Plastiktüte

Papiertüte



Nicht ganz: Der Griff zur Papiertüte ist nicht automatisch die bessere Entscheidung.

Für ihre Herstellung sind besonders feste Fasern notwendig, die unter Chemikalieneinsatz hergestellt werden. Außerdem wird mehr Material als bei einer Plastiktüte verbraucht. Ökologisch sinnvoll ist die Papiertüte erst ab der dritten oder vierten Verwendung.

Am besten benutzt man die Papiertüte möglichst häufig.

Die bessere Alternative

Der Stoffbeutel ist unter den hier aufgeführten Möglichkeiten die beste Alternative. Aber auch sie muss mindestens 30-mal benutzt werden, um keinen negativen Effekt auf Umwelt und Klima zu haben.

Wer es noch besser machen möchte, nimmt zum Einkaufen eine Tasche aus recyceltem Kunststoff.

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Stoffbeutel



Super!

Der Stoffbeutel ist unter den hier aufgeführten Möglichkeiten die beste Alternative. Aber auch sie muss mindestens 30-mal benutzt werden, um keinen negativen Effekt auf Umwelt und Klima zu haben.

Wer es noch besser machen möchte, nimmt zum Einkaufen eine Tasche aus recyceltem Kunststoff.

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Plastiktüte



Leider nein! Die Plastiktüte ist leider nicht die beste Alternative.

Auch nicht die aus Biokunststoff (siehe Kapitel 2)

Die Frage ist, was mit der Plastiktüte nach ihrem Gebrauch passiert.

Recycling: In Europa werden nur sieben von hundert Plastiktüten recycelt, dadurch gehen 90 Prozent der Rohstoffe verloren.

Verbrennung: Werden Plastiktüten nach Benutzung verbrannt, kann ein Teil der Energie für die Herstellung neuer Tüten zurückgewonnen werden. Insgesamt führt dies jedoch zu einer Klimabelastung, weil die zurückgewonnene Energie in der Müllverbrennung deutlich geringer ist als die zur Herstellung eingesetzte.

Wenn es doch eine Plastiktüte sein muss, sollte sie möglichst oft benutzt werden.

Die bessere Alternative
Der Stoffbeutel ist unter den hier aufgeführten Möglichkeiten die beste Alternative. Aber auch sie muss mindestens 30-mal benutzt werden, um keinen negativen Effekt auf Umwelt und Klima zu haben.

Wer es noch besser machen möchte, nimmt zum Einkaufen eine Tasche aus recyceltem Kunststoff.

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Plastiktüte

Standardbecher

  Pappe mit Kunststoffbeschichtung

Leider nein! Der Standardbecher ist nicht die beste Alternative.

Für die Herstellung von Einwegbechern werden in der Regel neue Papierfasern benutzt. Hinzu kommt eine Beschichtung aus Kunststoff, für deren Produktion fossile Rohstoffe verwendet werden. Ein durchschnittlicher Einwegbecher besteht in der Regel zu fünf Prozent aus dem Kunststoff Polyethylen - dazu kommen noch der Plastikdeckel und gelegentlich Rührstäbchen, Papiermanschetten oder Tragehilfen aus Pappe.

Die bessere Alternative

Der Einwegbecher »Recycling« ist unter den hier aufgeführten Möglichkeiten die beste Alternative. Aber: Der Einsatz von Recyclingmaterial vermindert zwar den Ressourcenbedarf, kann ihn jedoch nicht kompensieren. Nur ein Teil des benötigten Materials besteht aus Recyclingfasern, der Rest ist ressourcenintensives Neumaterial. Darüber hinaus verbraucht die Produktion von Recycling-Bechern ebenfalls Wasser, Energie, Holz, Kunststoff und Chemikalien.

Wer es noch besser machen möchte, nimmt einen Mehrwegbecher.

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Einwegbecher »Bio«

  Pappe mit Biokunststoffbeschichtung

Leider nein! Der Einwegbecher »Bio« ist nicht die beste Alternative.

Bei Verbrauchern gelten Einwegbecher-Modelle mit Biokunststoffbeschichtungen oft als besonders umweltfreundlich. Jedoch belasten diese Becher die Umwelt ähnlich stark wie normale Wegwerfbecher. Biokunststoffe schneiden in der Umweltbilanz nicht besser ab als konventionelle (Kapitel 2). Die größte Umweltauswirkung hat jedoch die Herstellung des Papieranteils. Kompostierbare Einwegbecher, die in Kompostanlagen gelangen, werden häufig als Störstoff aussortiert und verbrannt.

Die bessere Alternative

Der Einwegbecher »Recycling« ist unter den hier aufgeführten Möglichkeiten die beste Alternative. Aber: Der Einsatz von Recyclingmaterial vermindert zwar den Ressourcenbedarf, kann ihn jedoch nicht kompensieren. Nur ein Teil des benötigten Materials besteht aus Recyclingfasern, der Rest ist ressourcenintensives Neumaterial. Darüber hinaus verbraucht die Produktion von Recycling-Bechern ebenfalls Wasser, Energie, Holz, Kunststoff und Chemikalien.

