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Die Michaeliskirche
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Kirche und Konzerthalle - im Michel können 2550 Menschen wie in einem Opernhaus auf Emporen und in Logen sitzen.
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St. Michaelis, die jüngste der fünf Hauptkirchen Hamburgs, besser bekannt als der Michel. Als Wahrzeichen der Stadt ist der Michel eine echte Touristenattraktion, mit über einer Million Besuchern im Jahr. Seit 1661 steht an dieser Stelle St. Michaelis, die derzeitige Kirche ist der dritte Bau und die zweite Version. Denn die erste Kirche brannte 1750 ab, als ein Blitzschlag den Turm getroffen hatte und wurde ab 1751 von den Architekten Johann Leonard Prey und Ernst Georg Sonnin völlig neu gebaut. Da die beiden sich nicht richtig grün waren, ging der Bau erst nach Preys Tod 1757 zügig voran, 1763 konnte die Kirche
Panorama: Stephan Morgenstern Text: Erla Bartmann |
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eingeweiht werden. 1906 brannte die Kirche dann noch mal komplett ab - diesmal war der Grund ein Schwelbrand nach Schweißarbeiten an den Kupferplatten des Turms. Sechs Jahre später stand die Kirche wieder, sah fast genauso aus wie die alte, einschließlich der ungewöhnlichen kelchartigen Kanzel, war aber mit Stahl und Beton im Dachstuhl nicht mehr so brandgefährdet. Trotzdem wurden Dach und Innenraum bei einem Bombenangriff kurz vor Kriegsende 1945 stark beschädigt. 1952 war der Michel dann zum letzten Mal wieder aufgebaut.
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