KulturSPIEGEL - 29.05.2006
Joseph Haydn: "Orlando Paladino" (Sony BMG)Zum "zeitlos Gültigsten" seiner Epoche, wie Dirigent Nikolaus Harnoncourt einleitend posaunt, gehört diese kuriose Ritterfarce wohl kaum. Aber ein neuer Beweis für Haydns gute Laune ist er allemal. Bis in di... mehr...
DER SPIEGEL - 08.08.2005
Die Salzburger Festspiele unter dem Hakenkreuz - ein peinliches Trauerspiel, mit dem sich jetzt eine neue Studie befasst. Nach Hitlers Machtergreifung diente das Festival zunächst vielen Musikern als Zufluchtsort, nach dem "Anschluss" Österreichs fei... mehr...
DER SPIEGEL - 29.07.2002
Besessen von Musik, Politik und "transzendentaler Wollust":
Hunderte unveröffentlichter Briefe Arturo Toscaninis zeigen den
Maestro als leidenschaftlichen Liebhaber. Hatte die von ihm
angebetete Ada Mainardi auch eine Affäre mit dem Erzrivalen Wilhel... mehr...
DER SPIEGEL - 23.12.1996
Der einst verfemte Wilhelm Furtwängler kann postum
wieder in Amerika auftreten - als Held einer erfolgreichen
Broadway-Produktion. Wilhelm Furtwängler - Stoff eines Theater-Dramas.
Die verlorene Gestalt, die in den Trümmern Berlins eine
Dienstst... mehr...
DER SPIEGEL - 20.09.1993
Gestorben: Erich Leinsdorf.
81. Das Pult war für ihn keine Bühne, seine
Arbeit bedeutete für ihn nicht eitle Selbstdarstellung. Dirigent zu
sein, das war für den geborenen Wiener Erich Leinsdorf
Pflichterfüllung im Dienst der Musik. Sein Handw... mehr...
DER SPIEGEL - 31.05.1993
Gestorben: Mieczyslaw Horszowski.
100. Seine letzten Auftritte waren
pianistische Seancen, man versammelte sich in stillem Halbdunkel.
Andächtig harrte die Gemeinde, bis der zierliche Virtuose, tattrig
und fast blind, an den Steinway gefunden ... mehr...
DER SPIEGEL - 01.05.1989
Im SPIEGEL Nr. 16 berichtete SPIEGEL-Redakteur Klaus Umbach
über den Dirigenten Sergiu Celibidache, der nach dem Zweiten Weltkrieg,
während der unterbrochenen Amtszeit von Wilhelm Furtwängler,
ein paar Jahre das Berliner Philharmonische Orchester in ... mehr...
DER SPIEGEL - 03.03.1980
In zwei neuen Büchern wird die immer noch nachwirkende Rivalität
zwischen den beiden Jahrhundert-Dirigenten Arturo Toscanini und
Wilhelm Furtwängler lebendig.
Rhapsodisches Musizieren ist Dilettantismus", urteilte einst
Italiens Fabel-Dirigent A... mehr...
DER SPIEGEL - 25.07.1977
Arturo Toscanini, dessen Aufführungen jetzt fast alle in einer Schallplatten-Edition vorliegen, war ein gefürchteter Orchesterchef. Im Zorn über kleinste Fehler seiner Musiker zerbrach er Taktstöcke, stieß Notenstander um und zertrampelte seine Tasch... mehr...
DER SPIEGEL - 18.09.1967
An energischen Kritikern, zeitgenössischen wie nachgeborenen, hat es dem deutschen Tondichter Richard Strauss noch nie gefehlt: Kollege Strawinski wollte "gern alle Strauss-Opern einem Purgatorium überlassen, das triumphierende Banalität bestraft". "... mehr...