Die Akte Tutenchamun Wie starb der junge Pharao?

Zu Lebzeiten war er ein unscheinbarer Regent, als Toter gelangte er zu weltweitem Ruhm.

Sendetermin: Samstag, 08.05.2004, 22.15 - 00.20 Uhr, VOX



Maske des Tutenchamun: FBI-Agenten untersuchen, ob der Pharao eines gewaltsamen Todes starb
AP

Maske des Tutenchamun: FBI-Agenten untersuchen, ob der Pharao eines gewaltsamen Todes starb

Nur wenige Ausgrabungen im 20. Jahrhundert waren von so großem Interesse und regten die Phantasie der Menschen so sehr an, wie die Entdeckung des Grabes von Tutenchamun im November 1922. Drei Monate später, am 17. Februar, betritt der Archäologe Howard Carter zum ersten Mal die unterirdische Grabkammer. Beim Anblick des kostbaren Schatzes soll es dem Ausgrabungschef die Sprache verschlagen haben. Als Carter später den Deckel des steinernen Sarkophags öffnet, kommen nach und nach drei ineinander gesetzte Särge zum Vorschein. Der innerste besteht aus purem Gold. In ihm verbirgt sich der Leichnam des Pharao. Eine zehn Kilo schwere Totenmaske aus Goldblech bedeckt das Gesicht der Mumie.

Der Geldgeber der aufwendigen Expedition, Lord Carnavon erlebt diesen triumphalen Moment nicht mehr. Er stirbt an einem entzündeten Insektenstich. Als noch weitere Ausgrabungsteilnehmer ums Leben kommen, ist der "Fluch des Pharao" geboren.

Als Tutenchamun starb, war der Kindkönig höchstens 18 Jahre alt. Wie er starb, ob eines natürlichen Todes oder ob er einem Verbrechen zum Opfer fiel, konnten die Entdecker der Mumie nicht mehr herausfinden.

Mehr als 3300 Jahre später übernehmen zwei ehemalige FBI-Agenten den Fall. Mit modernen Kriminaltechniken wollen sie das Schicksal des Pharao aufdecken. Dabei stoßen sie auf rätselhafte Befunde und neue Beweise. Sie sind überzeugt: der junge Herrscher wurde umgebracht.

Die Dokumentation begleitet die beiden amerikanischen Kriminologen bei ihrer spannenden Spurensuche nach der wahren Todesursache und gewährt einen Einblick in das Leben von Tutenchamun.



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