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Strahlende Last

Strom aus Kernkraftwerken gilt als günstig, klimafreundlich und unab­hän­gig von kurzfristigen Wetter­schwan­kungen. Doch die Frage eines End­lagers für die zum Teil über 100.000 Jahre strah­lenden Abfälle ist nach wie vor offen. Und der Stör­fall im AKW Fukushima hat gezeigt, dass auch die Ge­fahr eines Super-GAU nicht gebannt ist.

Fukushima: Reaktoren laufen mit Grundwasser voll

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2013

Jede Minute sickern 280 Liter Grundwasser in die Atomruine von Fukushima. Sie werden zu einem strahlenden Problem. Kritiker werfen dem Betreiber Tepco vor, das Problem verschleppt zu haben. Denn die gigantischen Speichertanks werden langsam voll - und es gibt Lecks. mehr...

Arbeitsplatz Tschernobyl: Job in der Todeszone

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2013

Vor 27 Jahren explodierte Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl, heute ist der Unglücksmeiler der Arbeitsplatz von 2000 Menschen. Viktor Stepanenko wartet Reaktoren, Oleg Petrow baut an der neuen Schutzhülle. Ein normaler Job, finden sie - und nennen sich selbst "Todgeweihte". mehr...

Tschernobyl-Fotografin Rudya: Geist in einer Geisterstadt

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2013

Einst galt es als Schreckensort, heute erstreckt sich hier ein Naturparadies - wenn man der Bilderserie von Alina Rudya traut. Sie war ein Baby, als der GAU von Tschernobyl ihre Geburtsstadt zur Geisterstadt machte. Auf ihren Fotos kehrt sie nun als Frau ohne Gesicht dorthin zurück. mehr...

Tschernobyl-Jahrestag: Das lange Leiden der Liquidatoren

SPIEGEL ONLINE - 24.04.2013

Vor 27 Jahren kam es in Tschernobyl zum Super-GAU, und Petro Wretsch und Igor Walko waren mittendrin: Tagelang evakuierten sie Menschen aus dem verstrahlten Gebiet. Für ihr Engagement zahlen sie bis heute mit einer ruinierten Gesundheit und einem entwürdigenden Kampf um Entschädigung. mehr...

Atommüll: Kabinett beschließt Neustart bei der Endlagersuche

SPIEGEL ONLINE - 24.04.2013

Die Bundesregierung hat den Weg für die bundesweite Suche nach einer Lagerstätte für radioaktive Abfälle geebnet. Das Kabinett billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf. Jahrzehntelang galt der Salzstock in Gorleben als perfektes Endlager, jetzt beginnt das Erkunden von vorne. mehr...

Atomanlage Fukushima: Ratten erzwingen Abschaltung des Kühlsystems

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2013

Kurzschlüsse, Leckagen, Stromausfälle: Das Atomkraftwerk in Fukushima sorgt weiterhin für Probleme. Jetzt haben internationale Experten die Anlage inspiziert, sie fordern Reparaturen. Gleichzeitig gab es die nächste Panne - schuld waren erneut Ratten. mehr...

Internationale Atomenergiebehörde: Experten inspizieren Fukushima

SPIEGEL ONLINE - 15.04.2013

Nach mehreren Vorfällen in Fukushima besucht ein internationales Expertenteam die Anlage. Schon in einer Woche wollen die Fachleute einen Bericht über den Zustand des havarierten AKW vorlegen. Darin dürfte es auch um die jüngsten Pannen gehen. mehr...

Hurd Deep: Atommüllfässer in Ärmelkanal entdeckt

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2013

Hochtoxische Altlasten in 124 Metern Tiefe: Ein Film-Team der ARD hat auf dem Grund des Ärmelkanals Fässer mit radioaktivem Abfall entdeckt. Zehntausende dieser Atommüll-Behälter waren vor Jahrzehnten dort versenkt worden. Grünen-Politiker verlangen nun ihre Rückholung. mehr...

Endlagersuche: FDP-Spitzenmann Kubicki torpediert Gorleben-Kompromiss

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2013

Ist der Kompromiss für ein Atomendlager-Gesetz schon wieder hinfällig? Der sieht ein Ende der Castor-Transporte nach Gorleben vor - und genau das will der Kieler FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki rückgängig machen. Er wehrt sich gegen die Aufnahme von Castoren in Schleswig-Holstein. mehr...

Atommüll-Transporte: Schleswig-Holstein fordert Lastenteilung

SPIEGEL ONLINE - 10.04.2013

Appell von Schleswig-Holsteins Umweltminister Habeck: Nach der historischen Einigung für die Endlagersuche verlangt der Grünen-Politiker mehr Kooperation der anderen Länder. Bei der Zwischenlagerung des Atommülls sollten diese ihre "Nicht-vor-meiner-Haustür"-Haltung überprüfen. mehr...



Kernreaktoren
DPA
In einem Kernreaktor kommt die Kettenreaktion durch Neutronen zustande, die bei der Kernspaltung entstehen und ihrerseits weitere Urankerne spalten. Dazu müssen sie allerdings abgebremst werden. Dazu ist ein sogenannter Moderator notwendig, bei dem es sich in den meisten thermischen Reaktoren um gewöhnliches Wasser handelt, manchmal auch um sogenanntes schweres Wasser oder Grafit.





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