Ausgegraben

Fund in Australien Das Massaker des schrecklichen Jeronimus

17.04.2015 | Von Angelika Franz
Fund in Australien: Das Massaker des schrecklichen Jeronimus

Die "Batavia" war auf einer Insel gestrandet - und dann begann der Horror: Aus Habgier ließ der Holländer Jeronimus Cornelisz fast alle Seeleute ermorden. Spuren des Massakers von 1629 findet man noch heute. mehr...

Prähistorische Waffen Die Suche nach den ersten Giftpfeilen

17.04.2015 | Von Angelika Franz
Prähistorische Waffen: Die Suche nach den ersten Giftpfeilen

Wie alt ist die Idee, bei der Jagd giftige Waffen zu nutzen? Untersuchungen 6000 Jahre alter Museumsstücke zeigen: Schon lange bevor es in Ägypten Pharaonen gab, schossen die Menschen dort mit besonders tödlichen Pfeilen. mehr...

Parasit auf Abwegen Wie der Fischbandwurm nach Jerusalem kam

13.04.2015 | Von Angelika Franz
Parasit auf Abwegen: Wie der Fischbandwurm nach Jerusalem kam

In einer Jerusalemer Toilette haben Archäologen Eier des Fischbandwurms entdeckt. Im Heiligen Land ist der Parasit jedoch nicht heimisch. Die Reise dorthin gelang als blinder Passagier. mehr...

Ausgrabung in Basel Das Drama der ersten Kaiserschnittsmama

08.04.2015 | Von Angelika Franz
Ausgrabung in Basel: Das Drama der ersten Kaiserschnittsmama

Unter dem Rasen des Basler St.-Johann-Parks liegen die Toten des ehemaligen Bürgerspitals. Ihre Skelette liefern dramatische Geschichten. mehr...

Ausgegraben Das Luxusgrab des keltischen Fürsten

31.03.2015
Ausgegraben: Das Luxusgrab des keltischen Fürsten

Mein Auto, meine Waffe, mein Trinkbecher: Im 5. Jahrhundert vor Christus ließ ein keltischer Fürst sich mit seinen Statussymbolen bestatten. Archäologen fanden sein außergewöhnliches Grab in der nordfranzösischen Gemeinde Lavau. mehr...

Sibirische Zwillinge Trauriger Fund auf jungsteinzeitlichem Friedhof

18.03.2015 | Von Angelika Franz
Sibirische Zwillinge: Trauriger Fund auf jungsteinzeitlichem Friedhof

Es war ein Drama, das sich vor 8000 Jahren im sibirischen Lokomotiv abspielte. Eine Frau lag in den Wehen, die Geburt ihrer Zwillinge stand kurz bevor. Doch Etwas ging schief - ein kanadisch-russisches Forscherteam konnte nun die letzten Stunden nachzeichnen. mehr...

Ausgrabung Der Pestfriedhof mitten in London

10.03.2015
Ausgrabung: Der Pestfriedhof mitten in London

In der Londoner Innenstadt legen Archäologen derzeit rund 3000 Skelette frei - sie liegen auf dem Friedhof eines mittelalterlichen Krankenhauses. Viele der Patienten starben an der Pest. mehr...

Antike und Mittelalter Biete Geisel, suche Frieden

09.03.2015 | Von Angelika Franz
Antike und Mittelalter: Biete Geisel, suche Frieden

In der Antike und im Mittelalter wurden Geiseln nicht genommen, sondern gestellt. Sie sollten den Frieden sichern und führten oft ein privilegiertes Leben. Doch dann kam der Dreißigjährige Krieg. mehr...

Ausgegraben Feuerameisen bereisten die großen Handelsrouten

08.03.2015 | Von Angelika Franz
Ausgegraben: Feuerameisen bereisten die großen Handelsrouten

Mit den Schiffen kamen die Ameisen: Entomologen haben das Erbgut verschiedener Völker der Tropischen Feuerameise untersucht - und fanden auf der genetischen Verbreitungskarte die alten Handelsrouten der Spanier. mehr...

Mord in Verona Stadtherr von Verona starb an Fingerhut

04.03.2015 | Von Angelika Franz
Mord in Verona: Stadtherr von Verona starb an Fingerhut

Forscher untersuchten die Mumie des Stadtherrn von Verona, Cangrande della Scala. Nach ihrer Analyse wissen sie: Wahrscheinlich fiel der Feldherr einem ehrgeizigen Konkurrenten zum Opfer. mehr...


Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

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Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.