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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Milliardenschatz der San José: Er gehört den Kolumbianern

SPIEGEL ONLINE - 09.12.2015

Wem gehört der Schatz der "San José"? Mehrere Länder und Firmen melden Ansprüche an, doch Kolumbiens Präsident will davon nichts hören: Das Schiffswrack sei Eigentum Kolumbiens, aber man werde es "mit dem Rest der Menschheit" teilen. mehr...

Schatzinsel Oak Island: Geldgrab der Goldgräber

SPIEGEL ONLINE - 09.12.2015

Bauunternehmer, Leinwand-Cowboy oder US-Präsident - hier hat fast jeder mal den Spaten in die Hand genommen: Auf der kleinen kanadischen Insel Oak Island suchen Abenteurer seit 220 Jahren nach einem Schatz. Ohne zu wissen, wonach sie eigentlich graben. mehr...

Schiffswrack San José: Spanien will mit Kolumbien über Goldschatz verhandeln

SPIEGEL ONLINE - 08.12.2015

Bei der Bergung des historischen Wracks der "San José" geht es um Milliarden. Neben Kolumbien und einem privaten Archäologie-Unternehmen hat nun auch Spanien Anspruch auf die Goldmünzen angemeldet. mehr...

Schiffswrack San José vor Kolumbien: Milliardenschatz, Milliardenstreit

SPIEGEL ONLINE - 07.12.2015

An Bord sollen sich elf Millionen Goldmünzen und fast 200 Tonnen Smaragde befinden: Bei der Bergung des Schatzschiffes "San José" geht es um Milliarden. Jetzt erhebt das private Archäologie-Unternehmen SSA Anspruch auf einen Teil der Ladung. mehr...

Schiffswrack San José: Der Milliardenschatz vor Kolumbien ist gefunden

SPIEGEL ONLINE - 05.12.2015

Per Twitter verkündete Kolumbiens Präsident den Fund eines so lang gesuchten wie umstrittenen Schatzschiffes. Für den kolumbianischen Staat könnte es das glückliche Ende eines jahrzehntelangen Disputs sein: Es geht um Milliarden. mehr...

Grab aus 17. Jahrhundert: Mein Herz ist dein, über den Tod hinaus

SPIEGEL ONLINE - 02.12.2015

Ihr Herz fehlte, dafür ruhte neben der Adligen das ihres Mannes: Forscher haben die Funde in einem französischen Grab aus dem 17. Jahhundert genauer untersucht und dabei ein altbekanntes Leiden diagnostiziert. mehr...

Münzen aus der Römerzeit: Schweizer Bauer findet Schatz unter Kirschbäumen

SPIEGEL ONLINE - 19.11.2015

Ein Schweizer Landwirt hat auf seiner Kirschbaumplantage einen spektakulären Schatz entdeckt: mehr als 4000 römische Münzen, außergewöhnlich gut erhalten und mit hohem Silbergehalt. Archäologen sind verblüfft. mehr...

Israel: Archäologen präsentieren römischen Mosaikfußboden

SPIEGEL ONLINE - 17.11.2015

"Die gestalterische Qualität der Motive ist Zeugnis hoher Kunstfertigkeit": In Israel haben Wissenschaftler einen imposanten Mosaikfußboden aus dem alten Rom entdeckt. Es ist der zweite spektakuläre Fund in der Stadt Lod. mehr...

Archäologie: Friedhof der Frachter

DER SPIEGEL - 13.11.2015

Bermudadreieck der Antike entdeckt. Eine "antike Schiffswrack-Hauptstadt der Welt" haben griechische und amerikanische Taucher nach eigenem Bekunden vor den Fourni-Inseln in der Ägäis entdeckt. Auf dem Meeresgrund seien sie auf 22 Wracks aus griech... mehr...

Geopfertes Inka-Kind: Wer ist verwandt mit der Aconcagua-Mumie?

SPIEGEL ONLINE - 12.11.2015

Schönheit und Gesundheit wurden ihm zum Verhängnis: Vor etwa 500 Jahren opferten die Inka in den Anden einen siebenjährigen Jungen den Göttern. Eine Genanalyse zeigt nun, woher die Vorfahren des Kindes stammten. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.


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