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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Ausgrabungen beim Tunnelbau: Der Steinzeit-Highway über den Fehmarnbelt

SPIEGEL ONLINE - 29.09.2014

Der Fehmarnbelt zwischen der deutschen Insel und dem dänischen Lolland soll die schnellste Verbindung zwischen den Ländern werden. Die Idee, hier eine Straße zu bauen, hatten allerdings schon andere - wie ein gewaltiges Forschungsprojekt belegt. mehr...

Hessen: Studenten entdecken zufällig Römerkastell

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2014

Auf einem brach liegenden Grundstück in Gernsheim haben Studenten zufällig ein Römerkastell entdeckt. Die lange gesuchte Militäranlage lag strategisch geschickt: Von ihr aus ließen sich wichtige Verkehrswege kontrollieren. mehr...

Unterwasserarchäologie: Aquanauten im James-Bond-Anzug

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2014

In der Ägäis ist ein griechisch-amerikanisches Archäologen-Team zu Tauchgängen bis in 300 Meter Tiefe aufgebrochen. Exosuit, der neue Hightechanzug für Aquanauten, wird der Star der Expedition sein. mehr...

Sachsen-Anhalt: Pökelfleischfabrik aus der Bronzezeit entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 14.09.2014

Nahe der Stadt Köthen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld stießen Archäologen auf seltsame Grubenkomplexe. In einigen wurde wohl mit Salz gearbeitet. Scherben seltener Keramiken brachten die Erkenntnis: Die Forscher hatten eine Pökelfleischfabrik aus der Bronzezeit entdeckt. mehr...

Aberglaube: Archäologen finden Hinweise auf Untoten-Bestattung

SPIEGEL ONLINE - 10.09.2014

Lange herrschte der Glaube, Tote könnten aus ihren Gräbern auferstehen. Jetzt zeigen Spuren auf einem Grab bei Stade: Unsere Vorfahren versuchten mit großem Aufwand, Auferstehungen zu verhindern. mehr...

Steinzeitgrab: Stonehenge war umgeben von Tempeln

SPIEGEL ONLINE - 10.09.2014

Das Rätsel von Stonehenge beschäftigt Archäologen seit Generationen. Mithilfe von Metalldetektoren und Bodenradar konnten Forscher jetzt zeigen: Der Steinkreis war umgeben von Hunderten Gräbern und Tempeln. mehr...

Jahrhunderträtsel: Wrack legendärer Franklin-Expedition entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 09.09.2014

Ein großes historisches Rätsel scheint aufgeklärt. 1845 verschwanden die Schiffe der berühmten Franklin-Expedition in der Arktis. Jetzt ist wohl eines der beiden Wracks gefunden worden. mehr...

Residenz von König Blauzahn: Archäologen legen neu entdeckte Wikingerburg frei

SPIEGEL ONLINE - 09.09.2014

Plünderungen, Schlachten und die Einführung des Christentums - die Herrschaft von König Harald Blauzahn verlief stürmisch. Nun haben Archäologen eine weitere Burg des Wikingerführers entdeckt. Sie offenbart neue Details über dessen Lebens- und Kriegsführung. mehr...

Archäologischer Fund in China: Elfjähriger entdeckt 3000 Jahre altes Schwert

SPIEGEL ONLINE - 09.09.2014

Die Waffe stammt aus den Anfangszeiten der chinesischen Kultur: Ein Elfjähriger hat beim Händewaschen in einem Fluss den Griff eines Schwerts ertastet, es ist einem Bericht zufolge rund 3000 Jahre alt. mehr...

Ausgrabung in Griechenland: Geheimnisvolle Wächterinnen in Grab entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 08.09.2014

Spektakuläre Entdeckung an einem Grab im Norden Griechenlands aus der Zeit von Alexander dem Großen: Archäologen fanden die Skulpturen zweier Frauen, sie bewachen den Eingang. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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