DER SPIEGEL - 19.10.2009
Literaturkritik: In seinem neuen Buch "Vom Aufenthalt" strebt Botho Strauß nach Altersklugheit.
Warum lassen sich das bloß so viele Leser entgehen? Nur weil der Mann keine 1000-Seiten-Wälzer schreibt, weder unendlichen Spaß noch Zukunftsmusik und M... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 04.07.2009
Das junge Talent Friederike Heller inszeniert einen modernen Klassiker: Botho Strauß' "Trilogie des Wiedersehens" aus dem Jahr 1977. Als das Stück entstand, war Regisseurin Heller noch ein Kind. Taugt das Werk für die Ewigkeit? mehr...
DER SPIEGEL - 21.07.2008
Botho Strauss über Gerhard Richter und seine "übermalten Fotos".
Jedes Foto ist ein getöteter Augenblick. Ein Insekt der Zeit, präpariert und aufgespießt. Es ist unwahrscheinlich, dass Marcel Proust ein altes Foto seiner Tante in eine ähnliche Erin... mehr...
DER SPIEGEL - 24.09.2007
Botho Strauß lässt in der Novelle "Die Unbeholfenen" seinen Gedankenspielen freien Lauf - eine hochgeistige Gesprächsrunde mit überraschendem Ausgang.
Der Held dieser Novelle, Florian Lackner, erhofft sich zu Beginn nichts anderes als die Fortsetzu... mehr...
DER SPIEGEL - 11.09.2006
In seinem neuen Prosabuch "Mikado" erzählt Botho Strauß im Stil der Kalendergeschichte von den Abgründen, Verwirrungen und Bagatellen unseres Lebens.
Die Frau eines Fabrikanten ist entführt, das geforderte Lösegeld gezahlt worden, und die Polizei l... mehr...
KulturSPIEGEL - 27.03.2006
Louisa Stroux spielt am Bochumer Schauspielhaus die geschändete Tochter des Titus Andronicus.
Lavinia ist eine schöne, kluge, junge Frau, die Tochter des mächtigen Feldherrn Titus Andronicus. Genau das wird ihr zum Verhängnis: Von den Feinden des V... mehr...
DER SPIEGEL - 13.03.2006
Ein Plädoyer für die zeitgenössische Bühnenkunst. Von Wolfgang Höbel.
In Berlin fanden kürzlich ein paar Menschen, es sei nun aber wirklich allerhöchste Zeit, dass sich jemand zur Wehr setze gegen den Schmutz, den Lärm, vor allem aber die Gewalt au... mehr...
DER SPIEGEL - 13.02.2006
In der Auseinandersetzung mit dem Islam werden Spott und Satire nicht weiterhelfen. Die Frage ist: In welche Zukunft predigen wir unsere alten zivilen Werte? Von Botho Strauß.
BOTHO STRAUSS ist als Prosa- wie Theaterautor ("Die Schändung") gleicher... mehr...
DER SPIEGEL - 31.10.2005
Was darf man auf der Bühne zeigen? Botho Strauß und Luc Bondy verstören das Pariser Publikum mit der Uraufführung ihrer Shakespeare-Bearbeitung "Schändung", einer Parabel über die zerstörerische Sinnlosigkeit von Rache.
Der Sieg trägt Schwarz. In j... mehr...
DER SPIEGEL - 24.01.2005
Das neue Botho-Strauß-Stück kommt in Starbesetzung heraus.
Zweimal schon hat die Architekturkritikerin Lissie mit ihren "Belladonnapupillen" der Pensionswirtin Insa einen Mann weggenommen: "Jeder Augenaufschlag eine Angriffswelle im Morgengrauen." ... mehr...