
Für den einen ist es die schönste Rennstrecke der Welt, für den anderen "die grüne Hölle" - die berühmte Nordschleife des Nürburgrings lockte in diesem Jahr 116.000 Zuschauer zum 24-Stunden-Rennen in die Eifel.
Sie wurden belohnt mit einem teilweise dramatisch verlaufenden Renn-Spektakel. Nach häufigen Führungswechseln in der Anfangsphase konnten der Phönix-Porsche und die Zakspeed-Viper nach dem ersten Drittel der Strecke ihre Spitzenposition ausbauen.
Obwohl die Viper GTR-S mit einem Rundenrekord von 8:58.014 Minuten das mit Abstand schnellste Fahrzeug im Feld der 210 Starter war, verhinderten Probleme mit Fahrwerk und Bremsen den Sieg des Chrysler-Teams. Durchsetzen konnten sich Uwe Alzen und seine drei Team-Kollegen, die in ihrem Porsche 996 GT 3 R genau 145 Mal die Nürburg umrundeten und dabei 3677 Kilometer zurücklegten - ein neuer Distanzrekord. "Dieser Erfolg hat mir in meiner Sammlung noch gefehlt", freute sich der Westerwälder im Ziel.
Andere hatten Probleme: Motorschäden setzten sowohl den "Eifelblitz"-BMW M3 GTRS "24h" als auch das "Opel Astra Kit Car" außer Gefecht. Der Alfa Romeo 156 STW fiel schon am frühen Abend wegen Antriebsproblemen aus, der erdgasbetriebene Audi A4 musste nach zwei Getriebeschäden seine Fahrt beenden.
Auch die Sakura-Damen-Riege um Ellen Lohr und Sabine Schmitz musste gegen drei Uhr nachts ihren offenen Honda S 2000 abstellen. Der guten Laune aller geduldig am Lagerfeuer ausharrenden Fans taten diese Ausfälle offensichtlich keinen Abbruch.
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