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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Schatz aus dem 17. Jahrhundert: Piratensilber des Käpt'n Kidd vor Madagaskar entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 08.05.2015

Vor Madagaskar haben Taucher offenbar den Schatz des Piraten William Kidd entdeckt. Sie hoben einen 50 Kilogramm schweren Silberbarren. Die Unesco monierte, dass keine professionellen Archäologen beteiligt waren. mehr...

Schiffswracks im Michigansee: Den Untergang vor Augen

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2015

Das klare Wasser des Lake Michigan erlaubt derzeit faszinierende Blicke auf Schiffswracks. Viele liegen schon mehr als hundert Jahre lang auf dem Grund des Sees. mehr...

China: Mit den Mongolen kamen die Umweltgifte

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2015

China hat gravierende Umweltprobleme - und das bereits seit Jahrhunderten. Schon die Mongolen vergifteten Erde und Gewässer. Ihre Metallverarbeitung hinterließ in einem See sogar noch deutlich schwerere Schäden als die heutige Industrie. mehr...

Aus Schiffswrack geborgen: 170 Jahre alter Champagner prickelt immer noch

SPIEGEL ONLINE - 21.04.2015

Wenig Alkohol, reichlich Kupfer und extrem süß: Forscher haben Champagner verkostet, der etwa 170 Jahre in einem Schiffswrack auf dem Ostseeboden lagerte. Das Aroma des Schaumweins überraschte die Experten. mehr...

Geschichte: Das Recht des Bettes

DER SPIEGEL - 11.04.2015

Waren Scheidungen im Mittelalter wirklich undenkbar? Schon damals setzten Frauen erfolgreich die Trennung vom Ehemann durch. Godeleva war ein Mädchen aus gutem Hause, das seine Eltern verehrte und zum lieben Gott betete. Große Hoffnung setzte es er... mehr...

Nachbau der Chauvet-Grotte: Eine Tropfsteinhöhle aus Beton

SPIEGEL ONLINE - 10.04.2015

Die Entdeckung der Chauvet-Grotten mit ihren prähistorischen Höhlenmalereien war eine Sensation, für Besucher blieben sie jedoch geschlossen. Jetzt wird das Unesco-Weltkulturerbe erstmals zugänglich - als naturgetreue Kopie. mehr...

Ausgegraben: Das Luxusgrab des keltischen Fürsten

SPIEGEL ONLINE - 31.03.2015

Mein Auto, meine Waffe, mein Trinkbecher: Im 5. Jahrhundert vor Christus ließ ein keltischer Fürst sich mit seinen Statussymbolen bestatten. Archäologen fanden sein außergewöhnliches Grab in der nordfranzösischen Gemeinde Lavau. mehr...

Vor 5000 Jahren: Ägypter brauten Bier in Tel Aviv

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2015

Die alten Ägypter tranken gerne Bier. Gebraut haben sie es überall, wo sie siedelten. Auch im heutigen Tel Aviv, wie Archäologen jetzt herausgefunden haben. mehr...

Israel: Stachelschwein gräbt antike Öllampe aus

SPIEGEL ONLINE - 26.03.2015

In Israel hat ein Stachelschwein eine uralte Öllampe ausgebuddelt. Dass die Tiere Antiquitäten zu Tage fördern, kommt öfter vor. Nun fordert die Antiquitäten-Behörde einen Stopp der "illegalen" Grabungen. mehr...

Sibirische Zwillinge: Trauriger Fund auf jungsteinzeitlichem Friedhof

SPIEGEL ONLINE - 18.03.2015

Es war ein Drama, das sich vor 8000 Jahren im sibirischen Lokomotiv abspielte. Eine Frau lag in den Wehen, die Geburt ihrer Zwillinge stand kurz bevor. Doch Etwas ging schief - ein kanadisch-russisches Forscherteam konnte nun die letzten Stunden nachzeichnen. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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