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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

39.000 Jahre alte Höhlenkunst: Erstmals Gravuren von Neandertalern entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2014

Kunstwerke auf Fels wurden bislang ausschließlich dem modernen Menschen zugeschrieben. Doch jetzt haben Forscher in einer Höhle in Gibraltar erstmals Gravuren entdeckt, die von Neandertalern stammen sollen. Sie sind 39.000 Jahre alt. mehr...

Bronzezeit-Palast: 2000 Liter Wein im Keller des Königs

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2014

Einen guten Tropfen wusste man schon in der Bronzezeit zu schätzen. Und offenbar durfte es gern auch etwas mehr sein: Archäologen haben in Nordisrael einen Keller freigelegt, der Krüge für rund 2000 Liter Wein enthielt. mehr...

Ausgrabung in England: Das hölzerne Römerklo

SPIEGEL ONLINE - 28.08.2014

Auch im kalten Norden sorgten die Römer für gewohnten Komfort: Im Norden Englands haben Archäologen einen zweitausend Jahre alten hölzernen Klositz ausgegraben. Er könnte Zugang zu einer wahren Schatzkammer bieten. mehr...

Alexander der Große: Das geheimnisvolle Grab der Königsfamilie

SPIEGEL ONLINE - 25.08.2014

Im Norden Griechenlands haben Archäologen ein historisches Grab entdeckt. Mitglieder der Familie Alexanders des Großen könnten dort beigesetzt sein - oder sogar der legendäre König selbst? mehr...

Baukunst 3200 v. Chr.: Ein Tempel der Steinzeit

SPIEGEL ONLINE - 17.08.2014

Sie verfügten zwar nur über steinzeitliche Techniken, aber die Vision der Baumeister am rauen Rand Europas war ihrer Zeit um Jahrtausende voraus. Um 3200 v. Chr. errichteten die Ureinwohner der Orkneys eine monumentale Tempelanlage, die alles Dagewesene übertraf. mehr...

Expedition in Burma: Taucher suchen nach mysteriöser Riesenglocke

SPIEGEL ONLINE - 14.08.2014

In einer Flussmündung in Burma liegt die angeblich größte Glocke, die je gegossen wurde. Derzeit versuchen Taucher, das Stück aus dem Wasser zu bergen. Teilweise tauchen sie ohne Pressluftflaschen, dafür aber mit Buddhas Hilfe. mehr...

Mumien: Ägypter balsamierten Tote bereits vor 5200 Jahren

SPIEGEL ONLINE - 14.08.2014

Die Ägypter begannen erstaunlich früh, ihre Toten einzubalsamieren, zeigt eine Studie. Demnach entwickelte sich die Tradition bereits mehr als tausend Jahre früher als bisher angenommen - am Ende der Jungsteinzeit. mehr...

Legendärer Kopfschutz: Bataver-Helm per 3D-Drucker repariert

SPIEGEL ONLINE - 11.08.2014

Sie schützten Krieger im Kampf für Rom: Bataver-Helme sind legendär, aber selten. Bislang haben Archäologen nur vier Stück gefunden. Ein beschädigtes Exemplar konnten sie nun rekonstruieren - mit einem 3D-Drucker. mehr...

Archäologie als Selbsterfahrung: Studieren wie Fred Feuerstein lebt

SPIEGEL ONLINE - 05.08.2014

Studieren in Lendenschurz und Lederrock: Hamburger Nachwuchs-Archäologen erkunden das Leben unserer Vorfahren - indem sie in ein Steinzeitdorf ziehen. mehr...

Ausgegraben: Ein Sehnensystem für den Poseidontempel von Paestum

SPIEGEL ONLINE - 02.08.2014

Rund 2500 Jahre steht er schon, der Poseidontempel von Paestum. Dabei wird die Region immer wieder von Erdbeben erschüttert. Nun soll ein Sehnensystem die Lebenszeit des Gebäudes noch verlängern. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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