Hamburg - Shorttracker Robert Seifert hat für den ersten deutschen Weltcup-Erfolg auf einer Einzel-Strecke gesorgt. Im japanischen Nagoya verwies der 24-Jährige über die 500-Meter-Distanz in 41,314 Sekunden überraschend den Doppel-Olympiasieger Charles Hamelin aus Kanada (41,332 Sekunden) auf den zweiten Platz. Dritter wurde der US-Amerikaner Travis Jayner (41,398). "Ich habe es auch jetzt noch nicht realisiert, das kam wirklich überraschend, fühlt sich aber gut an", sagte Seifert.
Die deutschen Kombinierer haben im ersten Teamsprint der Saison das Podest klar verfehlt. Eric Frenzel und Björn Kircheisen stürmten nach schwacher Leistung auf der Schanze zwar noch vom 13. Platz auf Rang sieben vor, zum Podium fehlten aber knapp 25 Sekunden. Die Vizeweltmeister Johannes Rydzek und Tino Edelmann landeten beim Start-Ziel-Sieg der Österreicher Mario Stecher und Bernhard Gruber auf dem achten Platz. Hinter Österreich liefen die Norweger Mikko Kokslien und Haavard Klemetsen (+5,4 Sekunden) und die Franzosen Jason Lamy-Chappuis und Sebastien Lacroix (+6,2) auf das Podium.
Auch Deutschlands Eisschnellläuferinnen konnten beim Weltcup in Astana nicht überzeugen, sie belegten nur den sechsten Platz in der Team-Verfolgung. Zwei Wochen nach dem Erfolg beim Auftaktrennen in Heerenveen waren Claudia Pechstein, Stephanie Beckert und Isabell Ost in 3:03,52 Minuten gut fünf Sekunden langsamer als Sieger Kanada. Zweiter wurde Südkorea, Rang drei ging an die Niederlande.
bka/sid/dpa
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