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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Schlechte Hygiene bei den Kelten: Parasiten überall

SPIEGEL ONLINE - 26.01.2015

Im Boden, auf Gemüse und im Fleisch - keltische Siedlungen waren mit Parasiten übersät. Ein Zeichen für die schlechten hygienischen Zustände in der Eisenzeit. Besonders Kinder dürften gelitten haben. mehr...

Kunstschätze: Ein schreckliches Malheur

DER SPIEGEL - 24.01.2015

Christian E. Loeben über den abgebrochenen Ritualbart des Tutanchamun. Christian E. Loeben,53, Leiter der Ägyptischen Sammlung im Museum August Kestner, Hannover, über den abgebrochenen Ritualbart des TutanchamunSPIEGEL: Tutanchamuns Totenmaske in ... mehr...

Beschädigte Totenmaske: Bart von Tutanchamun hastig mit Klebstoff angeklebt

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Auch die weltbekannte Totenmaske von Tutanchamun muss von Zeit zu Zeit mal abgestaubt werden. Dabei ist sie Reinigungskräften im Ägyptischen Museum in Kairo offenbar heruntergefallen. Zur Reparatur nahmen sie einen Harzkleber. mehr...

Schriftstücke aus der Zeit des Vesuv-Ausbruchs: Verkohlte Papyrusrollen entziffert

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2015

Beim Ausbruch des Vesuvs vor fast 2000 Jahren verkokelten Hunderte Papyrusrollen. Nun haben Physiker eine von ihnen dechiffriert, ohne sie zu öffnen. Die bislang unlesbaren Schriften könnten Neues über die Römerzeit verraten. mehr...

Ausgegraben: Dänische Perlen aus der Werkstatt des Pharaos

SPIEGEL ONLINE - 17.01.2015

Was haben Pharao Tutanchamun und eine bronzezeitliche Frau, die im dänischen Ølby bestattet wurde, gemeinsam? Beide bekamen Bernstein und blaues Glas mit ins Grab. mehr...

Geschichte: Neigung zur Intrige

DER SPIEGEL - 17.01.2015

Ein US-Historiker erzählt die Beratertätigkeit des römischen Denkers Seneca am Hof Kaiser Neros als schonungsloses Kammerspiel der Macht. Der große Alte bewegte sich in den höchsten Machtzirkeln des römischen Imperiums; Verführungen lockten viele, ... mehr...

Nordsee: Tsunami-Katastrophe im Steinzeitparadies

SPIEGEL ONLINE - 13.01.2015

Vor 8150 Jahren fegten riesige Tsunamis über Nordsee und Atlantik. Spuren an den Küsten verraten: Die Katastrophe hatte für die Steinzeit-Europäer dramatische Folgen. mehr...

Ägypten: Seltene Wandmalereien in Steinbruch entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 07.01.2015

In einem Steinbruch in Ägypten haben Forscher Wandmalereien entdeckt, die mehr als 3500 Jahre alt sind. Eine von ihnen zeigt den Götterkönig Amun-Re gemeinsam mit Mondgott Thot - eine Seltenheit. mehr...

Osterinsel: Forscher widerlegen Theorie vom Gesellschaftskollaps

SPIEGEL ONLINE - 06.01.2015

Was geschah vor 300 Jahren auf der Osterinsel kurz vor Ankunft der Europäer? Die Nahrungsmittelproduktion könnte tatsächlich zurückgegangen sein. Einen gesellschaftlichen Crash hat es einer neuen Studie zufolge jedoch nicht gegeben. mehr...

Archäologie: Die Gruft der Barbaren

DER SPIEGEL - 05.01.2015

Ein gigantisches Grabmal in Griechenland gibt Rätsel auf. Es stammt aus der Zeit des legendären Eroberers Alexander der Große. Im Sargraum lagen zerfetzte Gebeine. Von wem stammen sie? Der Feldzug Alexanders des Großen gilt als größte Militäroperat... mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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