ThemaArchäologieRSS

Alle Artikel und Hintergründe

DPA

Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Antikes Grab: Forscher finden Skelett in mysteriöser Gruft

SPIEGEL ONLINE - 12.11.2014

Das Rätselraten um ein geheimnisvolles Grab im Norden Griechenlands spitzt sich zu: Jetzt haben Forscher die Überreste eines menschlichen Skeletts gefunden. Doch wer wurde hier beigesetzt? mehr...

Erbgut-Experiment: Forscher mumifizieren Bein

SPIEGEL ONLINE - 12.11.2014

Was geschieht mit dem Erbgut, wenn ein Mensch viele Jahrhunderte als Mumie überdauert? Schweizer Forscher wollten es jetzt genau wissen - und machten ein Langzeit-Experiment mit dem Bein einer Toten. mehr...

Medizingeschichte: Rom auf der Couch

DER SPIEGEL - 10.11.2014

Galen, Arzt der Antike, galt als formidabler Anatom. Nun entdecken ihn Historiker als Psychotherapeuten der ersten Stunde. Die öffentlichen Sektionen des römischen Arztes Galen (129 bis 199 nach Christus) waren nichts für Zartbesaitete: Der berühmt... mehr...

Volk der Langobarden: Heute hier und morgen da

SPIEGEL ONLINE - 07.11.2014

Wer waren die Langobarden? Glaubt man den Geschichtsschreibern, waren sie vor allem eins: viel unterwegs. Dies bestätigt nun die Ausgrabung eines Friedhofs in Ungarn. mehr...

Frankreich: Archäologen finden deutsches Militärlager aus Erstem Weltkrieg

SPIEGEL ONLINE - 05.11.2014

Französische Archäologen erlebten eine Überraschung: Bei einer Routine-Ausgrabung stießen sie auf die Reste eines großen deutschen Militärlagers aus dem Ersten Weltkrieg. mehr...

Mexiko: Forscher finden Tor zur Unterwelt von Teotihuacán

SPIEGEL ONLINE - 30.10.2014

In 18 Metern Tiefe liegt der Tunnel, er ist 138 Meter lang: Archäologen wollen den Eingang in die mystische Unterwelt der Tempelanlage von Teotihuacán gefunden haben, Zehntausende Opfergaben wurden entdeckt. mehr...

Tauchgang zum Antikythera-Wrack: Die Titanic der Antike

SPIEGEL ONLINE - 30.10.2014

Es war wohl das größte Schiff der Antike: Vor der Insel Antikythera liegt ein riesiges Wrack - jetzt haben es Wissenschaftler in Hightech-Tauchanzügen erstmals gründlich untersucht. mehr...

Archäologie: Die Spur der Kanonen

DER SPIEGEL - 27.10.2014

Forscher erkunden 300 Jahre alte Wracks in der Ostsee, die im Großen Nordischen Krieg versanken. Bei Kiel wurde das schwedische Flaggschiff "Prinsessan Hedvig Sophia" entdeckt. Die Funde zeugen vom grausamen Leben an Bord. Als friedlicher Sozialsta... mehr...

Peruanische Anden: Archäologen entdecken frühste menschliche Höhlensiedlung

SPIEGEL ONLINE - 23.10.2014

Bereits sehr früh nutzten Menschen Höhlen in den Anden als Basislager für die Jagd: Forscher entdeckten dort über 12.000 Jahre alte Spuren einer Besiedlung. mehr...

Schottland: Größter Wikingerschatz seit 150 Jahren entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2014

Aufwendig verzierte Behälter aus Gold und Silber, Kreuze und Behälter aus Glas: Im Südwesten Schottlands hat ein Rentner einen Wikingerschatz entdeckt. Die Spuren der Relikte reichen bis nach Deutschland. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





Themen von A-Z