Hamburg - Die für das kommende Wochenende angesetzten Weltcups in der Nordischen Kombination und im Frauen-Skispringen in Schonach finden nicht statt. Das teilte der Ski-Weltverband Fis mit und nannte Schneemangel nach Wärme und Dauerregen als Grund. Bis Dienstagmittag will die Fis entscheiden, ob die nordischen Kombinierer ihren Weltcup an einem anderen deutschen Ort durchführen können. Im Gespräch ist Oberstdorf. Als Ersatzort für den Weltcup im Frauen-Skispringen, der auf einer Normalschanze stattfinden soll, käme Hinterzarten infrage.
Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch will trotz einer Erkältung beim Weltcup-Slalom am Dienstag in Zagreb starten. "Sie hat einen leichten grippalen Infekt, die letzten zwei Tage war es nicht besonders", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier, "jetzt schauen wir, dass sie sich bis zum Rennen ein bisschen erholt." Am Montagabend ließ Höfl-Riesch deshalb die öffentliche Startnummernziehung in der kroatischen Hauptstadt aus. Die angeschlagene Gesamtweltcupsiegerin hatte zuvor ein Training vorzeitig beendet. Ein Start der 27-Jährigen stehe derzeit nicht infrage, betonte aber ihr Ehemann und Manager Marcus Höfl.
Die letzten fünf Etappen der Tour de Ski werden nur noch von zwölf Langläufern des Deutschen Skiverbandes in Angriff genommen. Entsprechend seinen Planungen reduzierte Bundestrainer Jochen Behle vor dem Start zur fünften Etappe am Dienstag in Toblach das Team. Franz Göring und Sandra Ringwald bereiten sich in ihrer Heimat auf weitere Wettkämpfe vor. Behle schickte auch Tom Reichelt nach Hause. Ihm machten nach überstandener Krankheit die Strapazen der Tour zu schaffen. Reichelt wurde deshalb aus dem Wettbewerb genommen. Dafür darf Thomas Bing nach couragierten Auftritten weiter mitlaufen.
jar/dpa
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