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Der deutsche Gesandte in China hatte 1903 einen Vorschlag, respektive
eine Bitte, die seinem Dienstherrn, Kaiser Wilhelm II., vorgelegt wurde:
Vor Ort, so beklagte er, sei es doch oft sehr heiß. Andere Länder hätten
dem Rechnung getragen und ihre Diplomaten mit Tropenuniformen ausgestattet.
Auf Anordnung des Kaisers wurden Entwürfe angefertigt, wie die Gesandten
schick und trocken das Reich vertreten könnten. Die Entwürfe fanden durchaus
den Gefallen des Kaisers, der sie mit "einverstanden" abzeichnete (unten
rechts). Allerdings waren ihm die Uniformen in einzelnen Bereichen zu
schmucklos, so dass er höchstselbst zum Buntstift griff und hier zum Beispiel
dem Botschafter etwas prächtigere Ärmelaufschläge verpasste. |
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