DER SPIEGEL - 15.05.2006
Albert Drach: "Das Beileid. Nach Teilen eines Tagebuchs".
Auch der Zorn ist eine Begabung. Wo er sich nicht äußert, wo brüllen, stampfen und schlagen sich verbieten, kommt die Sprache als Äußerung in Frage. Im Falle des Schriftstellers Albert Drach... mehr...
DER SPIEGEL - 03.04.1995
Gestorben: Albert Drach.
92. Er war der Großmeister jenes systematischen
Sarkasmus, der deutschen Zungen gar nicht liegt und aus scharfer
Lebenserfahrung kommt: Drach, österreichischer Anwalt und Jude, zog
für ein halbes Dutzend Romane die Rob... mehr...
DER SPIEGEL - 21.10.1968
Albert Drach: "Z.Z., das ist die Zwischenzeit". Claassen; 300 Seiten; 20 Mark.
Er schreibt: "die durch das Kleid zugelassene Preisgabe eines beträchtlichen Teiles ihres Aufbaues", wenn er Dekolleté meint; er sagt nicht Männer, sondern "offenbare Tr... mehr...
DER SPIEGEL - 09.09.1968
Dem besten Kunden des Jahres räumte der Münchner Langen-Müller-Verlag einen Sonderrabatt ein: Für Bücher mit einem Ladenpreis von rund 20 Mark brauchte er nicht einmal ein Zehntel dieses Preises zu entrichten.Allerdings, der so bevorzugte Kunde erwar... mehr...