Archiv SPIEGEL TV: Magazin

Vor 20 Jahren: Bosnien-Rückkehrer

In Bosnien-Herzegowina verlaufen die Konfliktlinien 1996 längst nicht mehr nur zwischen Moslems, Serben und Kroaten, sondern auch zwischen jenen, die während des Krieges im Lande geblieben sind und jenen, die als Flüchtlinge im Ausland lebten und nach und nach in ihre zerstörte Heimat zurückkehrten. mehr...


Vor 20 Jahren: Giftmüllhöhle in der Eifel
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Vor 20 Jahren: Giftmüllhöhle in der Eifel

Eine der größten Mülldeponien Europas befand sich 1996 bei Mechernich in der Eifel. Schon immer hatten Umweltschützer den Verdacht, dass von dort giftige Sickerbrühe ins Grundwasser geriet. Ausgeschlossen, so die Standardantwort des Betreibers. Fest stand, die Deponie war undicht. Eine waghalsige Expedition in ein stillgelegtes Blei-Bergwerk, dessen Stollen bis weit unter die Müllkippe reichten, lieferte den Beweis. mehr...

Beleidigung, Mobbing, Hass: Auf Facebook scheint alles erlaubt
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Beleidigung, Mobbing, Hass: Auf Facebook scheint alles erlaubt

Auf Facebook hat der Hass freien Lauf. Da dürfen alle, die früher nur am Stammtisch Gehör fanden, ungefiltert posten, was sie wollen. Mobbing, Beleidigung, Rassismus - in der digitalen Welt ist die Schwarmdoofheit grenzenlos. Und im echten Leben? SPIEGEL TV hat die Absender des Zorns besucht. (30.10.2016) mehr...


Kein schöner Wohnen: Schrottimmobilien in Duisburg
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Kein schöner Wohnen: Schrottimmobilien in Duisburg

Eine Immobilie gilt in Deutschland immer noch als Betongold. Als sichere Altersvorsorge in einer Nullzins-Frustphase. Doch wenn vor dem schönen Wort Immobilie das hässliche Wort Schrott steht, dann ist die Wertanlage wertlos. Was das für die Besitzer, die Nachbarn und die betroffene Stadt bedeutet, zeigt sich zurzeit in Duisburg. Ganze Straßenzüge stehen dort vor dem Verfall. Kaputtgewohnte Häuser, die nach der Zwangsräumung kaum wiederzuerkennen sind. (30.10.2016) mehr...

Miniappartments, Wohnwürfel, Container: Neue Antworten auf die Wohnungskrise
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Miniappartments, Wohnwürfel, Container: Neue Antworten auf die Wohnungskrise

Wohnen - so scheint es - ist in unserem Land keine Selbstverständlichkeit mehr. Vor allem in den Großstädten ist die Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft ungefähr so erfolgversprechend wie Lotto spielen. Die meisten Angebote sind Nieten und nur die Wenigsten können es sich leisten, für 50 Quadratmeter 1000 Euro zu bezahlen. Also was tun? Noch mehr Geld ausgeben? Wär blöd. Weniger Quadratmeter? Vielleicht nicht ganz so blöd. (30.10.2016) mehr...


Vor 20 Jahren: Jüdisches Vermögen in Teltow

Dass eine Politisierung rechtlicher Fragen der Wahrheitsfindung nicht gerade dienlich ist, zeigte sich im Herbst 1996 in Teltow bei Berlin. Dort hatte der Erbe einer jüdischen Familie Ansprüche auf die Grundstücke einer Siedlung geltend gemacht, die seine Ahnen vor ihrer Flucht aus Nazi-Deutschland verkauft hatten. Für die Bewohner - allesamt ehemalige DDR-Bürger - war das politisch motiviertes Unrecht, dem sie mit alten Vorurteilen entgegenwirken wollten. mehr...

Wirr und gefährlich: Die kruden Theorien der Reichsbürger
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Wirr und gefährlich: Die kruden Theorien der Reichsbürger

Die sogenannten Reichsbürger verbreiten häufig rechtsextreme Ideen und nutzen Gewalt als Mittel des Widerstands. In Bayern wurde sogar ein Polizist getötet. Wer steckt hinter diesen verirrten Verschwörungstheoretikern? (23.10.2016) mehr...


Nicht ohne meine Tochter: Deutsch-französischer Sorgerechtsstreit
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Nicht ohne meine Tochter: Deutsch-französischer Sorgerechtsstreit

Wenn Eltern sich scheiden lassen, ist das nicht nur das Ende eines gemeinsamen Traumes, der plötzlich in sich zusammenfällt. Es ist vor allem für die Kinder das erste Trauma ihres Lebens. Wenn die Geschiedenen sich dann auch noch spinnefeind sind und in unterschiedlichen Ländern leben, wird es kompliziert, manchmal sogar tragisch. So wie im Fall von Britta Schlötcke. Die Mutter leidet seit fünf Jahren unter dem europäischen Sorgerechts-Wirrwarr und hat ihre Tochter praktisch verloren. (23.10.2016) mehr...

Hoffen auf ein Wunder: Der brasilianische Geistheiler João de Deus
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Hoffen auf ein Wunder: Der brasilianische Geistheiler João de Deus

Manche halten João de Deus für einen Spinner. Für andere hingegen ist er ein Held. Denn angeblich hat der selbsternannte Geistheiler schon Millionen unheilbar kranken Menschen geholfen. Jeden Tag pilgern rund tausend Patienten zu ihm nach Brasilien, darunter auch viele Deutsche. Für alle ist João die letzte Hoffnung, trotz oder gerade wegen seiner ungewöhnlichen Behandlungsmethoden. (23.10.2016) mehr...


Vor 20 Jahren: Umfrage zur Deutschen Einheit

Auch sechs Jahre nach der Wiedervereinigung scheint bei vielen Deutschen noch eine Mauer im Kopf zu existieren. Und das, obwohl Ossis und Wessis kaum noch voneinander zu unterscheiden sind. In den neuen Bundesländern gibt es fast so viele Sonnenstudios und Videorekorder und das Einkommen liegt auch nur noch 13 Prozent unter Westniveau. Weitaus gravierender sind dagegen die Unterschiede innerhalb der neuen Bundesländer. mehr...