Wer es noch besser machen möchte, nimmt einen Mehrwegbecher.

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Einwegbecher »Recycling«

  Pappe mit Recyclinganteil und (Bio-)Kunststoffbeschichtung

Sehr gut! Der Einwegbecher »Recycling« ist unter den hier aufgeführten Möglichkeiten die beste Alternative.

Der Einsatz von Recyclingmaterial vermindert zwar den Ressourcenbedarf, kann ihn jedoch nicht kompensieren. Nur ein Teil des benötigten Materials besteht aus Recyclingfasern, der Rest ist ressourcenintensives Neumaterial. Darüber hinaus verbraucht die Produktion von Recycling-Bechern ebenfalls Wasser, Energie, Holz, Kunststoff und Chemikalien.

Wer es besser machen möchte, nimmt einen Mehrwegbecher.

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Plastiktüte

Einweg-Glasflasche



Ein eindeutiges Nein! Die Einweg-Glasflasche ist nicht die beste Alternative.

Die Einweg-Glasflasche hat eine schlechte Umweltbilanz. Zwar lässt sich Glas fast beliebig oft recyceln, doch ist der Energieaufwand sehr hoch, wodurch die Klimabilanz schlecht ausfällt.

Leider gibt es bei den vier Alternativen der Einweg-Getränkeverpackungen keine Empfehlung:
Die beste Alternative ist eindeutig Mehrweg, am besten regional. Glasflaschen in Mehrwegsystemen lassen sich rund 60-mal befüllen. Bei langen Distanzen ist jedoch die Plastikmehrwegflasche die bessere Wahl. Wegen ihres geringeren Gewichts spart ihr Transport im Vergleich zu Glas Kraftstoff.

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Einweg-Plastikflasche



Hm, eher nicht. Leider gibt es bei den vier Alternativen der Einweg-Getränkeverpackungen keine Empfehlung

Stündlich werden in Deutschland zwei Millionen Einweg-Plastikflaschen verkauft. Ihr Anteil an allen Getränkeverpackungen liegt bei 54 Prozent.
Die Umweltbilanz bei Einweg-Getränkeverpackungen ist schwer zu bilanzieren, weil sie von vielen Faktoren abhängt: Energieeinsatz bei der Herstellung und Transport, Recyclingquote. Die Plastikflasche ist aufgrund der wachsenden Müllproblematik nicht zu empfehlen.

Die beste Alternative ist eindeutig Mehrweg, am besten regional. Glasflaschen in Mehrwegsystemen lassen sich rund 60-mal befüllen. Bei langen Distanzen ist jedoch die Plastikmehrwegflasche die bessere Wahl. Wegen ihres geringeren Gewichts spart ihr Transport im Vergleich zu Glas Kraftstoff.

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Getränkekarton

kunststofflaminiert

Hm, eher nicht. Leider gibt es bei den vier Alternativen keine Empfehlung

Lange Zeit galt der Getränkekarton als ökologisch beste Variante unter den Getränke-Einwegverpackungen. Sie bestehen oft aus einem Verbund von Kunststoff, Aluminium und Papier und einem Verschluss aus Plastik. Ihre Herstellung ist energieaufwendig. Nur rund 36 Prozent der Getränkekartons werden recycelt.

Die beste Alternative ist eindeutig Mehrweg, am besten regional. Glasflaschen in Mehrwegsystemen lassen sich rund 60-mal befüllen. Bei langen Distanzen ist jedoch die Plastikmehrwegflasche die bessere Wahl. Wegen ihres geringeren Gewichts spart ihr Transport im Vergleich zu Glas Kraftstoff.

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Dose



Ein eindeutiges Nein! Die Dose ist nicht die beste Alternative.

Als eine der schlechtesten Getränkeverpackungen gilt die Dose. Ihre Herstellung ist nicht nur energieaufwendig, sondern führt durch den Abbau von Bauxit- oder Eisenerzen unmittelbar zu Umweltzerstörung und der Produktion von giftigen Abfallstoffen. Auf jede Tonne Aluminium kommen bis zu vier Tonnen giftiger Rotschlamm.
Im Vergleich zur Einweg-Glasflasche lässt sie sich jedoch verhältnismäßig gut und günstig recyceln.

Leider gibt es bei den vier Alternativen der Einweg-Getränkeverpackungen keine Empfehlung:
Die beste Alternative
ist eindeutig Mehrweg, am besten regional. Glasflaschen in Mehrwegsystemen lassen sich rund 60-mal befüllen. Bei langen Distanzen ist jedoch die Plastikmehrwegflasche die bessere Wahl. Wegen ihres geringeren Gewichts spart ihr Transport im Vergleich zu Glas Kraftstoff.

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Quelle: Deutsche Umwelthilfe