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Alle Artikel und Hintergründe

Kriminelles Botnet: Manipulierte W-Lan-Router spähen ihre Nutzer aus

Kriminelles Botnet: Manipulierte W-Lan-Router spähen ihre Nutzer aus

SPIEGEL ONLINE - 23.09.2013

Unbekannte haben Tausende W-Lan-Router mit Schadsoftware infiziert und so die Daten ahnungsloser Nutzer ausgespäht. Betroffen waren alle Geräte, die über so einen Schnüffel-Router ins Internet gingen - vom PC bis zum Smartphone. mehr... Forum ]

Online-Betrug: Argentinische Polizei fasst den "Superhacker"

Online-Betrug: Argentinische Polizei fasst den "Superhacker"

SPIEGEL ONLINE - 14.09.2013

38.000 Euro im Monat soll ein Hacker in Argentinien mit Online-Abzocke eingenommen haben. Jetzt nahm die Polizei den mutmaßlichen Kriminellen fest. Beim Zugriff schalteten sie vorsichtshalber den Strom einer ganzen Nachbarschaft aus. mehr... Forum ]

Internet-Anonymisierungsdienst: Tor unter Beschuss

Internet-Anonymisierungsdienst: Tor unter Beschuss

SPIEGEL ONLINE - 14.09.2013

Anonym im Internet surfen, das geht mit dem Dienst Tor. Doch dem drohen nun gleich mehrere Gefahren: Ein Botnetz bringt das Netzwerk an den Rand der Belastungsgrenze, anonyme Nutzer werden enttarnt - und dann ist da noch die NSA. Von Ole Reißmann mehr... Forum ]

Denial-of-Service-Attacken: China meldet größten Cyber-Angriff in seiner Geschichte

Denial-of-Service-Attacken: China meldet größten Cyber-Angriff in seiner Geschichte

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2013

China spricht vom größten Hackerangriff seiner Geschichte: Zwei Stunden lang wurden am Wochenende die Server lahmgelegt, die den Internetverkehr des Landes regeln. Viele chinesische Webseiten waren zeitweilig nicht oder nur schwer erreichbar. mehr... Forum ]

Betrug: Botnet-Gangster verkaufen Instagram-Fans

Betrug: Botnet-Gangster verkaufen Instagram-Fans

SPIEGEL ONLINE - 19.08.2013

Die Betreiber eines Botnets verdienen mit einer neuen Methode Geld an infizierten Computern: Sie vermieten die Aufmerksamkeit gekaperter Instagram-Konten. Die falschen Fotofreunde kosten dabei mehr als geklaute Kreditkartennummern. mehr... Forum ]

Netzwerkausrüster BlueCoat: Iran und Sudan filtern und schnüffeln mit US-Technik

Netzwerkausrüster BlueCoat: Iran und Sudan filtern und schnüffeln mit US-Technik

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2013

Forscher haben Internet-Filtersysteme der BlueCoat in Ländern entdeckt, in denen die Geräte gar nicht stehen dürften. Mit der Technik lassen sich Menschen gezielt ausspähen - in Syrien, Iran und im Sudan können die Folgen tödlich sein. Beim Aufspüren der Spähtechnik half ein Botnetz. Von Ole Reißmann mehr... Forum ]

Handy-Betriebssystem: Android-Sicherheitslücke erlaubt Manipulation von Apps

Handy-Betriebssystem: Android-Sicherheitslücke erlaubt Manipulation von Apps

SPIEGEL ONLINE - 04.07.2013

Eine neuentdeckte Sicherheitslücke stellt eine Gefahr für Android-Handys dar. Mit Hilfe manipulierter Apps könnten Angreifer Daten auslesen, Passwörter sammeln und Smartphones sogar vollständig kontrollieren, berichtet ein IT-Sicherheitsunternehmen. mehr... Forum ]

Ukrainischer Hacker: Warum das FBI Darth Vader sprechen möchte

Ukrainischer Hacker: Warum das FBI Darth Vader sprechen möchte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Ein weltweit gesuchter Hacker leitet in der Ukraine eine politische Partei. Im Darth-Vader-Kostüm sorgt er für Aufsehen und ruft zum Cyber-Krieg auf. Politiker schützen den Kriminellen vor Strafverfolgung - zum Ärger von FBI und Secret Service. Von André Eichhofer, Kiew mehr... Forum ]

Web-Kriminalität: Botnet-Betreiber erbeuten 500 Millionen Dollar

Web-Kriminalität: Botnet-Betreiber erbeuten 500 Millionen Dollar

SPIEGEL ONLINE - 06.06.2013

Rund fünf Millionen PC waren infiziert, der Schaden soll eine halbe Milliarde Dollar betragen: In einer weltweiten Aktion haben das FBI und Microsoft Teile eines gewaltigen Botnets von Cyber-Kriminellen abgeschaltet. Die Täter sind aber unbekannt und weiterhin aktiv. mehr... Forum ]

Spektakuläre Internet-Attacke: Verdächtiger Hacker arbeitete vom Bunker aus 

Spektakuläre Internet-Attacke: Verdächtiger Hacker arbeitete vom Bunker aus 

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2013

Ein "Informatik-Bunker" und ein mobiles Computerzentrum auf Rädern: Der Niederländer, der im Zusammenhang mit einem gewaltigen Netz-Angriff verhaftet wurde, war offenbar bestens ausgestattet. Schon in wenigen Tagen soll er in die Niederlande überstellt werden. mehr... Forum ]


Fotostrecke
Der Fall Waledac: Ende eines Botnets

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

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