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Die Menschwerdung

Die Fähigkeit zur Empathie, die lange Kindheit oder schlicht die Sprache - was macht den Menschen aus? Die Rekonstruktion der Menschwerdung ist zu einem interdisziplinären Forschungsprojekt geworden. Zwar ermöglichen Knochenfunde und Erbgutanalysen einen Blick in die Vergangenheit - doch sie geben auch immer wieder neue Rätsel auf.

Behinderung: Steinzeitkind überlebte schwere Schädelverletzung

SPIEGEL ONLINE - 06.08.2014

Knochen aus der Altsteinzeit zeigen schwere Verletzungen am Kopf eines Kindes. Vermutlich hatte ein Unfall ihm Koordinationsfähigkeit und Sprache geraubt. Trotzdem war es fester Bestandteil der Gemeinschaft - noch über seinen Tod hinaus. mehr...

Homo floresiensis: Der Hobbit hatte das Downsyndrom

SPIEGEL ONLINE - 05.08.2014

Asymmetrischer Schädel, ungewöhnliche Körperproportionen - obwohl Homo floresiensis anders aussieht als der moderne Mensch, könnte er einer gewesen sein. Einzige Besonderheit: Unser als Hobbit bekannter Verwandter hatte das Downsyndrom, glauben Forscher. mehr...

Medizin: Länger schlafen in der Steinzeit

DER SPIEGEL - 28.07.2014

Studie: Unsere Vorfahren waren wohl Langschläfer. Unsere Vorfahren waren wohl Langschläfer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Universität Freiburg, die jetzt im Journal of Clinical Sleep Medicine erschienen ist. Drei Frauen und... mehr...

Essgewohnheiten der Vorfahren: Jeden Tag Nussgras

SPIEGEL ONLINE - 17.07.2014

Wie ernährten sich die Menschen vor Jahrtausenden? Forscher haben jetzt eine neue Quelle für solches Wissen entdeckt: alten Zahnstein. Er verrät auch, warum Steinzeitmenschen so wenige Löcher in den Zähnen hatten. mehr...

Versteinerte Kotreste: Neandertaler aßen reichlich Gemüse

SPIEGEL ONLINE - 26.06.2014

Unsere frühen Verwandten knabberten sehr viel mehr Gemüse als bisher angenommen. Das konnten Wissenschaftler jetzt belegen - und wühlten dafür in den versteinerten Kotresten der Neandertaler. mehr...

Entwicklung des Neandertalers: Erst das Gesicht, dann das Hirn

SPIEGEL ONLINE - 20.06.2014

430.000 Jahre alte Schädel aus Spanien liefern Hinweise, wie der Neandertaler entstanden ist. Demnach entwickelten sich zunächst der typische Kauapparat und die Gesichtsform, das Hirn wuchs erst später. mehr...

Verzweifelte Rituale: Kinderschädel gegen die Flut

SPIEGEL ONLINE - 15.06.2014

Wer nahe am Wasser baut, muss stets mit dem Schlimmsten rechnen. Kommt eine Flut, werden die Häuser weggeschwemmt, die Felder stehen unter Wasser: Heim und Nahrung gehen unweigerlich verloren. Trotzdem zieht es die Menschen immer wieder an den Rand von Gewässern. Kaum fällt der Pegel, kehren sie zurück, reparieren die Häuser und bringen im [...] mehr...

Zuger Pfahlbaubrot: Angebliches Steinzeitgebäck erweist sich als Kothaufen

SPIEGEL ONLINE - 06.06.2014

Eine runde Versteinerung wurde im Schweizer Ort Zug zur Attraktion - ein Archäologe hatte ein Brot aus der Jungsteinzeit entdeckt. Bäcker buken die vermeintliche Sensation sogar nach, ein Verkaufsschlager. Leider gibt es einen Haken. mehr...

Eiszeitliches Artensterben: Hetzten Hunde das Mammut in den Tod?

SPIEGEL ONLINE - 01.06.2014

War der Mensch verantwortlich für das Massensterben der eiszeitlichen Megafauna oder nicht? Eine neue Studie beantwortet die uralte Frage mit einem Jein: Der Mensch allein sei ein zu mäßiger Jäger gewesen. Das aber änderte sich, als er einen vierbeinigen Komplizen gewann. mehr...

Skelettfund in Mexiko: Erste Siedler Amerikas sollen aus Nordasien stammen

SPIEGEL ONLINE - 16.05.2014

Ein Sturz mit Folgen: Vor 12.000 Jahren fiel ein Mädchen in Mexiko in ein Erdloch und starb. Heute verrät sein fast vollständig erhaltenes Skelett: Wahrscheinlich war es eine einzelne Gruppe aus dem Norden Asiens, die Amerika als erstes besiedelte. mehr...

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