Fotostrecke Yanomami - Regenwald-Indianer am Orinoco

Im schwer zugänglichen Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien, in dem der Orinoco entspringt, leben die Yanomami - ein Indianervolk, das noch kaum von der westlichen Zivilisation beeinflusst wurde. Sehen Sie Bilder von einem uralten aber gefährdeten Naturvolk.


Yanomami-Mädchen: Wegen der hohen Kindersterblichkeit erhalten Yanomami-Kinder erst im Alter von zwei oder drei Jahren einen eigenen Namen, wenn sichergestellt ist, dass sie überleben werden Jagd auf Tapire, Affen, Baumhühner und Gürteltiere: Die Pfeilspitzen sind mit Curare, einem pflanzlichem Nervengift, das die getroffenen Tiere lähmt, versehen Yanomami in seiner Hängematte: Die Regenwald-Indianer leben in Dorfgemeinschaften, 50 bis 300 Menschen umfassen
Yanomami tragen keine Kleidung. Frauen und Mädchen schmücken sich aber, indem sie schmale Stöckchen durch die Unterlippe und Nasenscheidewand stecken. In die durchbohrten Ohren stecken Frauen Blumen, die Männer Federn. Das feste Haus der Yanomami-Dorfgemeinschaft, das Shabono, wird aus Pfosten, Ranken und Blättern errichtet und hat eine Lebensdauer von etwa zwei Jahren Zahlreiche Flüsse und Flussnebenläufe im Quellgebiet des Orinoco bieten den Yanomami die Möglichkeit zum Baden
Essenszubereitung im Shabono, dem festen Haus der Dorfgemeinschaft: Das Hauptnahrungsmittel der Yanomami sind Kochbananen, die sie in kleinen Pflanzungen anbauen Yanomami auf der Jagd: Die Bögen der Indianer haben eine Spannkraft, die modernen Sportbögen, wie sie bei Wettkämpfen zum Einsatz kommen, entspricht Zum Schmuck bemalen Yanomami ihre Körper mit einer roten Paste aus "Onoto"-Samen in Schlangen- und Kreismustern



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