JahrhundertflutNach dem Wasser kommt der Frust
"Wir haben alles verloren!" Viele Anwohner an Donau, Elbe und Saale stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Die spontan ausgezahlten Hilfsgelder reichen nicht einmal für eine neue Tür, geschweige denn für eine neue Wohnungseinrichtung. SPIEGEL TV über das, was vom Hochwasser übrig bleibt. (16.06.2013)
Proteste in der TürkeiKrieg gegen die Jugend
Sie riskieren ihren Job, ihre Freiheit, ihr Leben: Studenten und Arbeiter, Künstler und Naturschützer, Fans der sonst verfeindeten Clubs Besiktas, Galatasaray und Fenerbahce. Die Demonstranten vom Gezi-Park und Taksim-Platz sind bunt gemischt. (16.06.2013)
Konkurrenz im GüterverkehrEine Frau und ihre Lok
Ihr Arbeitsplatz wiegt 123 Tonnen und hat 6000 PS. Barbara Pirch ist selbständige Lokführerin. Die Arbeit, für die die Deutsche Bahn einen ganzen Personalstab beschäftigt, erledigt sie in Eigenregie. SPIEGEL TV über ein One-Woman-Unternehmen. (16.06.2013)
Hochwasser in Deutschland (Teil 1)Donnerstag, 6. Juni
Weite Teile Deutschlands versinken im Hochwasser - Feuerwehr, Bundeswehr, das THW und unzählige freiwillige Helfer kämpfen dagegen an. SPIEGEL TV mit einer großen Reportage über die Flut und ihre Folgen. (09.06.2013)
Hochwasser in Deutschland (Teil 2)Freitag, 7. Juni
In Bitterfeld sollen Tausende Menschen ihre Häuser verlassen, Magdeburg meldet Rekordpegelstände. Am Freitagmorgen wird an der Strombrücke erstmals die Marke von sieben Metern überschritten, fast 30 Zentimeter mehr als beim Hochwasser 2002. Bundeskanzlerin Merkel hat bereits Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro zugesagt - und weitere Hilfen angekündigt. (09.06.2013)
Hochwasser in Deutschland (Teil 3)Samstag, 8. Juni
Die Elbflut bahnt sich ihren Weg nach Norden, bringt Zerstörung und Chaos. Besonders kritisch ist die Situation in Magdeburg - noch nie stand das Wasser hier höher. Im Stadtteil Werder geht der Kampf gegen die Wassermassen weiter. Im Internet kündigt eine Gruppierung an, Deiche und Dämme zu beschädigen. (09.06.2013)
Digitale SelbstjustizVerbrecherjagd per Twitter und Facebook
Fast alles, was heutzutage irgendwo auf der Welt passiert, wird von Augenzeugen per Handy gefilmt und in den sozialen Netzwerken oder bei YouTube dokumentiert. Das gilt auch für Verbrechen. Die Internetgemeinde ist sogar immer öfter live dabei und die Tätersuche beginnt sofort. Die Arbeit der Hobbyfahnder bei Twitter und Facebook stößt bei den Behörden aber auf Kritik. (02.06.2013)
Gegen Windräder und FluglärmSiegeszug der Kleinstparteien
Wegen einer Besonderheit im Wahlrecht kann man in Schleswig-Holstein schon mit einer überschaubaren Zahl an Stimmen in eine Bürgervertretung kommen. Die Folge: ein ziemlich wilder Haufen ziemlich kleiner Parteien, die jetzt ziemlich viel Wind um nichts machen. (02.06.2013)
Hoffnung für QuerschnittsgelähmteBewegung durch Gedankenkraft
Jahrelang gab es für Querschnittsgelähmte nur eine Hoffnung: die Reparatur des Rückenmarks. Doch mittlerweile gibt es einen neuen Weg, der die Patienten aus ihrer Erstarrung befreien könnte. Durch implantierte Mikrochips und modernste Computerprogramme werden die Muskeln stimuliert. Wie mit einer Fernsteuerung kann der Patient Teile seines Körpers so wieder bewegen.(02.06.2013)