Etwa zehn Tage dauert eine Fangreise. Die Seemänner arbeiten im Schichtbetrieb, Abwechslung oder Unterhaltung an Bord gibt es kaum. Fischfang auf hoher See ist ein knochenharter Job, doch er wird gut bezahlt. Manchmal riskieren die Männer ihr Leben, wenn sie selbst bei tobender See versuchen, den kostbaren Fang an Bord zu hieven.
Weil die Besatzungsmitglieder finanziell am Fang beteiligt sind, wird erst dann Kurs auf die Heimat genommen, wenn der Bauch des Schiffes mit 120 Tonnen Frischfisch beladen ist.
SPIEGEL TV Extra begeleitet Schiff und Mannschaft in rauer See. Zehn Tage lang war ein Kamerateam an Bord, um den harten Alltag der Seemänner zu dokumentieren.
"Die Freiheit der Meere ist Geschichte"
Die "Kutterfisch-Zentrale" in Cuxhaven ist Deutschlands größter Verarbeiter von Frischfisch, der per Kutter an die deutsche Küste gelangt. Sinkende Fangquoten und eine europaweit nicht immer einheitliche Gesetzgebung erschweren den Hochseefischern das Geschäft.mehr...
WENN DAS MEER RUFT
Berufsziel: Hochseefischer
Der Job ist hart, unbequem und gefährlich obendrein: Nach Meldungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sterben weltweit täglich 70 Fischer auf See, die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle wird auf 24.000 im Jahr geschätzt.mehr...
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