SPIEGEL ONLINE
- 20.06.2013
Archäologen haben Angkor Wat mit Laser-Scannern überflogen. Die Bilder zeigen nicht nur, dass die berühmte Tempelstadt viermal größer war als bisher bekannt. Sie enthüllen auch eine noch ältere, legendäre Königsstadt, die im Dschungel verschollen war. Von Angelika Franz mehr... [ Forum ]
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- 19.06.2013
Tapfere Privatleute haben die wertvollen Bibliotheken von Timbuktu vor islamistischen Rebellen gerettet. Doch nun bedrohen Schimmel und Stock im Geheimversteck die jahrhundertealten Manuskripte. Die letzte Hoffnung der Aktivisten lautet nun Crowdfunding. mehr... [ Forum ]
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- 19.06.2013
In Timbuktu, der Oasenstadt im westafrikanischen Mali, gab es einen besonderen Schatz. Es war kein Gold und es waren auch keine Edelsteine - sondern alte Manuskripte. Timbuktu galt als Stadt der Bücher. Jede Familie, die etwas auf sich hielt, investierte in ihre Bibliothek. Schon Mansa Musa, der von 1312 bis 1337 über Mali herrschte, brachte angeblich von seiner Pilgerfahrt eine Kamelladung Manuskripte nach Timbuktu.
Von Angelika Franz mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 16.06.2013
Immer wieder tauchen Artefakte aus dem versunkenen Doggerland am Nordseeboden in den Netzen von Fischern auf. Jüngstes Beispiel ist ein Scheibenbeil aus der Mittleren Steinzeit. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013
Die Römer, schrieb um 30 v. Chr. der Architekt und Ingenieur Marcus Vitruvius Pollio, seien in der Lage, einen Beton für Unterwasserbauten herzustellen, der so stabil sei, dass "
". Tatsächlich hat Vitruv nicht übertrieben. Proben eines 2000 Jahre alten Betonblocks aus der Bucht von Neapel nahe der Stadt Pozzuoli haben ihm recht gegeben.
weder [...] mehr...
SPIEGEL ONLINE - 13.06.2013
Als Jäger und Sammler hat man viel Platz. Alles ist ständig in Bewegung, und auf der Jagd ist man aufeinander angewiesen. Alle Beteiligten müssen funktionieren und zusammenarbeiten - sonst bleibt am Ende die Beute am Leben und die Gruppe hungrig. Ganz anders ist dagegen das Leben in einer Siedlung. Es ist eng, und je nach Jahreszeit gibt es mal [...] mehr...
SPIEGEL ONLINE - 11.06.2013
Was unterscheidet Stonehenge von einem Techo-Club? Vielleicht nur der Zeitpunkt, zu dem die Location genutzt wurde. Ein Archäologe und eine Denkmalpflegerin untersuchen die Tanzszene Berlins mit den gleichen Methoden wie ihre Kollegen Steinkreise und Feuerstellen. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 10.06.2013
Bei dem Wort "Kriegsgefangenenlager" denken wir zumeist an die großen Lager des Zweiten Weltkrieges. Doch auch schon lange vorher internierten Kriegsparteien ihre Gefangenen in riesigen Gefängnissen - oft unter erbarmungswürdigen Zuständen. Im Oktober 1864 stampfte bei der Stadt Millen, rund 80 Kilometer südlich von Augusta im US-Bundesstaat [...] mehr...
SPIEGEL ONLINE - 07.06.2013
Ganz im Südosten Englands liegt die Isle of Thanet - so nah an Frankreich, dass man an klaren Tagen die Küste sehen kann. Deshalb wählte Julius Cäsar auch diesen Zipfel Britanniens als ersten Anlaufpunkt für seine Invasion im Jahr 55 vor Christus. Doch schon lange bevor die Römer kamen, war Thanet ein Anziehungspunkt für ein internationales [...] mehr...
SPIEGEL ONLINE - 06.06.2013
Im Boden Nordrhein-Westfalens liegen viele Schätze aus früheren Epochen - wem gehören sie? Bislang dürfen Finder einen Teil behalten, nun aber beansprucht sie das Land. Die Aufregung ist groß. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 04.06.2013
Frankreich gilt als das Weinland schlechthin. Archäologische Funde belegen jetzt, dass die Menschen dort bereits vor 2500 Jahren Wein herstellen. Das Wissen dazu brachten reisende Etrusker mit - aus Italien. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 03.06.2013
Wie fühlt es sich an, in einem mit Lederriemen zusammengenähten Boot auf dem Atlantik unterwegs zu sein? "Überraschend gut!", meint der Archäologe Robert Van de Noort von der University of Exeter. "Das Boot ist sehr stabil und kann mit dem Steuerruder einfach gelenkt werden." mehr...
SPIEGEL ONLINE - 02.06.2013
Die Ägypter liebten ihre Kinder. Sie sahen in ihnen ein wertvolles Gut, das sie schützten und gelegentlich ganz schön verwöhnten. Auch die Römer liebten ihre Kinder - allerdings auf andere Art. Sie sahen es als ihre Pflicht an, die Kinder vorzubereiten auf das Erwachsenendasein, sie ab zu härten für das Leben. Körperliche Schwäche galt als [...] mehr...
Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.