Ausgegraben

Ausgegraben Dänische Perlen aus der Werkstatt des Pharaos 

17.01.2015 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Dänische Perlen aus der Werkstatt des Pharaos 

Was haben Pharao Tutanchamun und eine bronzezeitliche Frau, die im dänischen Ølby bestattet wurde, gemeinsam? Beide bekamen Bernstein und blaues Glas mit ins Grab. mehr...

England Rennpferd-Skelett unter Shoppingcenter entdeckt

13.01.2015 | Von Angelika Franz
England: Rennpferd-Skelett unter Shoppingcenter entdeckt

Als das Rennpferd Doctor Syntax 1838 starb, war es eines der erfolgreichsten Tiere seiner Zeit. Bei Bauarbeiten nahe seiner heimischen Rennbahn im englischem Newmarket sind Archäologen nun auf ein Skelett gestoßen. Haben sie sein Grab entdeckt? mehr...

Rätselhafte Grabbeigaben Die Trinkstiefel der kleinen Prinzen

05.01.2015 | Von Angelika Franz
Rätselhafte Grabbeigaben: Die Trinkstiefel der kleinen Prinzen

Typische historische Grabbeigaben sind Schmuck und Waffen. In uralten Kindergräbern der italienischen Stadt Spoleto aber liegen durchlöcherte Trinkstiefel - die Unterwelt galt einst als Spiegelbild des Normalen. mehr...

Geschichte der Tigerschecken Beliebt, ausgemustert, beliebt

04.01.2015 | Von Angelika Franz
Geschichte der Tigerschecken: Beliebt, ausgemustert, beliebt

Pippi Langstrumpf, John Wayne, Barbie - alle reiten einen Tigerschecken. Schon vor 25.000 Jahren malten Menschen das gepunktete Pferd an Höhlenwände. Doch immer wieder kam es aufgrund seiner besonderen Eigenschaften aus der Mode. mehr...

Steinzeit-Ernährung Mammut für den Menschen, Rentier für den Hund

31.12.2014 | Von Angelika Franz
Steinzeit-Ernährung: Mammut für den Menschen, Rentier für den Hund

Sie halfen dem Menschen beim Jagen, bekamen von den erbeuteten Leckerbissen aber meist nichts ab: Hunde mussten in der Steinzeit fressen, was übrig blieb. Wölfe hatten es da deutlich besser. mehr...

Ausgegraben Fromme Selfies aus dem Hafenbecken

24.12.2014 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Fromme Selfies aus dem Hafenbecken

Im Mittelalter gab es keine Selfies - dafür aber Pilgerabzeichen. Die kleinen Plaketten am Mantel dienten als Andenken und Reisebeleg zugleich. Im Hafenbecken von Stade haben Forscher eine große Menge solcher Plaketten entdeckt. Wie gelangten sie dorthin? mehr...

Steinzeit Fußspuren zeugen von 5000 Jahre altem Unwetter

21.12.2014 | Von Angelika Franz
Steinzeit: Fußspuren zeugen von 5000 Jahre altem Unwetter

Auf der dänischen Insel Lolland haben Archäologen 5000 Jahre alte Fußspuren gefunden. Die Abdrücke aus der Steinzeit erzählen eine bewegende Geschichte vom Kampf gegen die Naturgewalten und das harte Leben der Menschen an der Küste. mehr...

Ausgrabung in Polen Archäologen finden Knochen angeblicher Vampire

08.12.2014 | Von Angelika Franz
Ausgrabung in Polen: Archäologen finden Knochen angeblicher Vampire

Auf einem Friedhof im polnischen Drawsko Pomorskie haben Archäologen sechs Skelette von Menschen entdeckt, die als Vampire galten. Was machte diese Menschen in den Augen ihrer Zeitgenossen zu Wiedergängern? mehr...

Ausgegraben Mokassins erzählen Geschichte der Ureinwohner

01.12.2014 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Mokassins erzählen Geschichte der Ureinwohner

Um einen Mann zu verstehen, musst du eine Meile in seinen Schuhen laufen, sagt ein amerikanisches Sprichwort. Diese Weisheit haben Archäologen der kanadischen University of Alberta beinahe wörtlich genommen und so Erstaunliches herausgefunden. mehr...

Erster Weltkrieg Das unbekannte Krankenlager der Pferde

26.11.2014 | Von Angelika Franz
Erster Weltkrieg: Das unbekannte Krankenlager der Pferde

In der Nähe der Steinkreise von Stonehenge graben Archäologen ein ungewöhnliches Feldlazarett aus dem Ersten Weltkrieg aus - für kranke Pferde. "Es war schlimmer, ein Pferd zu verlieren, als einen Mann", schrieb ein Soldat. mehr...


Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

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Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.