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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Mini-Mumie in Italien: Forscher lösen Rätsel des zerstückelten Fötus in der Kirche

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2014

Das Erdbeben im italienischen L'Aquila tötete mehr als 300 Menschen - und offenbarte eine weitere Tragödie: Unter dem aufgerissenen Boden einer Kirche fanden Archäologen eine winzige Mumie. Jetzt haben sie die schaurigen Ergebnisse ihrer Analyse vorgestellt. mehr...

Antikes Grab: Forscher finden imposantes Mosaik in mysteriöser Gruft

SPIEGEL ONLINE - 13.10.2014

Das antike Grab bei Amphipolis hat erneut ein spektakuläres Stück freigegeben: Archäologen haben ein beeindruckendes Bodenmosaik entdeckt. Es liefert einen weiteren Hinweis darauf, wer in der geheimnisvollen Anlage bestattet wurde. mehr...

Altes Büffelchen

DER SPIEGEL - 13.10.2014

Wann begann die Kunst?. Diese Zeichnung eines Zwergbüffels haben Jäger vor sehr langer Zeit in einer Höhle auf der indonesischen Insel Sulawesi angefertigt. Die ältesten dieser Malereien datieren Forscher auf 39?900 Jahre - etwa so wie die ältesten... mehr...

Gel und Extensions: Alte Ägypter hatten die Haare schön

SPIEGEL ONLINE - 10.10.2014

Sie verwendeten Gel, sie färbten graue Haare in knalligen Farben, sie flochten sich sogar Extensions auf den Kopf: Die alten Ägypter machten um ihre Frisuren erstaunlich viel Aufhebens, wie Schädelfunde jetzt zeigen. mehr...

Schriftzeichen: Forscher entschlüsseln seltsamen Vasen-Code

SPIEGEL ONLINE - 02.10.2014

Auf alten griechischen Vasen finden sich oft unverständliche Buchstabenfolgen. Jahrelang taten Experten diese als Nonsens ab. Jetzt hat eine Historikerin das Rätsel gelöst - zumindest für einige Vasen. mehr...

Ausgrabungen beim Tunnelbau: Der Steinzeit-Highway über den Fehmarnbelt

SPIEGEL ONLINE - 29.09.2014

Der Fehmarnbelt zwischen der deutschen Insel und dem dänischen Lolland soll die schnellste Verbindung zwischen den Ländern werden. Die Idee, hier eine Straße zu bauen, hatten allerdings schon andere - wie ein gewaltiges Forschungsprojekt belegt. mehr...

Archäologie: Drama im Eis

DER SPIEGEL - 22.09.2014

Vor fast 170 Jahren verschwand der Polarforscher Sir John Franklin in der Arktis. Kanadische Experten haben eines seiner Schiffe gefunden - und wollen nun herausfinden, was damals an Bord wirklich geschah. Am 19. Mai 1845 sticht Sir John Franklin i... mehr...

Hessen: Studenten entdecken zufällig Römerkastell

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2014

Auf einem brach liegenden Grundstück in Gernsheim haben Studenten zufällig ein Römerkastell entdeckt. Die lange gesuchte Militäranlage lag strategisch geschickt: Von ihr aus ließen sich wichtige Verkehrswege kontrollieren. mehr...

Unterwasserarchäologie: Aquanauten im James-Bond-Anzug

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2014

In der Ägäis ist ein griechisch-amerikanisches Archäologen-Team zu Tauchgängen bis in 300 Meter Tiefe aufgebrochen. Exosuit, der neue Hightechanzug für Aquanauten, wird der Star der Expedition sein. mehr...

Eisiges Wrack

DER SPIEGEL - 15.09.2014

Sonarbild vom verschollenen Schiff von Sir John Franklin. Auf Sonarbildern haben Forscher am Grund arktischer Gewässer Kanadas eines der verschollenen Schiffe Sir John Franklins entdeckt. 1845 war der britische Polarforscher mit zwei Schiffen und 1... mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.





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