Ausgegraben

Fund in Northampton Schachfiguren vom Mittelalter-Schnitzer

27.02.2015 | Von Angelika Franz
Fund in Northampton: Schachfiguren vom Mittelalter-Schnitzer

Bei Ausgrabungen in Großbritannien wurde eine Schnitzwerkstatt aus dem 12. Jahrhundert entdeckt - mit Figuren aus Geweihen. mehr...

Heiliger Lucius Dänen verehrten jahrhundertelang falschen Schädel

26.02.2015
Heiliger Lucius: Dänen verehrten jahrhundertelang falschen Schädel

Jahrhundertelang verehrten die Katholiken im dänischen Roskilde den Schädel des Heiligen Lucius. Doch jetzt steht fest: Der Kopf kann dem Heiligen gar nicht gehört haben. Wer aber liegt dann in dem Reliquienschrein? mehr...

Ausgegraben Tausend Jahre alte Stämme mitten in Hamburg entdeckt

23.02.2015 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Tausend Jahre alte Stämme mitten in Hamburg entdeckt

Im Schatten der Nikolaikirche im Zentrum Hamburgs wird derzeit fleißig gebaut. Doch bevor ein neues Bürogebäude hochgezogen wird, richten sich alle Blicke erst einmal nach unten: in die Baugrube und damit tief zurück in die Vergangenheit der Stadt. mehr...

Ausgegraben Archäologen finden Wikinger-Camp in Spanien

16.02.2015 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Archäologen finden Wikinger-Camp in Spanien

Die Wikinger waren nicht nur im eisigen Norden unterwegs. Auch in wärmeren Gefilden trieben sie ihr Unwesen: Archäologen stießen in Spanien auf seltene Spuren - und ein ganzes Camp der Seefahrer. mehr...

Ausgegraben Die Harnröhrenspritze des Piraten Blackbeard

05.02.2015 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Die Harnröhrenspritze des Piraten Blackbeard

Das Freibeuterleben barg allerhand Risiken: Verletzungen aus dem Nahkampf, Durchfall durch fauliges Wasser und nicht zuletzt die sexuell übertragbaren Krankheiten der Hafenhuren. Der berühmte Pirat Blackbeard wusste sich zu helfen. mehr...

Fund im Garten Der Kulturbeutel im Grab des Wikingers

30.01.2015 | Von Angelika Franz
Fund im Garten: Der Kulturbeutel im Grab des Wikingers

Selbst die bärtigen Wikinger haben sich rasiert: In einem 1200 Jahre alten Grab aus der Wikingerzeit fanden Archäologen 200 Werkzeuge - samt der Pflegerequisiten des beerdigten Schmieds. mehr...

Gletschermumie Ötzis 61 Tattoos

29.01.2015 | Von Angelika Franz
Gletschermumie: Ötzis 61 Tattoos

Forscher haben weitere Tätowierungen auf der Gletschermumie Ötzi aus den Alpen entdeckt. Womöglich nutzte der Steinzeitmann die Stiche als eine Art Akupunktur. mehr...

Neue Testmethode Wie Drogen in Rinderzähne kommen

28.01.2015
Neue Testmethode: Wie Drogen in Rinderzähne kommen

Anhand der Zähne lässt sich der Drogenkonsum eines Menschen auch nach dem Tod nachweisen. Forscher haben jetzt eine neue Testmethode entwickelt - mit Hilfe von Rinderzähnen. mehr...

Schlechte Hygiene bei den Kelten Parasiten überall

26.01.2015 | Von Angelika Franz
Schlechte Hygiene bei den Kelten: Parasiten überall

Im Boden, auf Gemüse und im Fleisch - keltische Siedlungen waren mit Parasiten übersät. Ein Zeichen für die schlechten hygienischen Zustände in der Eisenzeit. Besonders Kinder dürften gelitten haben. mehr...

Ausgegraben Dänische Perlen aus der Werkstatt des Pharaos 

17.01.2015 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Dänische Perlen aus der Werkstatt des Pharaos 

Was haben Pharao Tutanchamun und eine bronzezeitliche Frau, die im dänischen Ølby bestattet wurde, gemeinsam? Beide bekamen Bernstein und blaues Glas mit ins Grab. mehr...


Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

Anzeige
Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.