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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Mangelhafte Restaurierung: Der zweite Untergang von Pompeji

SPIEGEL ONLINE - 03.03.2014

Die antike Ruinenstadt Pompeji in Süditalien verfällt trotz aufwendiger Sanierungsarbeiten. Erneut sind mehrere Wände eingestürzt. Die Lage sei dramatisch, warnt ein Architekt - Ursache sei die schlechte Verwaltung des Unesco-Kulturerbes. mehr...

Ausgegraben-Blog: Armbrüste für den Kaiser

SPIEGEL ONLINE - 02.03.2014

Tausende tönerne Krieger bewachen das Grab des chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi. Doch wer bewaffnete diese gewaltige Terrakottaarmee für den Toten? Um das herauszufinden, untersuchten Archäologen ein winziges Detail in der Grabanlage: die Abzugsbügel der Armbrüste. mehr...

Ausgegraben-Blog: Die Toten aus der Kirschbaumhöhle

SPIEGEL ONLINE - 26.02.2014

Reste von mindestens sieben Menschen liegen in einer engen Karsthöhle in Franken - sie stammen aus unterschiedlichen Epochen. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. mehr...

Obelisk in Paris: Die lange Reise des ägyptischen Giganten

SPIEGEL ONLINE - 24.02.2014

In sechs Jahren vom Oberlauf des Nils an die Ufer der Seine. Eine Ausstellung im Pariser Marine Museum erzählt die Details einer technischen Glanzleistung: den Transport eines 23 Meter hohen und 230 Tonnen schweren Monolithen im 19. Jahrhundert. mehr...

Runenrätsel: Die geheimen Codes der Wikinger

SPIEGEL ONLINE - 21.02.2014

Wikinger liebten Geheimcodes. Einige sind schon lange bekannt, andere stellen Runologen immer noch vor Rätsel. Dem Linguisten Jonas Nordby von der Universität Oslo ist es jetzt gelungen, mit dem Jötunvillur Code eine weitere Geheimschrift zu knacken. mehr...

Rheinland-Pfalz: Raubgräber entdeckt Barbarenschatz

SPIEGEL ONLINE - 18.02.2014

Gold, Silber, Schmuck: In der Südpfalz hat ein Raubgräber einen Schatz aus der Spätantike entdeckt. Vermutlich hatten plündernde Germanen im fünften Jahrhundert die Kostbarkeiten an der einstigen Römerstraße hastig verscharrt. mehr...

Ausgrabungen in Niedersachsen: Totenkronen schmückten Jungfrauen-Schädel

SPIEGEL ONLINE - 17.02.2014

Für Frauen war das Leben im Norddeutschland des 18. und 19. Jahrhunderts recht trostlos. In den Gräbern junger Mädchen aber fanden Archäologen reich verzierte Kronen. Die fragilen Blütengebilde sollten sie ins Jenseits begleiten - und konservierten ihre Knochen. mehr...

Ausgegraben-Blog: Die Schädel der Gladiatoren von London

SPIEGEL ONLINE - 14.02.2014

Waren sie Gladiatoren oder die Opfer von Kopfgeldjägern? In einem versiegten Flussbett in der Londoner Innenstadt lagen 39 römische Männerköpfe. Spuren von Schlägen und Stichen an den Schädeln könnten das Rätsel lösen. mehr...

Probenentnahme in Cheops-Pyramide: Ägypter starten Fahndung

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2014

Eine waghalsige Aktion zweier deutscher Hobby-Archäologen in Ägypten hat ein juristisches Nachspiel. Weil die beiden in einem sonst unzugänglichen Teil der Cheops-Pyramide Materialproben entnommen hatten, sind ein halbes Dutzend Menschen im Visier der Behörden. mehr...

Mysteriöser Fund: Apollo-Bronzestatue im Gaza-Streifen entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2014

Archäologen sind begeistert. Im Gaza-Streifen ist eine sehr gut erhaltene Bronzestatue des griechischen Gottes Apollo aufgetaucht. Sie könnte 2000 Jahre alt sein. Die Geschichte des Fundes wirft allerdings Fragen auf. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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