Krebs, Diabetes, Herzleiden, Depressionen - bisher empfahlen Ärzte körperliche Aktivität meist, um Krankheiten vorzubeugen. Doch zunehmend erkennen Alzheimerforscher, Herzmediziner und Onkologen: Den Körper in Gang zu setzen hilft Menschen auch dann, wenn sie schon längst krank sind.
In vielen Fällen ist dosiertes Training eine Ergänzung bewährter Therapien. Häufig, so zeigen neue Studien, wirkt Bewegung sogar besser als teure Tabletten und High-Tech-Medizin. Sie kann gesundmachende Zellen im Körper wachsen lassen, Krankheitsverläufe umkehren und sogar die Lebenserwartung erhöhen.
Je mehr die Forscher erfahren und verstehen, desto entschiedener fordern sie die Abkehr vom klassischen Rat, demzufolge der Kranke das Bett zu hüten habe.
Im XXP-Studio diskutiert Matthias Ziemann, SPIEGEL TV, mit Prof. Axel A. Fauser, Klinikdirektor Idar-Oberstein, Dr. Volkmar Feldt, Sportmediziner am Zentrum für Sportmedizin Berlin, Prof. Klaus Schüle, Leiter des Instituts für Rehabilitation und Behindertensport in Köln und Dr. Claudia Walther, Kardiologin, Uni Leipzig.
Gäste im Studio:
Prof. Axel A. Fauser, Ärztlicher Direktor der Klinik für Knochenmarktransplantation und Hämatologie in Idar-Oberstein
Dr. Volkmar Feldt, Mediziner am Zentrum für Sportmedizin Berlin
Prof. Klaus Schüle, Leiter des Instituts für Rehabilitation und Behindertensport in Köln
Dr. Claudia Walther, Kardiologin, Uni Leipzig
Außerdem im Studio:
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