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Marodes Endlager

Einst nutzte die Atomindustrie die Grube Asse als billige Müllkippe. In dem ehemaligen Salzbergwerk im Südosten Niedersachsens waren zwischen 1967 und 1978 rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Müll eingelagert worden. Sie rosten seitdem in der einsturzgefährdeten Anlage vor sich hin.

Atomlager Asse: Müll soll unter Tage bleiben

DER SPIEGEL - 10.12.2016

Atommüll könnte möglicherweise in Asse-Stollen verbleiben; Die Gefahr, die vom Atommüll im ehemaligen Bergwerk Asse in Niedersachsen ausgeht, ist möglicherweise geringer, als in den vergangenen Jahren von Behörden dargestellt. Dies ergibt sich aus… mehr...

Asse-Atommüll: Suche nach Zwischenlager vorerst eingestellt

SPIEGEL ONLINE - 05.12.2014

In der maroden Schachtanlage Asse lagern Tausende Fässer mit radioaktivem Müll. Nach Streitigkeiten stellen die Zuständigen jetzt die Suche nach einem neuen Zwischenlager ein - zumindest vorerst. mehr...

Asse: Ruhe im Schacht

DER SPIEGEL - 27.10.2014

Die Arbeiten zur Bergung des Atommülls kommen nicht voran. In der Region wächst der Verdacht, die Behörden bremsten das Projekt absichtlich. mehr...

ENDLAGERSUCHE: Niedersachsen droht

DER SPIEGEL - 01.03.2014

Niedersachsen sträubt sich bei Endlagersuche; Die rot-grüne Landesregierung von Niedersachsen erwägt, sich aus dem vereinbarten Suchverfahren für ein atomares Endlager in Deutschland zurückzuziehen. In einem Schreiben an die federführende… mehr...

Streit um Gorleben: Niedersachsen gibt Blockadehaltung auf

SPIEGEL ONLINE - 08.03.2013

Klappt es doch mit einem Endlager-Gesetz vor der Bundestagswahl? Nach dem Spitzentreffen zwischen Umweltminister Altmaier und Niedersachsens Ministerpräsident Weil betonen alle Seiten ihr Interesse an einem zügigen Konsens. Doch viele Fragen bleiben offen. mehr...

Briefe: Hunderttausende Jahre

DER SPIEGEL - 04.03.2013

Nr. 8/2013, Die Politik drückt sich vor der Wahrheit um die Atommüllgrube Asse mehr...

Marodes Endlager Asse: Bundestag beschließt Gesetz zu Atommüll-Bergung

SPIEGEL ONLINE - 28.02.2013

Es soll schneller gehen als geplant: Der Bundestag hat sich auf die beschleunigte Schließung des maroden Atommülllagers Asse geeinigt. Die Bergung der 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Müll wird viele Jahre dauern - und bis zu sechs Milliarden Euro kosten. mehr...

Atommüll: Neue Regierung in Niedersachsen will Asse räumen

SPIEGEL ONLINE - 23.02.2013

Alles muss raus: Der neue Ministerpräsident von Niedersachsen Stephan Weil kündigt die komplette Räumung des Atommülllagers Asse an. Das extrem aufwendige Vorhaben ist unter Experten umstritten. mehr...

UMWELT: Expedition in ein Milliardengrab

DER SPIEGEL - 18.02.2013

Seit fast 50 Jahren dient die Asse als Deponie für Atommüll. Weil das ehemalige Bergwerk abzusaufen droht, wird der Bundestag die Rückholung von 126#8239000 Fässern beschließen. Dabei gibt es derzeit weder die Sicherheit noch die Technik für eine erfolgreiche Bergung. mehr...

Atommülllager: Behörde will Asse-Wasser ins Meer leiten

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2013

Millionen Liter Salzwasser laufen jährlich in das Atommülllager Asse. Das Bundesamt für Strahlenschutz erwägt, das Wasser in Flüsse und damit ins Meer umzuleiten - Probleme mit Radioaktivität seien nicht zu erwarten. mehr...