Ausgegraben

Erster Weltkrieg Das unbekannte Krankenlager der Pferde

26.11.2014 | Von Angelika Franz
Erster Weltkrieg: Das unbekannte Krankenlager der Pferde

In der Nähe der Steinkreise von Stonehenge graben Archäologen ein ungewöhnliches Feldlazarett aus dem Ersten Weltkrieg aus - für kranke Pferde. "Es war schlimmer, ein Pferd zu verlieren, als einen Mann", schrieb ein Soldat. mehr...

Ausgegraben Babyskelette unterm Herd

23.11.2014 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Babyskelette unterm Herd

Über das Leben früherer Nomanden in Alaska ist wenig bekannt. Archäologen machten nun eine Entdeckung, die helfen könnte, mehr über ihren Alltag zu erfahren. mehr...

Fund in Oxyrhynchos Papyri erzählen von der Kindheit im Alten Ägypten

17.11.2014 | Von Angelika Franz
Fund in Oxyrhynchos: Papyri erzählen von der Kindheit im Alten Ägypten

Wie lebten Kinder und Jugendliche im Alten Ägypten? Das hing davon ab, wie viel Geld ihre Eltern verdienten. Aus Dokumenten haben Historiker Berichte über die ägyptische Jugend zur Zeit der römischen Herrschaft etwa um die Geburt Christi zusammengesucht. mehr...

Versteckte Schnitzereien Hexenschutz für den König

13.11.2014 | Von Angelika Franz
Versteckte Schnitzereien: Hexenschutz für den König

Im England des frühen 17. Jahrhunderts war der Teufel so allgegenwärtig wie Gott. Archäologen haben jetzt bei Renovierungsarbeiten in Knole House magische Markierungen entdeckt, die den damaligen König vor Dämonen schützen sollten. mehr...

Erbgut-Experiment Forscher mumifizieren Bein

12.11.2014 | Von Angelika Franz
Erbgut-Experiment: Forscher mumifizieren Bein

Was geschieht mit dem Erbgut, wenn ein Mensch viele Jahrhunderte als Mumie überdauert? Schweizer Forscher wollten es jetzt genau wissen - und machten ein Langzeit-Experiment mit dem Bein einer Toten. mehr...

Heizen vor 15.000 Jahren Eiszeit-Menschen zogen Bäumen hinterher

10.11.2014 | Von Angelika Franz
Heizen vor 15.000 Jahren: Eiszeit-Menschen zogen Bäumen hinterher

Brennholz war rar vor etwa 15.000 Jahren. In Kokel-Experimenten haben Forscher nun nachgestellt, wie die Abhängigkeit von dem wertvollen Brennstoff das gesamte Leben der Siedler bestimmte. mehr...

Volk der Langobarden Heute hier und morgen da

07.11.2014 | Von Angelika Franz
Volk der Langobarden: Heute hier und morgen da

Wer waren die Langobarden? Glaubt man den Geschichtsschreibern, waren sie vor allem eins: viel unterwegs. Dies bestätigt nun die Ausgrabung eines Friedhofs in Ungarn. mehr...

Frankreich Archäologen finden deutsches Militärlager aus Erstem Weltkrieg

05.11.2014 | Von Angelika Franz
Frankreich: Archäologen finden deutsches Militärlager aus Erstem Weltkrieg

Französische Archäologen erlebten eine Überraschung: Bei einer Routine-Ausgrabung stießen sie auf die Reste eines großen deutschen Militärlagers aus dem Ersten Weltkrieg. mehr...

Tauchgang zum Antikythera-Wrack Die "Titanic" der Antike

30.10.2014 | Von Angelika Franz
Tauchgang zum Antikythera-Wrack: Die "Titanic" der Antike

Es war wohl das größte Schiff der Antike: Vor der Insel Antikythera liegt ein riesiges Wrack - jetzt haben es Wissenschaftler in Hightech-Tauchanzügen erstmals gründlich untersucht. mehr...

Notizen eines Polarforschers Die Perversion der Pinguine

27.10.2014 | Von Angelika Franz
Notizen eines Polarforschers: Die Perversion der Pinguine

Das Sexualleben der Adélie-Pinguine beschämten den Antarktisforscher George Murray Levick derart, dass er seine Beobachtungen 1911 nicht veröffentlichte. Erst jetzt wurden seine Notizen entdeckt. mehr...


Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

Buchtipp
Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.