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Geschichte der Menschheit

Wie sind die Kulturen der Welt zu dem geworden, was sie heute sind? Archäologen suchen an historischen Schauplätzen und auf Friedhöfen, in alten Gemäuern und staubigen Archiven nach Antworten. SPIEGEL ONLINE begleitet die Forscher auf ihrer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Archäologie als Selbsterfahrung: Studieren wie Fred Feuerstein lebt

SPIEGEL ONLINE - 05.08.2014

Studieren in Lendenschurz und Lederrock: Hamburger Nachwuchs-Archäologen erkunden das Leben unserer Vorfahren - indem sie in ein Steinzeitdorf ziehen. mehr...

Archäologie: Die Hüter des Schatzes

DER SPIEGEL - 28.07.2014

Der Krieg in Syrien ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, die Kämpfe zerstören auch das Kulturerbe des Landes. Forscher versuchen jetzt zu retten, was zu retten ist. mehr...

Kindermumie: Experten diagnostizieren Herzfehler - nach 6500 Jahren

SPIEGEL ONLINE - 04.07.2014

Der Leichnam in einem Museum in Detmold gilt als eine der ältesten Mumien weltweit - er ist fast doppelt so alt wie Tutanchamun. Experten glauben jetzt zu wissen, warum das Baby vor 6500 Jahren starb. mehr...

Kurioser Fund in New York: O'zapft war's im alten Chinatown

SPIEGEL ONLINE - 12.05.2014

Ausgrabungen in New York haben Erstaunliches zutage gefördert: Unter einer Baustelle haben Archäologen einen alten deutschen Biergarten entdeckt. Auf ihm wird bald ein Hotel errichtet - und der Biergarten bekommt ein zweites Leben. mehr...

Peru: 2300 Jahre alter Geoglyphen-Kalender entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 06.05.2014

Die Nasca waren nicht die Ersten, die in Peru riesige Zeichen auf die Erde schrieben. Bereits Jahrhunderte vor ihnen markierten die Menschen der Paracas-Kultur den Boden mit kilometerlangen Linien. mehr...

Rekonstruktion: Das Römerschiff aus dem 3D-Drucker

SPIEGEL ONLINE - 04.04.2014

Wie die Ruderboote der Römer aussahen, haben Ausgrabungen bereits gezeigt. Aber wie verhielten sich die Schiffe im Wasser, wie schnell fuhren sie? Forscher aus Trier wollen diese Rätsel lösen - mit Hilfe von Modellen aus dem Computer. mehr...

Ausgegraben-Blog: Armbrüste für den Kaiser

SPIEGEL ONLINE - 02.03.2014

Tausende tönerne Krieger bewachen das Grab des chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi. Doch wer bewaffnete diese gewaltige Terrakottaarmee für den Toten? Um das herauszufinden, untersuchten Archäologen ein winziges Detail in der Grabanlage: die Abzugsbügel der Armbrüste. mehr...

Ausgegraben-Blog: Die Toten aus der Kirschbaumhöhle

SPIEGEL ONLINE - 26.02.2014

Reste von mindestens sieben Menschen liegen in einer engen Karsthöhle in Franken - sie stammen aus unterschiedlichen Epochen. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. mehr...

Totenkult: Zum Frühstück eine Mumie

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2014

Nicht nur die alten Ägypter konservierten ihre Leichen für die Nachwelt, auch in Europa wurden Verstorbene mumifiziert, wie eine Ausstellung nun zeigt. Noch in der Neuzeit galten Mumien als heilsam - und wurden gegessen. mehr...

Musik früherer Jahrhunderte: Von wegen alte Leier

SPIEGEL ONLINE - 28.12.2013

Wie klangen Knochenflöten, auf denen Menschen in der Altsteinzeit musizierten? Wie hörte es sich an, wenn zu religiösen Festen die Musiker in den Steinkreisen von Stonehenge aufspielten? Mit welcher Musik füllten die Griechen ihre Theater und die Römer ihre gewaltigen Bühnen? Ein archäologisches Projekt bietet Antworten. mehr...



Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.


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