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Strahlende Last

Strom aus Kernkraftwerken gilt als günstig, klimafreundlich und unab­hän­gig von kurzfristigen Wetter­schwan­kungen. Doch die Frage eines End­lagers für die zum Teil über 100.000 Jahre strah­lenden Abfälle ist nach wie vor offen. Und der Stör­fall im AKW Fukushima hat gezeigt, dass auch die Ge­fahr eines Super-GAU nicht gebannt ist.

Länderbericht zu Deutschland: Internationale Energieagentur gibt Kritik an Atomausstieg auf

SPIEGEL ONLINE - 22.05.2013

Lange war die Internationale Energieagentur eine erbitterte Gegnerin des deutschen Atomausstiegs. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen hat sich das geändert: In einem neuen Bericht lobt die mächtige Organisation die Energiewende. mehr...

Atommüll: Rot-Grün fordert Nachbesserungen bei Endlagersuchgesetz

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2013

Umweltminister Altmaier spricht von einem "historischen Durchbruch", die Opposition ist weniger euphorisch. Im Ringen um das Endlagersuchgesetz haben SPD und Grüne im Bundestag weitere Nachbesserungen verlangt. Niedersachsens Regierungschef Weil warnt: "Das Vorhaben steht auf der Kippe." mehr...

Endlagersuchgesetz: Warum Altmaier nachbessern muss

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2013

Umweltminister Altmaier feiert sein Endlagersuchgesetz als Durchbruch. Doch bei SPD und Grünen wächst vor der ersten Lesung im Bundestag die Skepsis. Tatsächlich sind noch etliche Punkte nicht geklärt. Vor allem geht es um den ewigen Streitfall Gorleben. mehr...

Streit über Atommüll: Endlagersuchgesetz steht auf der Kippe

SPIEGEL ONLINE - 16.05.2013

Bis zur Sommerpause sollte das Endlagersuchgesetz stehen - doch nun wackelt der geplante überparteiliche Kompromiss: SPD und Grüne werfen Umweltminister Altmaier vor, wichtige Details zu ignorieren. Grünen-Fraktionschef Trittin stellt Bedingungen für ein Ja im Bundestag und Bundesrat. mehr...

Nuklearsicherheit: EU will Atomkontrolleure unabhängig machen

SPIEGEL ONLINE - 14.05.2013

Die EU-Kommission will die Aufsicht über Atomkraftwerke in Europa verschärfen. Wie aus einem noch internen Gesetzgebungsvorschlag hervorgeht, sollen die Aufsichtsbehörden künftig unabhängiger werden. Allerdings sollen sich Sicherheitsregeln "zumutbar" sein. mehr...

Fukushima: Reaktoren laufen mit Grundwasser voll

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2013

Jede Minute sickern 280 Liter Grundwasser in die Atomruine von Fukushima. Sie werden zu einem strahlenden Problem. Kritiker werfen dem Betreiber Tepco vor, das Problem verschleppt zu haben. Denn die gigantischen Speichertanks werden langsam voll - und es gibt Lecks. mehr...

Arbeitsplatz Tschernobyl: Job in der Todeszone

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2013

Vor 27 Jahren explodierte Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl, heute ist der Unglücksmeiler der Arbeitsplatz von 2000 Menschen. Viktor Stepanenko wartet Reaktoren, Oleg Petrow baut an der neuen Schutzhülle. Ein normaler Job, finden sie - und nennen sich selbst "Todgeweihte". mehr...

Tschernobyl-Fotografin Rudya: Geist in einer Geisterstadt

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2013

Einst galt es als Schreckensort, heute erstreckt sich hier ein Naturparadies - wenn man der Bilderserie von Alina Rudya traut. Sie war ein Baby, als der GAU von Tschernobyl ihre Geburtsstadt zur Geisterstadt machte. Auf ihren Fotos kehrt sie nun als Frau ohne Gesicht dorthin zurück. mehr...

Tschernobyl-Jahrestag: Das lange Leiden der Liquidatoren

SPIEGEL ONLINE - 24.04.2013

Vor 27 Jahren kam es in Tschernobyl zum Super-GAU, und Petro Wretsch und Igor Walko waren mittendrin: Tagelang evakuierten sie Menschen aus dem verstrahlten Gebiet. Für ihr Engagement zahlen sie bis heute mit einer ruinierten Gesundheit und einem entwürdigenden Kampf um Entschädigung. mehr...

Atommüll: Kabinett beschließt Neustart bei der Endlagersuche

SPIEGEL ONLINE - 24.04.2013

Die Bundesregierung hat den Weg für die bundesweite Suche nach einer Lagerstätte für radioaktive Abfälle geebnet. Das Kabinett billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf. Jahrzehntelang galt der Salzstock in Gorleben als perfektes Endlager, jetzt beginnt das Erkunden von vorne. mehr...



Kernreaktoren
DPA
In einem Kernreaktor kommt die Kettenreaktion durch Neutronen zustande, die bei der Kernspaltung entstehen und ihrerseits weitere Urankerne spalten. Dazu müssen sie allerdings abgebremst werden. Dazu ist ein sogenannter Moderator notwendig, bei dem es sich in den meisten thermischen Reaktoren um gewöhnliches Wasser handelt, manchmal auch um sogenanntes schweres Wasser oder Grafit.





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