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Alle Artikel und Hintergründe

DPA

"Wowi" bleibt

Die grüne Herausforderin Renate Künast konnte ihn nicht überrunden: Klaus Wowereit bleibt Regierender Bürger­meister von Berlin - in einer Koalition mit der CDU, da es mit der Linken nicht mehr reicht. Bei der Wahl am 18. September 2011 scheiterte die FDP an der Fünfprozent­hürde, während die Piraten­partei erstmals in ein Landes­parlament einzog.

Berliner Flughafenchaos: Wowereits Desaster

Berliner Flughafenchaos: Wowereits Desaster

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2012

Wenn was nicht läuft in Berlin, sind immer die anderen schuld: Nach diesem Motto regiert SPD-Mann Klaus Wowereit. Doch im Flughafen-Chaos gerät der Meister der Wurstigkeit nun erstmals richtig unter Druck - er sitzt dem Aufsichtsrat der Airport-Gesellschaft vor. Von Florian Gathmann mehr... Video | Forum ]

Politik-Aufsteiger: Die fünf größten Gefahren für die Piraten

Politik-Aufsteiger: Die fünf größten Gefahren für die Piraten

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2012

Erst Berlin, dann das Saarland - bald auch Schleswig-Holstein und NRW? Mit ihren Wahlerfolgen mischen die Piraten die Republik auf. Die etablierten Parteien fragen sich: Ist das nur eine inhaltsleere Nerd-Truppe oder eine Partei mit Zukunft? Der Realitätstest. Von Annett Meiritz und Philipp Wittrock mehr... Forum ]

Berlin: SPD und CDU besiegeln Koalition

Berlin: SPD und CDU besiegeln Koalition

SPIEGEL ONLINE - 23.11.2011

98 Seiten Vertrag und ein Handschlag: SPD und CDU haben in Berlin das Koalitionsabkommen unterzeichnet. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit soll am Donnerstag im Abgeordnetenhaus wiedergewählt werden. mehr...

Abrechnung mit Ex-Wunschpartner: Wowereit hält Grüne für völlig verbohrt

Abrechnung mit Ex-Wunschpartner: Wowereit hält Grüne für völlig verbohrt

SPIEGEL ONLINE - 20.11.2011

Kurz nachdem sich Klaus Wowereit mit der CDU in Berlin auf eine Koalition geeinigt hat, rechnet er mit seinem einstigen Wunschpartner ab: Bei den Grünen herrschten "katastrophale Verhältnisse", sagte der Regierende Bürgermeister dem SPIEGEL. Die Kritik an der Union nahm er nun zurück. mehr... Forum ]

Berlin: SPD und CDU einigen sich auf Koalitionsvertrag

Berlin: SPD und CDU einigen sich auf Koalitionsvertrag

SPIEGEL ONLINE - 16.11.2011

Auf Rot-Rot folgt Rot-Schwarz: SPD und CDU haben in Berlin ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Die beiden Regierungspartner erhalten jeweils vier Senatorenposten. mehr...

Gescheiterte Verhandlungen in Berlin: "Es gibt kein rot-grünes Lager"

Gescheiterte Verhandlungen in Berlin: "Es gibt kein rot-grünes Lager"

SPIEGEL ONLINE - 16.10.2011

Die gescheiterten Koalitionsgespräche in Berlin haben Folgen für die Bundespolitik: Zwischen SPD und Grünen ist ein Streit über die künftige Zusammenarbeit entbrannt. "Es gibt kein rot-grünes Lager", sagt Sozialdemokrat Olaf Scholz im SPIEGEL. mehr... Forum ]

Gescheiterte Berlin-Gespräche: Grüne sehen Machtwechsel im Bund in Gefahr

Gescheiterte Berlin-Gespräche: Grüne sehen Machtwechsel im Bund in Gefahr

SPIEGEL ONLINE - 06.10.2011

Rot-Grün in Berlin ist geplatzt, nun schieben sich die Streitparteien die Schuld gegenseitig zu. SPD-Chef Gabriel wirft den Grünen Blockadepolitik vor, die kontern: Wenn man sich mit den Sozialdemokraten nicht einigen könne, werde man die schwarz-gelbe Bundesregierung wohl kaum ablösen. mehr... Video | Forum ]

