Helene Fischer auf "Vogue"-Cover Barfuß an die Spitze

"Forbes"-Ranking? Check. "Vogue"-Cover? Check. Läuft für Helene Fischer. Starfotograf Peter Lindbergh hat den Schlagerstar für die deutsche Ausgabe des Modemagazins abgelichtet - ohne viel Make-up oder Glitzer.

Peter Lindbergh/ VOGUE Deutschland

In die Liste der bestverdienenden Musikerinnen weltweit hat sie es schon geschafft, nun kann Helene Fischer auch den Punkt "Vogue"-Cover von ihrer Superstar-To-do-Liste streichen. Zum 40. Geburtstag der deutschen Ausgabe ließ Chefredakteurin Christiane Arp den Schlagerstar von Peter Lindbergh ablichten. Der Starfotograf zeigt die Sängerin in seinem typischen, sehr intimen Stil: schwarz-weiß, barfuß, wenig Make-up, viele Nahaufnahmen.

Diese Inszenierung habe geholfen, die Barriere aus Make-up und Kostümen zu durchbrechen, hinter der sie sich auch manchmal verstecke, so die Sängerin im Gespräch mit der Zeitschrift. "Peter hat mir heute in die Seele geschaut. Da konnte ich mich gar nicht verstecken", sagt sie im Interview, das die 24-seitige Fotostrecke flankiert. Es sei immer wieder faszinierend, wie Lindbergh die Frauen, die er fotografiert, durch seinen Blickwinkel zu einer Peter-Lindbergh-Frau werden lasse, sagt sie über die Besonderheit des Fotografen, mit dem sie schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet.

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Covershooting mit Helene Fischer: "Das ist der Sechser im Lotto"

Für die 34-Jährige ist die Einladung zu einem "Vogue"-Covershooting mit einem der bekanntesten Fotografen der Welt - er hat Naomi Campbell, Kate Moss und viele andere zu Stars gemacht - ein Ritterschlag. Auch wenn die Auflagenzahlen seit einiger Zeit zurückgehen und Condé Nast in den USA und Europa eher auf dem Print-Rückzug ist, das "Vogue"-Cover ist noch immer eine Institution. Für gewöhnlich werden hier internationale Topmodels und Stars präsentiert.

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Poren, Falten, Sommersprossen: Der Stil von Peter Lindbergh

Helene Fischer glaubt, dass die Einladung zu ihrem ersten "Vogue"-Covershooting nicht zufällig zu diesem Zeitpunkt kam: "Nichts kommt so schnell und so spontan ohne Grund. Womöglich war es auch ein Cut, aber für mich war es eher noch mal eine Chance, etwas so anderes zu machen." Das gilt vermutlich auch für die deutsche Ausgabe des Modemagazins, das im Oktober 1979 erstmals am Kiosk erhältlich war.

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Fotostrecke: Die Top Ten der bestverdienenden Musikerinnen

Auf die Meldung, dass der deutsche Schlagerstar mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 28 Millionen Euro nun zu den Spitzenverdienerinnen der Musikbranche zählt - hinter Beyoncé, aber vor Britney Spears und Céline Dion - reagierte die Auslandspresse noch mit Schulterzucken. Beim nächsten Mal könnte das schon anders sein.

löw



insgesamt 77 Beiträge
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Seite 1
Ronald Dae 30.11.2018
1.
Die Portraits sind wieder gut vom Lindbergh. Aber wer ist diese Helene Fischer? Vermutlich ein Teil der TV-Kultur?!
testuser2 30.11.2018
2. Make-Up freie Fotos finde ich gut, ist aber bei ihr heuchlerisch
Prinzipiell finde ich es klasse, wenn Fotografen und Personen, die sich ablichten lassen, auf Farbe und Make-Up zugunsten des natürlichen Ausdrucks verzichten. Auch von Helene Fischer finde ich es gut. Allerdings habe ich bei ihr den Glitzer und die enormen Geldbeträge, auf die man neidisch sein kann (aber natürlich nicht muss) im Hinterkopf und finde, dass es bei ihr daher doch etwas gekünzelt wirkt.
vincentaurelius 30.11.2018
3. Die Medien
Klar hat die Frau einen Lauf, sie wird ja von allen Medien ständig gepuscht und betüdelt- und dazu macht Spiegel noch crossovermarketing für die vogue. Gehört das Blatt zum Verlag oder gehts dem auch so miserabel, weil keiner mehr Geld für sowas ausgegeben will? Und ich persönlich finde die Bilder, bei allem Respekt vor der Handwerkskunst von Herrn Lindbergh,- die hätte jeder gute gelernte Fotograf auch noch hinbekommen. Aber "there is no business like showbusiness"
laurent1307 30.11.2018
4. Omg
Die Fischer! Der Lindbergh! Fotos! Ganz ungekünstelt, Schwarzweiß! Große Kunst!!
dasfred 30.11.2018
5. Die Lindbergh Fotos sind gut, aber...
Die Frau, die er hier porträtiert wurde ist meilenweit von der Kunstfigur Helene Fischer entfernt. Sie zeichnet sich ja eben dadurch aus, dass sie nicht allgemein bekannt und beliebt ist, sondern nur von einer kleinen Gruppe, dafür aber extrem verehrt wird. Vogue hat hier zwar auf eine Frau zugegriffen, die zur Zeit mit ihrem Einkommen durch die Medien geht, bei ihren Leserinnen aber sonst eher unter ferner liefen rangiert. Ich fürchte, der intensive Fischer Fan sieht hier seine Prinzessin entzaubert. Auch wenn ein Vogue Titel was besonderes ist, mit diesen Fotos hat sie sich nicht unbedingt einen Gefallen getan.
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