ThemaBotnetsRSS

Alle Artikel und Hintergründe

Unsicherheit online: Deutsche gehen unbekümmert mit persönlichen Daten um

Unsicherheit online: Deutsche gehen unbekümmert mit persönlichen Daten um

SPIEGEL ONLINE - 13.04.2014

Die meisten Deutschen sind trotz der Ausspähskandale sorglos: Nur die wenigsten haben seit den Enthüllungen ihr Verhalten im Netz geändert, zeigt eine aktuelle Umfrage der "WamS". Die häufigste Begründung: "Ich habe nichts zu verbergen." mehr... Forum ]

Internet-Sicherheitslücke Heartbleed: Ändern Sie Ihre Passwörter. Jetzt!

Internet-Sicherheitslücke Heartbleed: Ändern Sie Ihre Passwörter. Jetzt!

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Die Heartbleed-Sicherheitslücke macht erneut deutlich, wie abhängig wir Internetnutzer von unseren Passwörtern sind. Warum sind wir zu faul, sie bei Gefahr zu ändern? Von Christian Stöcker mehr... Forum ]

Heartbleed: Sicherheitslücke könnte bereits ausgenutzt worden sein

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Webserver und Programme sind von der Heartbleed-Sicherheitslücke betroffen, Millionen Nutzer müssen ihre Passwörter ersetzen und neue Software installieren. Es gibt einen ersten Hinweis, dass die Lücke womöglich bereits im vergangenen Jahr für einen Angriff genutzt wurde. Von Ole Reißmann mehr... Forum ]

Kopierte Login-Rechte: BSI wusste seit Monaten von massenhaftem Datenklau

Kopierte Login-Rechte: BSI wusste seit Monaten von massenhaftem Datenklau

SPIEGEL ONLINE - 17.02.2014

Das schreckte Millionen Bundesbürger auf: Die Daten von 16 Millionen Benutzerkonten seien illegal kopiert worden, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Ende Januar mit. Jetzt kommt heraus, wie lange die Behörde mit der Warnung wartete. mehr... Forum ]

E-Mail-Check: Was das BSI beim nächsten Hack besser machen kann

E-Mail-Check: Was das BSI beim nächsten Hack besser machen kann

SPIEGEL ONLINE - 25.01.2014

Millionen gehacker Online-Konten, Millionen Anfragen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI hat Millionen Deutsche aufgeschreckt. Nun stellen Experten kritische Fragen: Hätte das BSI eher warnen müssen? Ist das Verfahren gut? Stimmen die Daten? Von Konrad Lischka mehr... Forum ]

Geknackte Online-Konten: BSI überprüft 12,6 Millionen Anfragen

Geknackte Online-Konten: BSI überprüft 12,6 Millionen Anfragen

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2014

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weiß seit Wochen von einem riesigen Datendiebstahl, von dem Millionen Deutsche betroffen sein könnten. Gewarnt wurde erst jetzt. Der Innenminister verteidigt das Vorgehen. mehr... Forum ]

E-Mail-Check beim BSI: Verunsicherte Bürger legen Behördenseite lahm

E-Mail-Check beim BSI: Verunsicherte Bürger legen Behördenseite lahm

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2014

Betrüger sollen 16 Millionen Online-Konten geknackt haben, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Auf der Homepage der Behörde können Bürger prüfen, ob sie betroffen sind. Doch die Seite hakt, das Verfahren stößt auf Kritik. Von Judith Horchert mehr... Forum ]

Warnung des BSI: 16 Millionen Online-Konten geknackt

Warnung des BSI: 16 Millionen Online-Konten geknackt

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2014

Zugangsdaten in Form von Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern sind Kriminellen in die Hände geraten, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Wer wissen will, ob sein E-Mail-Konto von dem Angriff betroffen ist, kann das ab sofort online überprüfen. mehr... Forum ]

NSA-Software für iPhones: Apple verneint Kenntnis von Spionageprogramm

NSA-Software für iPhones: Apple verneint Kenntnis von Spionageprogramm

SPIEGEL ONLINE - 01.01.2014

Nach Informationen des SPIEGEL arbeitete die NSA an der Entwicklung einer Spionagesoftware für iPhones - nun reagiert der Hersteller Apple: Man wisse nichts von einem solchen Programm. mehr... Video ]

NSA-Programm "Quantumtheory": Wie der US-Geheimdienst weltweit Rechner knackt

NSA-Programm "Quantumtheory": Wie der US-Geheimdienst weltweit Rechner knackt

SPIEGEL ONLINE - 30.12.2013

Zum Arsenal der NSA gehört eine Methode, mit der sich nahezu jeder Rechner unbemerkt mit Spähsoftware bestücken lässt. Streng geheime Dokumente zeigen, wie das System genau funktioniert. Von Jacob Appelbaum, Marcel Rosenbach, Jörg Schindler, Holger Stark und Christian Stöcker mehr... Video ]


Fotostrecke
Der Fall Waledac: Ende eines Botnets

Schad- und Spähsoftware
Klicken Sie auf die Stichworte, um mehr zu erfahren
Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.A.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Einfach und bequem: Direkt bei Amazon kaufen.




Themen von A-Z