang war der Österreicher nur Achter. Zweiter wurde sein Landsmann Mario Matt, Dritter der Italiener Manfred Mölgg.

Tina Maze ist durch ihren Sieg beim Super-G in St. Anton in einen elitären Kreis aufgestiegen. Als erst sechste Skirennfahrerin gewann Maze in allen fünf Disziplinen. Die Slowenin siegte vor Anna Fenninger aus Österreich und Fabienne Suter aus der Schweiz. Maria Höfl-Riesch landete als beste Deutsche auf Platz fünf, Viktoria Rebensburg erreichte Rang acht.

leh/sid/dpa

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Biathlon: Gewinnerinnen Gesamt-Weltcup
Jahr Name (Land)
2014 Tora Berger (Norwegen)
2013 Tora Berger (Norwegen)
2012 Magdalena Neuner (Deutschland)
2011 Kaisa Mäkäräinen (Finnland)
2010 Magdalena Neuner (Deutschland)
2009 Helena Jonsson (Schweden)
2008 Magdalena Neuner (Deutschland)
2007 Andrea Henkel (Deutschland)
2006 Kati Wilhelm (Deutschland)
2005 Sandrine Bailly (Frankreich)
2004 Liv Greté Poirée (Norwegen)
2003 Martina Glagow (Deutschland)
2002 Magdalena Forsberg (Schweden)
2001 Magdalena Forsberg (Schweden)
2000 Magdalena Forsberg (Schweden)