Oslo Runway Küren Sie den schönsten Look!

Irgendwo ist ja immer Fashion Week. Bei der norwegischen Ausgabe zeigten neben jungen Talenten etablierte Marken ihre Vorstellung von Skandi-Schick: von minimalistisch bis verspielt war alles dabei.

Getty Images for Oslo Runway


Wenig Zeit? Das Abstimmungstool finden Sie ganz am Ende des Textes.


Für die jüngste Auflage wurde die Modewoche in Norwegens Hauptstadt umstrukturiert, was dazu führte, dass mehr Besucher und nicht mehr nur einheimisches Publikum dabei waren. Sogar die "Vogue" zog es zur Berichterstattung erstmals in den Norden. Erfreulicherweise gab es auf den Laufstegen vergleichsweise wenig Streetwear zu sehen. Dad-Sneaker trug bis auf einige wenige Ausnahmen vor allem das Publikum, genauso wie Kitten Heels, jene Pumps mit Mini-Absatz, die perfekt zum skandinavischen Minimalismus passen. So zurückhaltend, wie man meinen könnte, war es auf den 26 Schauen auch nicht, von minimalistisch bis verspielt war alles dabei.

Das Designteam hinter der Marke Cathrine Hammel präsentierte hauptsächlich schlichte Tüllvariationen in Weiß und Schwarz, aber auch auf das Nötigste reduzierte Entwürfe. Die passen zur Namensgeberin des Labels, deren Großvater ein Bauhaus-Architekt war. Gezeigt wurde die Show in einem Set aus sechs Räumen, jeder mit einem unterschiedlichen Szenario für die Models: im Bett, lesend in der Badewanne, am Esstisch lümmelnd, zusammengekauert vor dem Spiegel.

Mehr los, zumindest auf dem Laufsteg, war bei Eva Emanuelsen, ebenfalls eher bekannt für klassische Schnitte. Ihre Epliogue-Herbstkollektion für 2019 ist in erdigen Tönen gehalten. Hingucker waren ein karierter Mantel - über einer grauen Bluse mit plissierten Manschetten - und ein ärmelloser schwarzer Einteiler mit über der Schulter drapiertem Cape. Die Kleider wurden, typisch Skandi-Look, über Hosen getragen.

Epilogue
Getty Images for Oslo Runway

Epilogue

Tine Mollatt hatte keine Lust auf Grau in Grau, allerdings zeigte sie auch Frühjahrsmode. Für ihr Label byTiMo ersann sie eine verträumte Gartenparty, die im Ladegården gezeigt wurde. Romantik pur dann auch bei den Stoffen: Blumenmuster, Stickereien und Perlenschmuck. Das gefällt nicht nur echten Prinzessinnen wie Mette-Marit von Norwegen und Victoria von Schweden, zu den Trägerinnen der Marke gehören auch Kate Middelton, Gwyneth Paltrow und Hyper-Influencerin Kylie Jenner.

Bunt (blau, orange, gelb), aber weniger verspielt ist die Frühjahrskollektion von Iben. Die vier Buchstaben stehen für lässige Basics, die sich auch für Auftritte in entspannten Bürogemeinschaften eignen. Auf manche der Teile packte Designerin Anh-Marthe Storheil ihr Kollektionsmotto, "Remember, I am the strongest girl in the world" steht dann etwa auf der Brusttasche einer Hemdbluse.

"I am the strongest girl in the world"

Etwas für starke Jungs (und Männer) gab es nur bei Moiré. Das aus Charlotte Fische and Linn Sannes Brevik-Ribeiro bestehende Designduo ist mit seiner Unisex-Marke relativ frisch am Markt. Die meisten der gezeigten Entwürfe, dürften aber vor allem Frauen ansprechen. Was wohl auch der Grund war, weshalb nur eine Handvoll männliche Models vorführten: weite Hosen, seidiger Schimmer, ein wenig Transparenz und hier und da was zum Raffen oder Schnüren.

Am vollsten war es bei Michael Olestad. Der Vorjahresgewinner des Bik-Bok-Awards zeigte seine bisher umfangreichste Kollektion und erstmals auch Herrenmode. Für die Damen gab es Schlafzimmerlook in Form von Slip Dresses. Sein Handwerk lernte der ausgezeichnete Designer unter anderem in den Acne Studios. Seit 2016 konzentriert er sich aber lieber auf sein eigenes Label, das 2019 mit interessanten Patchwork-Teilen in Farben von Rot bis Mintgrün um Käufer buhlt.

Welcher Look ist Ihr Favorit? Sie sehen zwei Fotos im Vergleich. Klicken Sie auf das Outfit, das Ihnen besser gefällt. Das andere verschwindet, ein neues erscheint - wieder können Sie das Ihrer Meinung nach schönere Outfit anklicken. Am Ende bleibt der Siegerlook übrig.

löw



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.