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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Adlige ohne Herz: Hunderte Jahre alte Leiche auf Baustelle entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 03.06.2015

Sie war adlig und lebte im 17. Jahrhundert - Forscher haben auf einer Baustelle in der Bretagne die erstaunlich gut erhaltene Leiche einer Frau entdeckt. Nur das Herz der Toten fehlt. mehr...

Archäologie: Eierköpfe aus Alt-Bayern

DER SPIEGEL - 30.05.2015

Turmkopfmenschen aus Bayern. Was den Bajuwaren heute die Lederhose, war ihnen vor 1500 Jahren der deformierte Schädel. An elf Friedhöfen entlang Isar und Donau haben Ausgräber Tote geborgen, deren Kopf im Kindesalter mit Bandagen in eine längliche ... mehr...

Nordsee: Taucher entdecken deutsches U-Boot-Wrack

SPIEGEL ONLINE - 16.05.2015

Fast hundert Jahre lag das Minenleger-U-Boot unentdeckt auf dem Meeresgrund: Dänische Taucher haben Überreste des deutschen U-78 entdeckt, das im Ersten Weltkrieg versenkt wurde. Im Sommer ist eine Ausstellung geplant. mehr...

Faszinierende Archäologie: In den Totenstädten des Kaukasus

SPIEGEL ONLINE - 16.05.2015

Die Ahnen der Osseten haben beeindruckende Turmsiedlungen hinterlassen. Die jahrhundertealten Bauwerke im Kaukasus waren auch Totenstädte - hier wurden Verstorbene auf raffinierte Weise mumifiziert. mehr...

Käpt'n Kidds Silber: Experten zweifeln am Piratenschatz-Fund

SPIEGEL ONLINE - 13.05.2015

Ein Silberbarren, den ein legendärer Pirat erbeutet hat - es ist ein Traumfund, der Tauchern vor Madagaskar gelungen ist. Aber ist er vielleicht zu schön, um wahr zu sein? Experten der Unesco erheben schwere Vorwürfe. mehr...

Historischer Irrtum: Mumiensäcke ohne Mumien

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2015

Die Alten Ägypter opferten Tiere für ihre Gottheiten. Doch Röntgenbilder verraten: Viele Opferbeutel enthalten nur Kleinholz. Wissenschaftler glauben, den Mumienschwindel erklären zu können. mehr...

Schatz aus dem 17. Jahrhundert: Piratensilber des Käpt'n Kidd vor Madagaskar entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 08.05.2015

Vor Madagaskar haben Taucher offenbar den Schatz des Piraten William Kidd entdeckt. Sie hoben einen 50 Kilogramm schweren Silberbarren. Die Unesco monierte, dass keine professionellen Archäologen beteiligt waren. mehr...

Schiffswracks im Michigansee: Den Untergang vor Augen

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2015

Das klare Wasser des Lake Michigan erlaubt derzeit faszinierende Blicke auf Schiffswracks. Viele liegen schon mehr als hundert Jahre lang auf dem Grund des Sees. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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