Ausgegraben

Hormonspiegel Feminin bringt Fortschritt

20.08.2014 | Von Angelika Franz
Hormonspiegel: Feminin bringt Fortschritt

Am Ende der Altsteinzeit lernten die Menschen das Feuer zu beherrschen, perfektionierten den Werkzeuggebrauch und die Jagd. Gleichzeitig fiel ihr Testosteronspiegel, berichten Forscher. Brachte das den Fortschritt? mehr...

Richard III. Knochen verraten Lieblingsessen des Königs

19.08.2014 | Von Angelika Franz
Richard III.: Knochen verraten Lieblingsessen des Königs

Schwanenfleisch und ein guter Tropfen: Die Analyse seiner Knochen offenbart, was der englische König Richard III. im 15. Jahrhundert gegessen und getrunken hat. Sein Speiseplan wurde immer edler und üppiger - ebenso sein Weinkonsum. mehr...

Leben im 5. Jahrhundert Integriert trotz Down-Syndrom

18.08.2014 | Von Angelika Franz
Leben im 5. Jahrhundert: Integriert trotz Down-Syndrom

Ein gerade analysiertes Skelett könnte der bisher älteste Nachweis eines Kindes mit Down-Syndrom sein. Trotz seines ungewöhnlichen Aussehens war der junge Mensch offenbar fester Bestandteil der Gemeinschaft. mehr...

Mumien Ägypter balsamierten Tote bereits vor 5200 Jahren

14.08.2014 | Von Angelika Franz
Mumien: Ägypter balsamierten Tote bereits vor 5200 Jahren

Die Ägypter begannen erstaunlich früh, ihre Toten einzubalsamieren, zeigt eine Studie. Demnach entwickelte sich die Tradition bereits mehr als tausend Jahre früher als bisher angenommen - am Ende der Jungsteinzeit. mehr...

Legendärer Kopfschutz Bataver-Helm per 3D-Drucker repariert

11.08.2014 | Von Angelika Franz
Legendärer Kopfschutz: Bataver-Helm per 3D-Drucker repariert

Sie schützten Krieger im Kampf für Rom: Bataver-Helme sind legendär, aber selten. Bislang haben Archäologen nur vier Stück gefunden. Ein beschädigtes Exemplar konnten sie nun rekonstruieren - mit einem 3D-Drucker. mehr...

Zucht in der Jungsteinzeit Welche Kuh passt vor den Wagen?

07.08.2014 | Von Angelika Franz
Zucht in der Jungsteinzeit: Welche Kuh passt vor den Wagen?

Ein Knochenfund zeugt von einem der ersten Versuche, Kühe zu züchten, die Wagen ziehen konnten. Bauern aus der Horgener Kultur versuchten dazu offenbar, wilde Rinder in ihre Zuchtpopulation einzukreuzen. Wie das in der Praxis ablief, bleibt rätselhaft. mehr...

Behinderung Steinzeitkind überlebte schwere Schädelverletzung

06.08.2014 | Von Angelika Franz
Behinderung: Steinzeitkind überlebte schwere Schädelverletzung

Knochen aus der Altsteinzeit zeigen schwere Verletzungen am Kopf eines Kindes. Vermutlich hatte ein Unfall ihm Koordinationsfähigkeit und Sprache geraubt. Trotzdem war es fester Bestandteil der Gemeinschaft - noch über seinen Tod hinaus. mehr...

Ausgegraben Ein Sehnensystem für den Poseidontempel von Paestum

02.08.2014 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Ein Sehnensystem für den Poseidontempel von Paestum

Rund 2500 Jahre steht er schon, der Poseidontempel von Paestum. Dabei wird die Region immer wieder von Erdbeben erschüttert. Nun soll ein Sehnensystem die Lebenszeit des Gebäudes noch verlängern. mehr...

Ausgegraben Spätbabylonische Liebe zur Mathematik

27.07.2014 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Spätbabylonische Liebe zur Mathematik

Ohne Frage, die Babylonier waren hervorragende Astronomen. Die Mathematik, dachte man bisher, diente ihnen dabei lediglich als Hilfswissenschaft - als Nutztier für die höheren Sphären der Astronomie. Neue Erkenntnisse zeigen, es könnte ihnen auch einfach Spaß bereitet haben. mehr...

Ausgegraben Der Zwillingsbruder von Seahenge

20.07.2014 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Der Zwillingsbruder von Seahenge

Zwei mysteriöse Holzansammlungen an einem Strand in England stellen Forscher vor Rätsel. Nun zeigt sich: Die beiden Gebilde könnten zu einer Grabanlage gehört haben. Im Inneren fanden Forscher Hinweise auf einen Sarkophag. mehr...


Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

Buchtipp
Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.