Nicht selten müssen Profitaucher sich in Kläranlagen bei schlechter Sicht durch enge Schächte und trübe Brühe wühlen, um Reparaturen, Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst gefährlich.
Bakterien, die sich in der Klärsuppe befinden, könnten in die Lunge des Tauchers gelangen und sie zersetzen, stechende Dämpfe erschweren die Arbeit zusätzlich. Klärschlamm wieder in die richtige Bahn zu leiten und Entrümpelungsarbeiten in Kanälen gehören zu den Aufgaben eines Profitauchers. Neben Fahrrädern, Elektrokabeln, Einkaufswagen und Gartenstühlen bringen die Taucher auch ab und zu einen kleinen Schatz an die Wasseroberfläche. Geldschränke zum Beispiel, die tief im Schlick begraben waren.
SPIEGEL TV Extra hat Taucher in ihrem Berufsalltag begleitet.
VON BERUF TAUCHER
Nischenjob für Nervenstarke
Selten waren Berufstaucher so gefragt wie bei der Flutkatastrophe im vorigen Jahr. Auch sonst haben sie keinen lockeren Job unter südlicher Sonne. Im Berufsalltag reinigen die Unterwasserprofis zum Beispiel Rohre, sprengen, schweißen oder bergen Wracks. Vor allem belastbar und gesund müssen sie sein. mehr...
HÖHLENTAUCHEN
Manie oder Herausforderung?
Das Höhlentauchen gilt als eine der risikoreichsten Sportarten überhaupt. Sobald der "Speläonaut" die bekannte Welt hinter sich gelassen hat, ist er vollkommen auf sich allein gestellt: Dunkelheit, Kälte und streckenweise katastrophale Sichtverhältnisse säumen den abenteuerlichen Weg zu unbekannten Tropfsteinhöhlen, Grotten und sagenhafte Unterwasserwelten. mehr...
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