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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Religion: Am Anfang war das Feuer

DER SPIEGEL - 20.12.2014

Liegt die Heimat Gottes in Saudi-Arabien? Begann er seine Karriere als Götze auf einem Vulkan? Ruinenfunde erlauben eine neue Analyse der Bibel - und damit der wahren Geschichte Israels: Demnach war König David ein Räuberhauptmann. "Der Rauch stieg... mehr...

Römischer Spezialmörtel: Der Trick mit der Vulkanasche

SPIEGEL ONLINE - 16.12.2014

Ein raffiniert zusammengesetzter Baustoff verhalf Bauwerken im antiken Rom zu großer Stabilität. Der Spezialmörtel könnte sogar modernen Zement ersetzen, berichten Forscher. mehr...

San Francisco: Wrack der City of Rio de Janeiro entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 15.12.2014

Ihr Untergang war das schwerste Unglück in der Golden-Gate-Meerenge: Die "City of Rio de Janeiro" sank 1901, kurz bevor sie ihren Zielhafen San Francisco erreichte. Nun haben Forscher das Wrack aufgespürt. mehr...

Archäologie: Großes Latrinum

DER SPIEGEL - 15.12.2014

Massenklosetts im alten Rom. Beim Stuhlgang waren die alten Römer selten allein. Das belegt eine Untersuchung der niederländischen Archäologin Gemma Jansen, veröffentlicht in einem Buch der Frontinus-Gesellschaft ("Die Wasserversorgung im antiken R... mehr...

Nazca-Linien in Peru: Greenpeace entschuldigt sich für Kulturverschmutzung

SPIEGEL ONLINE - 11.12.2014

Aktivisten haben neben die rund 2000 Jahre alten Nazca-Linien Umweltslogans geschrieben - zum Unmut der peruanischen Regierung. Nun eilt der Greenpeace-Chef persönlich zur Entschuldigung nach Lima. mehr...

Legendäre Invasionen: Kamikaze-Taifune zerstörten Flotten der Mongolen

SPIEGEL ONLINE - 10.12.2014

Zweimal schlug Japan Ende des 13. Jahrhunderts übermächtige Flotten der Mongolen zurück. Die Götter seien zur Hilfe gekommen, besagt die Legende, und hätten Taifune geschickt. Jetzt zeigen Geologen: Da ist was dran. mehr...

Ausgrabung in Polen: Archäologen finden Knochen angeblicher Vampire

SPIEGEL ONLINE - 08.12.2014

Auf einem Friedhof im polnischen Drawsko Pomorskie haben Archäologen sechs Skelette von Menschen entdeckt, die als Vampire galten. Was machte diese Menschen in den Augen ihrer Zeitgenossen zu Wiedergängern? mehr...

Insel Java: Älteste Gravuren menschlichen Ursprungs entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 03.12.2014

Sorgfältig geritzte Linien in Form eines M: Schon der Frühmensch Homo erectus war wohl in der Lage, exakte Gravuren herzustellen. Forscher rätseln über die Bedeutung der etwa 500.000 Jahre alten Muster. mehr...

Ausgegraben: Mokassins erzählen Geschichte der Ureinwohner

SPIEGEL ONLINE - 01.12.2014

Um einen Mann zu verstehen, musst du eine Meile in seinen Schuhen laufen, sagt ein amerikanisches Sprichwort. Diese Weisheit haben Archäologen der kanadischen University of Alberta beinahe wörtlich genommen und so Erstaunliches herausgefunden. mehr...

Geschichte: Die vergessene Supermacht

DER SPIEGEL - 01.12.2014

Mit neuartigen Feuerwaffen schufen die Erben des Dschingis Khan in Asien das mächtige Mogulreich. Historikern galt das Land bisher als Hort von Korruption und Feigheit - zu Unrecht. Seine Familie nannte ihn "Babur", den "Tiger". Er selbst beanspruc... mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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