Wintersport: Thees gewinnt WM-Gold im Skeleton

Kopfüber ins Glück: Marion Thees hat ihren Titel bei der Skeleton-WM erfolgreich verteidigt. Auch Platz zwei ging an Deutschland. Im Viererbob der Männer liegt Manuel Machata zur Halbzeit auf Goldkurs - gefolgt von einem Teamkollegen.

Skeleton-Weltmeisterin Thees: Titel von 2009 erfolgreich verteidigt Zur Großansicht
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Skeleton-Weltmeisterin Thees: Titel von 2009 erfolgreich verteidigt

Hamburg - Bei der Skeleton-WM in Königssee haben die deutschen Frauen einen Doppelsieg gefeiert. Marion Thees triumphierte mit einer Gesamtzeit von 3:28,51 Minuten und lag am Ende 0,88 Sekunden vor ihre Teamkollegin Anja Huber. Dritte wurde die Kanadierin Mellisa Hollingsworth mit 1,23 Sekunden Rückstand auf Thees.

"Erst nach der letzten Kurve habe ich gewusst, dass es gereicht hat. Das war einfach ein geiles Gefühl", sagte Thees, die ihren Titel erfolgreich verteidigte. 2009 in Lake Placid hatte sie noch unter ihrem Mädchennamen Trott WM-Gold geholt. Topfavoritin Huber, die in diesem Winter erstmals den Gesamtweltcup gewonnen hatte, war am Ende chancenlos. "Ich kann ja nicht in jedem Rennen ganz oben stehen. Marion ist hier super gefahren und hat verdient gewonnen", sagte Huber.

Auch in der Viererbob-Konkurrenz der Männer ist ein deutscher WM-Doppelsieg in Königssee möglich. Zur Halbzeit liegt Manuel Machata nach zwei von vier Läufen 0,22 Sekunden vor seinem Teamkollegen Karl Angerer. Dritter ist der Russe Alexander Subkow. Titelverteidiger und Olympiasieger Steven Holcomb aus den USA liegt als Vierter in Lauerstellung. Thomas Florschütz rangiert hinter Junioren-Weltmeister Maximilian Arndt auf Rang sieben.

"Es läuft wahnsinnig gut, doch noch ist nichts gewonnen. Nur wer vier gute Läufe runterbringt, kann um die Medaillen mitkämpfen", sagte Machata, der trotz Bahnrekord nicht ganz zufrieden war: "Ich hatte viele kleine Fehler drin, das darf mir nicht passieren. Ich muss konzentriert bleiben."

Zufrieden war Lokalmatador Angerer: "Jetzt kann ich erstmal durchatmen. Mir sind zwei solide Läufe gelungen. Morgen müssen wir nochmal einen perfekten Lauf erwischen. Dann können wir Manuel das Leben noch etwas schwerer machen." Enttäuscht war hingegen Florschütz: "Ich bin ein bisschen ratlos. Mit Fahrfehlern hat es nichts zu tun. Mir fehlt einfach der Speed, daher können wir nur Schadensbegrenzung betreiben. Die Medaillen sind wohl schon weg."

ham/sid/dpa

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