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Wintersport Vonn gewinnt Super-G, Schlierenzauer disqualifiziert

Skifahrerin Vonn: Weltcup-Sieg in Cortina vor Maria Höfl-RieschZur Großansicht
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Skifahrerin Vonn: Weltcup-Sieg in Cortina vor Maria Höfl-Riesch

Skifahrerin Lindsey Vonn hat beim Super-G von Cortina ihren 47. Weltcup-Sieg gefeiert. Wegen des Benutzens eines nicht regelkonformen Anzug ist Gregor Schlierenzauer beim Skifliegen am Kulm disqualifiziert worden. Und: Skirennfahrer Fritz Dopfer hat beim Weltcup-Slalom in Wengen erstmals das Podest erreicht.

Hamburg - Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch hat beim Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo den vierten Podestplatz dieser Weltcup-Saison erreicht. Einen Tag nach dem dritten Rang in der Abfahrt zeigte die Doppel-Olympiasiegerin als Zweite erneut eine starke Vorstellung. Auf die überlegene Siegerin Lindsey Vonn fehlten ihr 0,61 Sekunden. Die Amerikanerin gewann damit ihren dritten Super-G dieses Winters, auf Rang drei kam die Slowenin Tina Maze. Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg schied zum vierten Mal in den vergangenen fünf Speedrennen aus, Veronique Hronek stürzte und kam ebenfalls nicht ins Ziel. Für Vonn war es der 47. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere.

Deutschlands Skispringer haben beim nachgeholten Weltcup am Kulm in Österreich eine Top-Ten-Platzierung verpasst. Als bester DSV-Athlet kam Severin Freund (180,3 Punkte) mit einem Flug auf 191,5 Meter auf Rang zwölf. Den Sieg sicherte sich der Slowene Robert Kranjec (212,5). Mit einem Flug auf 206 Meter gewann er vor dem Österreicher Thomas Morgenstern (206,8) und Anders Bardal (201,6) aus Norwegen. Vierschanzentourneesieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich wurde bei schwierigen Bedingungen nur Siebter.

Zweitbester Deutscher war Michael Neumayer, der bei 193 Metern landete und Platz 15 belegte. Ebenfalls in die Punkte schaffte es Maximilian Mechler als 27., leer gingen Richard Freitag (Platz 33). Andreas Wank (38.) und Skiflug-Debütant Markus Eisenbichler (48.) aus. Der Wettkampf war am Samstag wegen starken Windes und heftigen Schneefalls abgesagt und deshalb ohne Qualifikation ausgetragen worden.

Schlierenzauer mit nicht regelkonformen Anzug

Im planmäßigen zweiten Weltcup am Nachmittag siegte er Norweger Anders Bardal, der von der Disqualifikation des Österreichers Gregor Schlierenzauer profitierte. Der Vierschanzentourneesieger war im Finale mit einem nicht regelkonformen Anzug gesprungen, nachdem ihm der Reißverschluss kaputt gegangenen war. Zweiter wurde der Japaner Daiki Ito, Rang drei ging an den Polen Kamil Stoch. Beste Deutsche waren Severin Freund und Richard Freitag auf den Plätzen neun und zehn, Michael Neumayer kam auf Rang 16, Maximilian Mechler wurde 17. und lag damit drei Plätze vor Andreas Wank.

Fritz Dopfer hat beim Weltcup-Slalom in Wengen erstmals das Podest im Torlauf erreicht. Der Skirennfahrer wurde in der Schweiz Dritter. Fünf Hundertstel hinter den Podestplätzen lag Felix Neureuther auf dem fünften Rang. Der Sieg ging an den Kroaten Ivica Kostelic, der seinen vierten Saisonerfolg einfuhr. Zweiter wurde Andre Myhrer aus Schweden. Dopfers bestes Slalom-Resultat vor dem Auftritt am Lauberhorn war ein sechster Rang gewesen.

