Geheimsache Mauer Die Geschichte einer deutschen Grenze

Ein halbes Jahrhundert liegt der 13. August 1961 zurück, der Tag, an dem die Spaltung Deutschlands vollendet und die Nachkriegsordnung für mehr als zweieinhalb Jahrzehnte zementiert wurde.

NVA-Soldaten bewachen Bauarbeiter, die eine Holzblende vor der Mauer errichten
AP

NVA-Soldaten bewachen Bauarbeiter, die eine Holzblende vor der Mauer errichten

Sendetermin: Sonntag, 02.10.2011, 20.15 - 21.45 Uhr, Sky

Der Film erzählt den 28-jährigen Bau der Mauer: Es ist eine Geschichte der permanenten Perfektionierung des Betonwalls, eine Geschichte der kalten Krieger in der Politik, im Militär, hinter den Schreibtischen und auch vor den Mikrofonen. Eine Geschichte vom Leben der Menschen, die tagtäglich mit der Mauer zu tun hatten.

Der Film gibt tiefe, neuartige Einblick in eine Welt, die im November '89 wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Wie groß war der Aufwand, der betrieben wurde, um die Grenze noch "sicherer", d.h. undurchdringlicher, zu machen? Wie groß war das pragmatische Kalkül, wie weitreichend die politische Macht, wie ungeheuer der logistische Aufwand, um die Millionenstadt Berlin und mehr noch ein ganzes Land von der Ostsee bis zum bayerischen Wald physisch zu zerschneiden?

Die Dokumentation erzählt die Geschichte des "Systems Mauer". Eingebettet in die politische Zeitgeschichte umfasst sie die Entwicklung des Bauwerks, Errichtung, Ausbau, Perfektionierung - "die Spur der Steine" -, aus Perspektiven, die das Thema spannend machen und die bisher oft vernachlässigt und ignoriert wurden. Das Leben mit der Mauer wird vor allem aus Sicht derer erzählt, die sie gebaut, bewacht und weiterentwickelt haben. Aufwändig gestaltete Animationen werden - eingebunden in emotionale Geschichten - die Funktionsweise der Mauer und der DDR-Grenzsicherung erklären und erlebbar machen.



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