Royal Wedding Küren Sie die Fashion Queen!

Die Braut ist auf einer Hochzeit immer die Schönste. Oder hat diesmal Amal Clooney der neuen Herzogin Meghan den Rang abgelaufen? Stimmen Sie ab!

dpa/SPIEGEL ONLINE

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Bevor das Brautpaar kam, war sie da: Amal Clooney fiel bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle in Windsor besonders auf.

Die Anwältin, die gemeinsam mit Ehemann George erschienen war, zog vor der St. George Chapel alle Blicke auf sich. Unter ihrem seitlich aufgesetzten Hut strahlte ein orangegelbes Cocktailkleid von Stella McCartney, mit Raffungen an Taille und Ärmeln sowie eine lange, raffiniert gebundene Schleife an der Rückseite. Ein solcher Hingucker, dass kaum jemand Augen für George Clooney hatte. Was aber nicht weiter schlimm war. Der Schauspieler trug einen grauen Zweiteiler mit hellblauem Hemd und (wer hat das denn bitte genehmigt?!) Krawatte und Einstecktuch aus demselben Stoff.

Victoria Beckham und Model-Gemahl David wurden ebenfalls ihrem Ruf als "stylish couple" gerecht. Er klassisch - und wie in der Einladung gewünscht im Morning Coat - sie in einem schlanken Kleid mit geschlitzten Ärmeln und einem Hauch von Dekolleté. Dazu ein Hut mit Schleier. Sehr sexy, aber leider auch sehr dunkel. Weil das ehemalige Spice Girl auf dem Weg zur Kirche auch noch ein Gesicht machte wie drei Tage Regenwetter, hätte man glatt vermuten können, sie sei auf dem Weg zu einer Beerdigung. Wahrscheinlich war sie einfach nur neidisch auf Amal Clooney.

Bei den Adeligen war auch nicht alles Sonnenschein. Fast genauso düster wie Victoria Beckham war Karen Spencer unterwegs. Die Frau von Dianas jüngerem Bruder Charles erschien in einem violetten Cocktailkleid mit Dreiviertelärmeln, das laut Cruella de Vil schrie. Fröhlicher, aber immer noch zu dunkel für eine Sommerhochzeit, war da das Outfit ihrer Stieftochter Kitty. Immerhin war der Saum ihres dunkelgrünen Kleids mit bunten Blumen bestickt.

Erst mit Sofia Wellesley, der Frau von Sänger James Blunt, kam die Sonne wieder zum Vorschein. Ihr hochgeschlossenes Kleid mit Blumenmotiven war schön anzuschauen, mit den kurzen Ärmeln für die Kirche aber eigentlich zu freizügig. Die Queen scheint es nicht gestört zu haben, zumindest ist nichts darüber bekannt.

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Das Staatsoberhaupt selbst lebte ihre Freude an kräftige Farben aus. Blau, Grün, Lila, Gelb und Pink: Laut der königlichen Hofschneiderin Angela Kelly sind dies die von der Queen am häufigsten getragenen Farbtöne bei öffentlichen Auftritten. Royalblau und Himmelblau trägt sie gern bei besonders wichtigen Anlässen. Für den Tag der Hochzeit durfte der königliche Hofschneider Stewart Parvin aber ein limettengrünes Outfit entwerfen, das auf jeden Fall von weitem sichtbar war. Das ist bei der 1,63 Meter großen Königin nicht ganz unerheblich.

Und das Brautpaar? Meghan Markle verblüffte alle in einem äußerst schlichten Seidenkleid, entworfen von Clare Waight Keller: U-Boot-Kragen, Dreiviertelärmel und Doppelschleppe - keine Stickerein, kein Tüll. Das pure Understatement. Harrys Outfit war keine Überraschung. Er hatte sich von seiner Oma eine Uniform absegnen lassen (Ja, die Queen musste ihr Ok geben). Von den vielen, die er zur Auswahl hat, entschied er sich für die Paradeuniform mit Gehrock der Blues and Royals. Augen gerade aus! Nun sind Sie dran.

Was meinen Sie, wer trug es am besten? Stimmen Sie ab!

Und so geht's: Sie sehen zwei Bilder im Vergleich. Klicken Sie auf das Bild, das Ihnen besser gefällt. Das andere verschwindet, ein neues erscheint - wieder können Sie das Ihrer Meinung nach schönere Outfit anklicken. Am Ende bleibt der Siegerlook übrig.



insgesamt 3 Beiträge
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gunpot 20.05.2018
1. So eine dümmliche Diskussion habe ich
selten erlebt. Wie soll denn die Braut anders aussehen - in weißer Brautfarbe, ein bisschen konservativ, schließlich gehört sie jetzt zu den Royals. Da können doch die geladenen Gäste sonst was anziehen, sie können in Konkurrenz untereinander treten, aber doch nicht mit der Braut. SPON, ich verstehe nun nichts mehr. Sollte die Braut nun auftreten wie einige von den besten Modedesigner der Welt ausgestatteten Gäste? Das ist leider billige Boulevardpresse.
FrieFie 21.05.2018
2. Schade, schade...
dass man son oft merkt, dass der Autor vom Fach gar nichts weiß: Im Artikel ist vom Schleier "aus Seide und Organza" die Rede. Das ist Unfug, denn das eine ist das Material, das andere eine Webart. Es gibt Schleier aus Tüll oder Organza und beides aus Seide oder Kunststoff. Der Schleier ist also aus Seidentüll oder -Organza.
Papazaca 21.05.2018
3. Die Braut trug das schönste Kleid
Das Kleid der Braut war eine Referenz an Audrey Hepburn, die früher der Inbegriff von Eleganz war und Givenchy trug. Und an Ihre neue Chefin und Chefdesignerin, eine Britin. Zudem war es - bis auf den langen und komplexen Schleier- sehr einfach, modern und sehr elegant. Wenn man sich viele der anderen Roben respektive Kleider ansieht, versteht man, warum Paris und Mailand und nicht London die Mittelpunkte der Mode sind. Die Wahl des besten Kleides ist diesmal einfach, die des schlechtesten aber viel interessanter. Und wenn SPON irgend wann die Marktwirtschaft des Internets einführt (Like/Dislikes), wird sich auch einiges auf der Kommentarseite tun: Vielleicht weniger Kommentare. Auch über Brautkleider ....
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