19.08.2013
In welcher Form sie zukünftig auch konsumiert werden: Tageszeitungen brauchen ein Alleinstellungsmerkmal, sagt der freie Journalist und Blogger Daniel Bröckerhoff, und einen einfachen Mechanismus, einzelne Geschichten bezahlen zu können.
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18.08.2013
| Von Michael Haller
Alle meinen es gut, und doch geht es dem Patienten schlechter und schlechter. So ähnlich verhält es sich derzeit mit den Tageszeitungen. Viele Menschen doktern herum und vergessen dabei das Wichtigste.
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17.08.2013
Gerade in diesen irren Zeiten des Wandels können Journalisten nur eines tun, sagt Chefredakteurin Ines Pohl, nämlich sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: aufdecken, aufklären und die Mächtigen kontrollieren.
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16.08.2013
Der Journalismus lebe, sagt der Springer-Manager Ulrich Machold, gerade jetzt, wo das Medium Internet anfange, eine eigene Sprache auszubilden. Die Verlage könnten in diesen Zeiten nur dann eine Rolle spielen, wenn sie mutig seien.
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15.08.2013
Regionale Verlage werden die hohen Ansprüche ihrer Leser kaum noch erfüllen können, sagt der Journalist Daniel Drepper. Doch könnten sie mit überregionalen Recherchebüros kooperieren, die große, auch nationale Recherchen auf ihre Belange zuschneiden. Eine mögliche Struktur dieser Büros: gemeinnützig und spendenfinanziert.
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14.08.2013
Zeitungen seien selbstzufriedene, genügsame Monster, meint die Journalistin Silke Burmester. Gute Geschichten finde und lese sie vor allem im Netz - aber diese Kreativität verpuffe zu häufig, während der Zeitungsleser nicht mal ahne, was er verpasst.
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13.08.2013
Die Zeitung kann auch im Internetzeitalter gut überleben, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel, wenn sie sich als Kontrastprogramm etabliert: subjektiv, liberal und überraschend.
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12.08.2013
| Von Konrad Lischka
In zehn, fünfzehn Jahren funktioniert das Geschäftsmodell der Regionalzeitungen nicht mehr. Die Erkenntnis ist nicht neu, die Gründe dafür kauen Medienexperten seit Jahren durch. Die spannende Frage ist: Was kommt danach? Drei Modelle.
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11.08.2013
| Von Wolf Schneider
Für junge Menschen verlieren echte Informationen zunehmend an Wert. Möglicherweise werden wir durch die Digitalisierung in Zukunft ahnungsloser sein als heute.
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10.08.2013
Fast nichts spricht für den Erhalt der gedruckten Zeitung, sagt der freie Journalist Christian Jakubetz, man könne also getrost aufhören, sie zu verteidigen. Für die kommenden Generationen sei die Debatte, ob man Zeitung lesen soll, schon keine mehr: Sie lesen einfach nicht.
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10.08.2013
| Von Wolfram Weimer
Der Journalismus erlebt eine ähnliche Glaubwürdigkeitskrise wie die Politik. Die Hierarchie der Wahrheiten wird durch eine Hierarchie der Gefälligkeiten ersetzt. Die Folge: opportunistische Verflachung und Verlust an Autorität.
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