Alessando Pittin hat den Sieg-Hattrick beim Weltcup der Kombinierer in Chaux-Neuve perfekt gemacht. Der Italiener triumphierte beim dritten Weltcup in Frankreich vor den Norwegern Jörgen Grasbök und Mikko Kokslien. Weltmeister Eric Frenzel belegte mit 19,0 Sekunden Rückstand den fünften Platz. Der am Vortag noch drittplatzierte Fabian Rießle trat nach einem Sturz beim Skispringen zum Langlauf nicht mehr an.

Dreifach-Triumph für deutsche Rodler

Rodel-Olympiasieger Felix Loch ist auf dem besten Weg, nach 22 Jahren den Gesamtweltcupsieg wieder nach Deutschland zu holen. Der 22-Jährige feierte in Oberhof im fünften Weltcup der Saison den vierten Sieg und siegte in 1:28,042 Minuten vor seinen Landsleuten David Möller und Andi Langenhan. Altmeister Armin Zöggeler musste sich mit Rang vier begnügen. Loch führt damit die Gesamtwertung mit 115 Punkten Vorsprung vor Möller an. Den letzten deutschen Gesamtweltcup gewann 1990 Georg Hackl.

Auch in der Teamstaffel waren die deutschen Athleten nicht zu schlagen. Die Mannschaft mit Natalie Geisenberger, Felix Loch, sowie den Doppelsitzern Toni Eggert/Sascha Benecken siegte deutlich vor Italien (+1,293) und Russland (+1,374).

Einen Tag nach dem Überraschungserfolg von Josef Wenzl sind die deutschen Skilangläufer beim Teamsprint zum Abschluss des Weltcups in Mailand früh gescheitert. Die drei deutschen Duos Josef Wenzl und Sebastian Eisenlauer, Michael Schnetzer und Daniel Heun sowie Sandra Ringwald und Denise Herrmann schieden alle im Halbfinale aus. Im Einzelsprint am Vortag war Wenzl auf Platz zwei gelandet.

Manuel Machata ist beim Viererbob-Weltcup in Königssee auf Rang zwei gefahren. Nach seinem dritten Platz im Zweierbob hatte er mit seiner Crew Marko Hübenbecker, Andreas Bredau und Christian Poser 2/100 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Russen Alexander Subkow. Europameister Maximilian Arndt, der kurzfristig auf den verletzten Kevin Kuske verzichten musste, kam mit Jan Speer, Alexander Rödiger und Martin Putze auf Rang drei. Der erstmals im Weltcup eingesetzte Oliver Harraß aus Oberhof landete auf Platz neun.

Weltmeister Eric Frenzel hat beim Weltcup der Nordischen Kombination im französischen Chaux-Neuve einen Podestplatz knapp verpasst. Im Ziel des 10-Kilometer-Laufes wurde er Fünfter. Den Sieg sicherte sich zum dritten Mal im dritten Wettbewerb des Wochenendes der Italiener Alessandro Pittin. In 22:18,1 Minuten hatte er 16,5 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Jörgen Graabak. Dritter wurde dessen Landsmann Mikko Kokslien mit 17,5 Sekunden Rückstand. Johannes Rydzek, Tino Edelmann, Björn Kircheisen und Janis Morweiser kamen auf die Plätze 12 bis 15.

leh/joe/dpa/sid

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Skiflug-Weltmeister seit 1990
Saison Sieger (Land)
2012 Robert Kranjec (Slowenien)
2010 Simon Amman (Schweiz)
2008 Gregor Schlierenzauer (Österreich)
2006 Roar Ljøkelsøy (Norwegen)
2004 Roar Ljøkelsøy (Norwegen)
2002 Sven Hannawald (Deutschland)
2000 Sven Hannawald (Deutschland)
1998 Kazuyoshi Funaki (Japan)
1996 Andreas Goldberger (Österreich)
1994 Jaroslav Sakala (Tschechei)
1992 Noriaki Kasai (Japan)
1990 Dieter Thoma (Deutschland)






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