Wintersport Zweimal Silber für deutsche Bobpiloten

Erfolg für die deutschen Zweierbobs: Bei der WM am Königssee fuhren gleich zwei Duos auf das Treppchen. Rodlerin Tatjana Hüfner konnte ihren 28. Weltcup-Erfolg feiern. Olympiasieger Felix Loch enttäuschte.   

Bob-Fahrer Machata (vorne) und Bredau: Platz zwei am Königssee
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Bob-Fahrer Machata (vorne) und Bredau: Platz zwei am Königssee


Hamburg - Die deutschen Bobpiloten Manuel Machata/Andreas Bredau und Thomas Florschütz/Kevin Kuske haben sich am Sonntag zeitgleich den zweiten Platz bei der Heim-WM geteilt. In 3:20,90 Minuten mussten sich die beiden Duos lediglich den Europameistern Alexander Subkow/Alexej Wojewoda aus Russland beugen, die mit 0,18 Sekunden Vorsprung erstmals den WM-Titel errangen.

"Schade, dass es wieder nicht für ganz oben gereicht hat. Aber ich kann mich auch über Silber freuen", sagte Florschütz. Machata war glücklich über seine erste WM-Medaille: "Es waren Superfahrten, einfach nur geil."

Olympiasiegerin Tatjana Hüfner hat die deutschen Rodel-Frauen beim Weltcup-Finale vor einer erneuten Niederlage bewahrt. Eine Woche nach der historischen Pleite von Paramonowo fuhr die 27-Jährige am Sonntag im lettischen Sigulda ihren 28. Weltcup-Erfolg heraus. Allerdings benötigte Hüfner, die bereits vorzeitig ihren vierten Gesamtsieg hintereinander perfekt gemacht hatte, einen starken zweiten Lauf, um die Russin Tatiana Iwanowa noch von der Spitze zu verdrängen.

"Für mich gibt es kein Aufgeben. Ich bin immer motiviert", hatte Hüfner nach ihrem schwächeren ersten Lauf angekündigt. Im entscheidenden Durchgang verdrängte die dreimalige Weltmeisterin die Russin um 13 Tausendstelsekunden vom Spitzenplatz. Anke Wischnewski wurde Dritte, Natalie Geisenberger landete nur auf dem sechsten Platz.

In der Team-Staffel haben die deutschen Rodler ihren sechsten Saisonsieg verpasst. Hüfner, Jan Eichhorn sowie die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken fuhren am Sonntag auf Platz drei. Der Gesamtsieg für die deutschen Rodler hatte bereits vor dem Rennen festgestanden. Es gewann Russland vor Italien.

mig/chp/dpa/sid



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