ThemaBaby-Dilemma

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Nachwuchssorgen

Manche Länder klagen über zu viele Kinder, andere über Nachwuchsflaute. Warum bekommen manche Staaten die Geburtenrate in den Griff - und andere überhaupt nicht? SPIEGEL ONLINE analysiert das Problem in einer Serie.

Baby-Baustelle Norwegen: Europas Familienmusterland

Baby-Baustelle Norwegen Europas Familienmusterland

SPIEGEL ONLINE - 14.08.2011

Nirgendwo auf der Welt sind Mütter glücklicher, nirgendwo ist es einfacher, Familie und Job zu vereinbaren als in Norwegen. Das sagen alle Statistiken.  Aber auch im Musterland hakt es mitunter - der Effekt der staatlichen Fürsorge ist begrenzt. Von Anna Reimann mehr... Forum ]

US-Familienpolitik: Ein Präsident ohne Kinder? Undenkbar!

US-Familienpolitik Ein Präsident ohne Kinder? Undenkbar!

SPIEGEL ONLINE - 02.08.2011

Kindergeld und bezahlte Elternzeit gibt es nicht, viele Mütter stehen schon sechs Wochen nach der Geburt wieder am Arbeitsplatz. Dennoch liegt die Geburtenrate in den USA höher als in den meisten europäischen Staaten. Sind Amerikaner einfach mutiger als Europäer? Von Katja Ridderbusch, Atlanta mehr... Forum ]

Pakistans Großfamilien: Babyboom mit Allahs Hilfe

Pakistans Großfamilien Babyboom mit Allahs Hilfe

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2011

In kaum einem Land wächst die Bevölkerung so schnell wie in Pakistan - sie wird schon bald die viertgrößte der Welt sein. Das bringt zahlreiche Probleme mit sich, doch Geburtenkontrolle ist verpönt: Kinder bedeuten Ansehen, sind die beste Altersvorsorge und gelten als Geschenk Gottes. Von Hasnain Kazim, Islamabad mehr... Forum ]

Griechenlands Baby-Dilemma: Kinder? Später! Vielleicht.

Griechenlands Baby-Dilemma Kinder? Später! Vielleicht.

SPIEGEL ONLINE - 31.07.2011

Unsicherheit und Angst überschatten die Nachwuchsplanung in Griechenland. Die Geburtenrate stagniert auf einem Tiefstand, die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nimmt dagegen dramatisch zu. Die Schuldenkrise verstärkt diesen Trend noch. Aus Athen berichtet Manfred Ertel mehr... Forum ]

Familienpolitik: Warum Deutschland keine Lust auf Kinder hat

Familienpolitik Warum Deutschland keine Lust auf Kinder hat

SPIEGEL ONLINE - 28.07.2011

Berlin zahlt Elterngeld und erfindet Vätermonate - trotzdem ist der Effekt nahe null: Deutsche Paare sind kaum zu überzeugen, mehr Kinder zu bekommen. Denn Arbeit und Familie sind in diesem Land nur schwer vereinbar. Wie schaffen andere Länder das? Von Lisa Erdmann mehr... Forum ]

Italiens Baby-Dilemma: La Mamma kann sich keinen Nachwuchs leisten

Italiens Baby-Dilemma La Mamma kann sich keinen Nachwuchs leisten

SPIEGEL ONLINE - 28.07.2011

"Bambini" werden in Italien vergöttert - aber es gibt kaum noch welche. Das Land bildet das Schlusslicht in der europäischen Geburtenstatistik. Spielplätze und Kindergärten: Fehlanzeige. Die Politik tut fast nichts für Familien, der Nachwuchs ist zum Luxusgut geworden. Von Fiona Ehlers, Rom mehr... Forum ]


Die Baby-Baustelle
Warum kriegen Amerikanerinnen mehr Kinder als Deutsche - obwohl es ind USA nicht mal Kindergeld gibt? Warum hat Großbritannien die meisten Teenage-Mums in Europa? SPIEGEL ONLINE blickt in die Ferne und stellt in einer Serie Familien aus sieben Ländern vor - ihre Wünsche, über Bord geworfene und neu gefasste Pläne, ihre Traditionen und Zwänge.
Die Uno-Kinderrechtskonvention

Alle Staaten mit Ausnahme der USA und Somalia haben die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. In Deutschland ist die Konvention seit 1992 in Kraft, die Kohl-Regierung hatte die Erklärung jedoch nur mit Vorbehalten unterschrieben. In dem Dokument sind Standards zum Schutz von Kindern und Jugendlichen weltweit festgelegt. Besonders ihr Wohl wird in der Kinderrechtskonvention betont.

Wesentliche Grundsätze der 54 Artikel umfassenden Erklärung zielen auf

  • - Überlebens- und Entwicklungschancen von Kindern
  • - Nichtdiskriminierung
  • - Wahrung der Interessen von Kindern
  • - Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Das Elterngeld
Mütter und Väter können seit 2007 bei der Geburt eines Kindes Elterngeld beantragen. Es löste als Lohnersatzleistung das Erziehungsgeld ab. Mütter oder Väter, die zur Kindererziehung vorübergehend aus dem Beruf ausscheiden, erhalten 65 Prozent des letzten Nettolohns, höchstens jedoch 1800 Euro monatlich. Alleinerziehende und Geringverdiener erhalten einen monatlichen Sockelbetrag von 300 Euro. Das Elterngeld wird zunächst für ein Jahr gezahlt. Es wird zwei weitere Monate gewährt, wenn der berufstätige Elternteil die Kinderbetreuung übernimmt. Alleinerziehende erhalten das Elterngeld die vollen 14 Monate.
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