ThemaAidsprävention

Alle Artikel und Hintergründe

WM in Südafrika: Hotels verteilen Gratis-Kondome

SPIEGEL ONLINE - 11.06.2010

Safer Sex nach der Fußballparty: Hotelbesitzer in Kapstadt legen insgesamt 160.000 Kondome auf den Zimmern ihrer Gäste aus. Sie wollen damit an das Verantwortungsbewusstsein der Touristen appellieren - in keinem Land gibt es mehr HIV-Infizierte als in Südafrika. mehr...

Kampf gegen Aids: Washington fördert Frauenkondome

SPIEGEL ONLINE - 27.05.2010

Mit Kunststoffschläuchen gegen HIV: Washington will mit Frauenkondomen die rapide Ausbreitung von Aids in der US-Hauptstadt stoppen. Die Behörden werben mit Niedrigpreisen und Innovationen. So soll das neue Frauenkondom leiser sein als das Vorgängermodell. mehr...

Personalien: Jacob Zuma

DER SPIEGEL - 22.05.2010

Südafrika: Präsident Jacob Zuma spricht öffentlich über seine Beschneidung und will damit zur Aidsbekämpfung beitragen. Jacob Zuma, 68, Präsident Südafrikas, spricht öffentlich über seine Beschneidung und will damit einen Beitrag zur Aidsbekämpfun... mehr...

Krise der katholischen Kirche: In Afrika regt sich Widerstand gegen Benedikt XVI.

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2010

Mitgliederschwund, Priestermangel? In der katholischen Kirche Afrikas sind das Fremdworte. Die Zahl der Gläubigen wächst rasant. Dennoch gibt es Probleme, das größte heißt Aids. Viele Kleriker tragen Roms rigiden Kurs gegen Verhütung nicht mit. Und auch in der Missbrauchsdebatte fallen klare Worte. mehr...

Umstrittene Aufklärung: Aids-Hilfe fordert Stopp der Hitler-Kampagne

SPIEGEL ONLINE - 08.09.2009

Es sind die Folgen einer gezielten Provokation: Die Deutsche Aids-Hilfe hat den sofortigen Stopp der Kampagne "Aids ist ein Massenmörder" gefordert, in der ein Adolf-Hitler-Darsteller beim Sex gezeigt wird. Das Video setze auf "dumpfe Angst", hieß es. mehr...

Umstrittene Aids-Prävention: Im Bett mit Hitler

SPIEGEL ONLINE - 07.09.2009

Der Verein Regenbogen kämpft für die HIV-Prävention. In seinem aktuellen Spot "Aids ist ein Massenmörder" entpuppt sich der männliche Part beim Liebesspiel als Adolf Hitler. Die kalkulierte Provokation stößt auf heftige Kritik - vor allem im Ausland. mehr...

HIV-Infektion: Beschneidung von Männern schützt Frauen nur indirekt

SPIEGEL ONLINE - 17.07.2009

Beschnittene Männer übertragen Aids-Viren genauso gut wie unbeschnittene, ergab eine neue Studie. Trotzdem halten Mediziner den Eingriff für sinnvoll, denn er mindert das Risiko bei Männern, sich selbst mit dem Aids-Virus anzustecken - und schützt Frauen somit indirekt. mehr...

SÜDAFRIKA: Nationaler Notstand

DER SPIEGEL - 06.04.2009

In Südafrika gibt es nach wie vor keine ernsthafte Aids-Prävention. In keinem anderen Land der Welt leben so viele HIV-infizierte Menschen wie in Südafrika: fast sechs Millionen sind es laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation, damit ist fa... mehr...

Aids in Südafrika: Eine Million Kondome gegen die Angst

SPIEGEL ONLINE - 22.03.2009

Der Papst lehnt Kondome ab - für die Hilfsorganisationen in Kapstadts Elendsvierteln sind sie die beste Aids-Prävention. Die kostenlose Verteilung hat die Infektionsrate dramatisch gesenkt. Ein Lehrstück für die Kirche. mehr...

Kondom-Debatte: Vatikan rechtfertigt Äußerung des Papstes

SPIEGEL ONLINE - 18.03.2009

Der Papst lehnt Präservative als Mittel im Kampf gegen Aids ab: Das machte Benedikt XVI. zu Beginn seiner Afrika-Reise deutlich und stieß weltweit auf Unverständnis. Nun hat sein Sprecher versucht, die Äußerungen zu erklären - und geißelt die "Ideologie des Vertrauens in das Kondom". mehr...


HIV/Aids - Die Fakten
Die Infektion mit HIV erfolgt über Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma und Scheidensekret, aber auch über die Muttermilch. Außer ungeschütztem Vaginal- und Analverkehr gilt die gemeinschaftliche Nutzung von Spritzen durch Drogensüchtige als ein Hauptübertragungsweg.

Bei normalem Körperkontakt gibt es dagegen kein Infektionsrisiko, da die Körperhaut im Gegensatz zur Schleimhaut über eine schützende Hornschicht verfügt. Bei Verletzungen oder Ekzemen können allerdings auch hier Erreger eindringen. Beim beruflichen Umgang mit Kollegen am Arbeitsplatz besteht ebenso wenig Ansteckungsgefahr wie bei Besuchen von Schwimmbad oder Sauna oder gemeinsamem Essen. Kein Risiko gibt es auch bei ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen, da die Desinfektion von Instrumenten das Virus zuverlässig abtötet.

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