Fast täglich sind kleinere Vibrationen zu spüren und in unregelmäßigen Abständen kommt es zu heftigen Erschütterungen. Im Januar 1994 starben mehr als 60 Menschen bei einem Beben der Stärke 6,7 auf der Richterskala.
Doch nicht nur der San-Andreas Graben ist verantwortlich dafür, dass die Einwohner der Metropole mit dem Gedanken an eine täglich drohende Katastrophe leben müssen – ein tiefer, bislang wenig erforschter Graben unter der Innenstadt von Los Angeles könnte Wissenschaftlern zufolge ein vernichtendes Erdbeben auslösen.
Erst Ende der neunziger Jahre entdeckten Forscher die 50 Kilometer lange und bis zu 17 Kilometer tiefe Puente-Hills-Verwerfung, die direkt unter der Stadt verläuft. Sie unterquert sowohl Wohngebiete als auch Geschäftsviertel. Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen und architektonischen Vorschriften für Gebäude in Erdbebengebieten warnen Fachleute vor einer bevorstehenden Katastrophe: "The Big One" wird ohne Vorwarnung zuschlagen und könnte bis zu 20.000 Menschen das Leben kosten.
SPIEGEL TV Themenabend zeigt in einer Dokumentation, welche Auswirkungen ein Beben in der Puente-Hills-Verwerfung hätte, wie sich Los Angeles auf das mögliche Katastrophenszenario vorbereitet und welche baulichen Möglichkeiten es gibt, Erdbebenschäden zu verringern.
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