Ausgegraben

Altsteinzeit Rätsel um Rote Königin von El Mirón

28.05.2015 | Von Angelika Franz
Altsteinzeit: Rätsel um Rote Königin von El Mirón

Wer war die Rote Königin, deren Knochen in der Altsteinzeit von ihren Hinterbliebenen mit rotem Glitzerpuder bestäubt wurden? Warum war sie auf Gewächse gebettet, die in der Gegend um ihr Grab herum gar nicht wuchsen? mehr...

U-Boote aus dem Weltkrieg Tauchgang zu Japans Unterwasser-Flugzeugträger

25.05.2015 | Von Angelika Franz
U-Boote aus dem Weltkrieg: Tauchgang zu Japans Unterwasser-Flugzeugträger

U-Boote mit Flugzeugen an Bord waren einst der Stolz von Japans Marine. Nach dem Zweiten Weltkrieg versenkten die Amerikaner die Kreuzer, damit die Sowjets sie nicht zu Gesicht bekamen. Nun haben Forscher ein Wrack am Meeresgrund besucht. mehr...

Archäologie Das Rätsel der blutroten Steinwaffen von Helgoland

21.05.2015 | Von Angelika Franz
Archäologie: Das Rätsel der blutroten Steinwaffen von Helgoland

Zur Herstellung von Steinwerkzeugen und Waffen schätzten unsere Vorfahren roten Flint von der Insel Helgoland. Um ihn von der Insel zu holen, riskierten sie ihr Leben. War es wegen der roten Farbe - oder weil er aus einem versunkenen Paradies stammte? mehr...

Verhängnisvoller Irrtum Der Teenager, ein ligurischer Vampir

15.05.2015
Verhängnisvoller Irrtum: Der Teenager, ein ligurischer Vampir

Im italienischen Albenga fanden Archäologen das Skelett eines jungen Mädchens, das wie ein Vampir bestattet wurde. Anthropologische Untersuchungen zeigen jetzt: Der Teenager litt an Skorbut. mehr...

Verräterische Spuren Aßen Neandertaler ihre Artgenossen?

12.05.2015
Verräterische Spuren: Aßen Neandertaler ihre Artgenossen?

Die Spuren sind eindeutig: In einer französischen Höhle schabten Neandertaler ihren Toten das Fleisch von den Knochen. Kannibalismus ist eine Erklärung dafür - doch Forscher haben auch noch eine andere. mehr...

Verehrt, dann hingerichtet Das Geliebten-Apartment von Heinrich VIII.

04.05.2015 | Von Angelika Franz
Verehrt, dann hingerichtet: Das Geliebten-Apartment von Heinrich VIII.

Er überwarf sich für sie mit dem Papst, dann ließ er sie hinrichten. Heinrich VIII. von England hatte eine besondere Beziehung zu seiner Ehefrau und Geliebten Anne Boleyn. Ein nun entdeckter Ziegelboden zeugt von den Liebeswirren des Königs. mehr...

China Mit den Mongolen kamen die Umweltgifte

29.04.2015 | Von Angelika Franz
China: Mit den Mongolen kamen die Umweltgifte

China hat gravierende Umweltprobleme - und das bereits seit Jahrhunderten. Schon die Mongolen vergifteten Erde und Gewässer. Ihre Metallverarbeitung hinterließ in einem See sogar noch deutlich schwerere Schäden als die heutige Industrie. mehr...

Fund in Australien Das Massaker des schrecklichen Jeronimus

17.04.2015 | Von Angelika Franz
Fund in Australien: Das Massaker des schrecklichen Jeronimus

Die "Batavia" war auf einer Insel gestrandet - und dann begann der Horror: Aus Habgier ließ der Holländer Jeronimus Cornelisz fast alle Seeleute ermorden. Spuren des Massakers von 1629 findet man noch heute. mehr...

Prähistorische Waffen Die Suche nach den ersten Giftpfeilen

17.04.2015 | Von Angelika Franz
Prähistorische Waffen: Die Suche nach den ersten Giftpfeilen

Wie alt ist die Idee, bei der Jagd giftige Waffen zu nutzen? Untersuchungen 6000 Jahre alter Museumsstücke zeigen: Schon lange bevor es in Ägypten Pharaonen gab, schossen die Menschen dort mit besonders tödlichen Pfeilen. mehr...

Parasit auf Abwegen Wie der Fischbandwurm nach Jerusalem kam

13.04.2015 | Von Angelika Franz
Parasit auf Abwegen: Wie der Fischbandwurm nach Jerusalem kam

In einer Jerusalemer Toilette haben Archäologen Eier des Fischbandwurms entdeckt. Im Heiligen Land ist der Parasit jedoch nicht heimisch. Die Reise dorthin gelang als blinder Passagier. mehr...


Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

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Archäologische Methoden der Datierung
Radiokarbondatierung
Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.