Gescheiterte Verhandlungen in Berlin: Rot-Grün crasht auf der A100

Gescheiterte Verhandlungen in Berlin: Rot-Grün crasht auf der A100

SPIEGEL ONLINE - 05.10.2011

Die einen wollten die Berliner Stadtautobahn partout bauen, die anderen auf keinen Fall - dazwischen gab es keinen Millimeter Spielraum, darum sind die Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen gescheitert. Die Macht für Bürgermeister Wowereit soll nun die CDU sichern. Von Philipp Wittrock mehr... Video | Forum ]

Verhandlungen in Berlin : Wowereit lässt Koalitionsgespräche mit Grünen platzen

Verhandlungen in Berlin : Wowereit lässt Koalitionsgespräche mit Grünen platzen

SPIEGEL ONLINE - 05.10.2011

Kaum haben die Verhandlungen begonnen, sind sie auch schon wieder vorbei. Nach Angaben der SPD in Berlin sind die Gespräche mit den Grünen gescheitert - in der ersten Koalitionsrunde. Es gebe keine tragfähige Grundlage. mehr... Video | Forum ]

Wahlumfrage: Piratenpartei klettert auf acht Prozent

Wahlumfrage: Piratenpartei klettert auf acht Prozent

SPIEGEL ONLINE - 05.10.2011

Beim Votum zum Berliner Abgeordnetenhaus feierte die Piratenpartei einen Überraschungserfolg - und auch auf Bundesebene haben die Politikneulinge Potential. Laut einer aktuellen Umfrage kämen die Piraten auf acht Prozent, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. mehr... Forum ]



Wie wird gewählt?
Wahlen am 18. September
Am 18. September wählen die Bürger von Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. 22 Parteien und insgesamt 922 Kandidaten kämpfen um die 130 Abgeordnetensitze im Gebäude des ehemaligen Preußischen Landtags. Am Tag der Landtagswahl entscheiden die Berliner auch über die Besetzung der zwölf Bezirksversammlungen von Berlin.
Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz seit mindestens drei Monaten in Berlin haben. Bei der Wahl zu den Bezirksversammlungen sind sogar alle Deutschen und EU-Bürger aus Berlin ab dem 16. Lebensjahr zugelassen.
So wird gewählt
Das Abgeordnetenhaus von Berlin wird nach personalisiertem Verhältniswahlrecht gewählt – wie der Bundestag. Jeder Wähler hat zwei Stimmen.
Mit der Erststimme – der Wahlkreisstimme – wählen die Wähler in ihrem Wahlkreis einen der Kandidaten direkt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen in einem der 78 Wahlkreise bekommt. Die Stimmzettel zur Abgabe der Erststimme sind weiß.
Mit der Zweitstimme wählt man eine Partei und somit die sich dahinter verbergende Landes- oder Bezirksliste. Diese Zweitstimme ist maßgeblich für die Sitzverteilung im Abgeordnetenhaus. Sie entscheidet über die Fraktionsstärke und damit über die Möglichkeiten von Koalitionsbildungen. Die Stimmzettel für die Zweitstimmenabgabe sind blau.
In Berlin erfolgt die Ermittlung der Sitzverteilung nach dem mathematischen Verfahren „Hare-Niemeyer“. Es gilt allerdings eine Fünfprozenthürde: Bei der Sitzverteilung berücksichtigt werden nur die Parteien, die mindestens fünf Prozent der abgegebenen Zweitstimmen bekommen haben.
Dem Berliner Abgeordnetenhaus können unter Umständen mehr als die regulären 130 Parlamentarier angehören. Falls nämlich bei einer Partei die Zahl der Wahlkreisgewinner die ihr nach dem Zweitstimmenanteil zustehende Anzahl an Sitzen übersteigt (Überhangmandate), wird die Gesamtzahl der Landtagsmandate soweit erhöht, bis das errechnete Verhältnis der Sitze zwischen den Parteien wieder stimmt (Ausgleichsmandate).





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