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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Antiker Giftgaseinsatz: Todeswolke im Tunnel

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2013

Schon in der Antike setzten Kriegsparteien chemische Kampfstoffe ein. So töteten Perser ihre römischen Gegner bei der Belagerung von Dura Europos mit Giftgas. Die Attacke in der syrischen Stadt wird bis heute für Propagandazwecke instrumentalisiert. mehr...

Ausgegraben: Rätsel der kopflosen Fischesser

SPIEGEL ONLINE - 29.09.2013

Auf einem norwegischen Wikingerfriedhof stießen Archäologen auf ein morbides Rätsel. Wer sich zu Lebzeiten von Fleisch ernährte, wurde mit Kopf bestattet - wer dagegen Fisch aß, kam ohne ins Grab. Ihre Vermutung: Hinter beidem könnte die soziale Rangfolge stehen. mehr...

Mysteriöser Dachbodenfund: Diepholzer Mumie entpuppt sich als Plastikskelett

SPIEGEL ONLINE - 25.09.2013

Ein ominöser Dachbodenfund hielt die Staatsanwaltschaft von Verden wochenlang auf Trab. Jetzt kam heraus: Die angebliche Mumie besteht aus einem Plastikskelett - und einem echten Schädel. mehr...

Knochenfunde: Mit Pferden über den Gletscher

SPIEGEL ONLINE - 24.09.2013

Im Eis des norwegischen Lendbreen Gletschers haben Archäologen Pferdeknochen aus der Eisen- und Wikingerzeit entdeckt. Unter anderem zum Jagen hatten die Menschen ihre Tiere bergauf getrieben - bis zur vollkommenen Erschöpfung. mehr...

Sarmaten-Grab: Ins Jenseits mit Goldschmuck und Silberspiegel

SPIEGEL ONLINE - 23.09.2013

Im Ural haben Archäologen ein reiches Grab der Sarmaten ausgegraben. Darin fanden sie ein Kosmetikköfferchen, eine Tätowiernadel, goldbestickte Kleidung - und eine Überraschung. mehr...

Pompeji: Rettung der Ruinenstadt

SPIEGEL ONLINE - 20.09.2013

Pompeji bröckelt. Zwei Wissenschaftler haben einen Rettungsplan entworfen - sie wollen die antike Ruinenstadt zu einer Stätte für Forschung und Ausbildung machen. mehr...

Ältestes Römerlager in Deutschland: Scherben verraten Cäsars Truppen

SPIEGEL ONLINE - 20.09.2013

Spektakuläre Funde im Hunsrück dokumentieren den Beginn der römischen Herrschaft in Germanien: Scherben und Schuhnägel in Hermeskeil zeugen vom ältesten Militärlager der Römer hierzulande - es wurde gegründet von Julius Cäsars Truppen. mehr...

Geheimcode-Suche in Oberbayern: Mittenwald und der Nazi-Schatz

SPIEGEL ONLINE - 20.09.2013

Ein rätselhaftes Notenblatt und ein entschlossener Niederländer: Leon Giesen ist sich sicher, dass im oberbayerischen Mittenwald ein Nazi-Schatz liegt. Die Gemeinde stimmte Probebohrungen zu. Man stieß auf einen merkwürdigen Fremdkörper. mehr...

Caracallafeldzug 2013: Blutige Füße für die Forschung

SPIEGEL ONLINE - 16.09.2013

Wie läuft es sich in römischen Soldatenstiefeln? Wie trägt man am besten einen sieben Kilogramm schweren Schild? 22 Freiwillige testeten auf einem 140-Kilometer-Marsch römische Ausrüstung im Selbstversuch. Einiges ging dabei schon am ersten Tag zu Bruch . mehr...

Getreidefund: Ureinwohner überraschten Wikinger auf Färöer-Inseln

SPIEGEL ONLINE - 09.09.2013

Als die Wikinger sich auf den Weg gen Nordamerika machten, benutzten sie die Inseln im Nordatlantik quasi als Trittsteine. Der erste kleine Schritt führte sie auf die Shetlands. Von dort aus ging es weiter zu den Färöern und dahinter lag dann schon Island. Doch als sie auf den Färöern ankamen, mussten sie feststellen, dass sie nicht die ersten [...] mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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