Wintersport: Vonn siegt, Schmitt stürzt, Neureuther jubelt

Skirennfahrerin Lindsey Vonn hat den Super-G von St. Moritz gewonnen. Nur knapp am Triumph vorbei schrammte Felix Neureuther beim Slalomrennen in Val d'Isère. Skispringer Martin Schmitt startete denkbar schlecht in die Saison.

Skifahrer Neureuther: Platz zwei in Val d'Isère Zur Großansicht
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Skifahrer Neureuther: Platz zwei in Val d'Isère

Hamburg - Lindsey Vonn hat den 57. Weltcupsieg ihrer Karriere gefeiert. In St. Moritz triumphierte die US-Skirennfahrerin im Super-G-Rennen. Hinter Vonn belegte Tina Maze aus Slowenien mit einem Rückstand von 0,37 Sekunden Platz zwei vor der US-Amerikanerin Julia Mancuso (+1,01). Die Deutsche Maria Höfl-Riesch landete auf Rang fünf (+1,31).

Bei den Herren verpasste Felix Neureuther beim Slalom von Val d'Isère seinen dritten Weltcup-Sieg in 1:37,05 Minuten um eine halbe Sekunde. Der 28 Jahre alte Skirennfahrer musste sich nur dem Franzosen Alexis Pinturault (1:36,55 Minuten) geschlagen geben. Dritter wurde Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher aus Österreich (1:37,12 Minuten). Fritz Dopfer arbeitete sich nach Rang elf im ersten Durchgang noch um einen Platz nach vorne und wurde Zehnter.

Skispringer Severin Freund hat seinen Höhenflug fortgesetzt: Der 24-Jährige sprang auf der kleinen Olympia-Schanze im russischen Sotschi auf den zweiten Rang und verteidigte das Gelbe Trikot des Weltcup-Spitzenreiters. Am Ende fehlten nur 5,3 Punkte auf den Österreicher Gregor Schlierenzauer, der den 42. Sieg seiner Karriere feierte. Rang drei ging an Schlierenzauers Landsmann Andreas Kofler.

Ein Sturz hat Martin Schmitt um einen gelungenen Start in den WM-Winter gebracht. Der um seine Rückkehr ins A-Team kämpfende Routinier kam im Continentalcup in Almaty (Kasachstan) nur auf den enttäuschenden 26. Platz. Zur Halbzeit hatte der viermalige Weltmeister nach einem Sprung auf 131 Meter noch aussichtsreich auf Rang vier gelegen. Im Finale stürzte Schmitt jedoch nach der Landung bei 117 Metern und fiel weit zurück. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Stefan Schwarz. Bester deutscher Springer war Tobias Bogner auf Platz sechs.

Rennrodlerin Natalie Geisenberger setzt im Weltcup derzeit Maßstäbe. Eine Woche nach ihrem Triumph in Königssee gewann die 24-Jährige auch in Altenberg vor ihren Teamkolleginnen Anke Wischnewski (+0,123 Sekunden) und Corinna Martini (+0,356 Sekunden) und feierte damit ihren insgesamt zwölften Weltcupsieg.

Auch die Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt eilen im Weltcup weiter von Sieg zu Sieg. In Altenberg machten sie im dritten Rennen in 1:22,654 Minuten überlegen den dritten Saisonerfolg perfekt. Zweite wurden die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler (1:23,018 Minuten) vor Toni Eggert und Sascha Benecken (1:23,218 Minuten).

bka/dpa/sid

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