ThemaDie BotschaftsdepeschenRSS

Alle Artikel und Hintergründe

E-Mails von Hillary Clinton: „Muss ich das iPad aufladen? Wenn ja, wie?“

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2015

Das Tablet streikt, das Internet stockt: Unter den neu freigegebenen E-Mails von Hillary Clinton finden sich kaum skandalöse, dafür umso amüsantere Details. Auch für Deutschland interessierte sich die Ex-Außenministerin sehr. mehr...

WIKILEAKS: Belastung für Manning

DER SPIEGEL - 14.01.2013

Fragwürdiges Ergebnis der Voruntersuchungen im Fall Bradley Manning; Mit fragwürdigen Ergebnissen endeten vorige Woche die Voruntersuchungen eines US-Militärgerichts gegen den mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning. Richterin Denise Lind… mehr...

Komplott gegen Mugabe: Wie Milliardär Branson Simbabwes Diktator schassen wollte

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2011

Simbabwes Diktator Robert Mugabe klammert sich seit mehr als 30 Jahren an die Macht. Um den Despoten loszuwerden, wollte sich der Milliardär Richard Branson 2007 mit einer Gruppe afrikanischer Staatsmänner zusammentun. Der Plan scheiterte, nun berichtet der Brite von den Details. mehr...

Personalien: Joachim Herrmann

DER SPIEGEL - 01.10.2011

Bayerischer Innenminister Joachim Herrmann bekam sicherheitspolitische Nachhilfe in Washington; Joachim Herrmann, 55, bayerischer Innenminister, bekam Nachhilfe in Washington. Beim Amtsantritt 2007 war der Christsoziale bei den transatlantischen… mehr...

Kampf gegen die PKK: USA lieferten Zieldaten für türkische Angriffe auf Kurden

SPIEGEL ONLINE - 16.09.2011

Die USA haben der Türkei intensiv im Kampf gegen kurdische Rebellen geholfen: Luftbilder von Drohnen haben Hunderte Militärschläge ermöglicht, wie von WikiLeaks veröffentlichte US-Depeschen zeigen. Sie wecken auch den Verdacht, dass deutsche Informationen für die Bombardements genutzt wurden. mehr...

Hausmitteilung: Betr.: WikiLeaks

DER SPIEGEL - 05.09.2011

WikiLeaks und der Daten-GAU; Viermal hat der SPIEGEL Geheimmaterial der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlicht: Kriegstagebücher aus Afghanistan und dem Irak, später US-Botschaftsdepeschen und Dokumente über das Gefangenenlager Guantanamo.… mehr...

INTERNET: Die Kernschmelze

DER SPIEGEL - 05.09.2011

Im Netz sind 251 287 ungeschwärzte Botschaftskabel aufgetaucht. Der Daten-GAU gefährdet nicht nur das Leben von US-Informanten, sondern auch die Zukunft von WikiLeaks. Von Holger Stark mehr...

WikiLeaks-Debatte: Attacke auf die Pressefreiheit

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2011

Der Vorsitzende des Bundestagsrechtsausschusses hat offenbar ein Problem mit den Medien: Zum wiederholten Mal fordert Siegfried Kauder, die Pressefreiheit einzuschränken. Aktueller Anlass ist das Depeschen-Debakel bei WikiLeaks. Die Ideen des CDU-Politikers sind populistisch - und gefährlich. mehr...

Flucht nach vorn: WikiLeaks stellt US-Depeschen selbst ins Netz

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2011

Alle Dokumente, alle Namen: Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat nach einer Abstimmung auf Twitter Hunderttausende US-Botschaftsdepeschen im Internet veröffentlicht. Zuvor war dem Netzwerk schon ein verschlüsseltes Archiv und das dazugehörige Passwort abhandengekommen. mehr...

Datenleck: Was die Depeschen-Affäre für WikiLeaks bedeutet

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2011

250.000 Botschaftsdepeschen sind unredigiert im Netz zu finden, Informanten der US-Diplomaten müssen um ihr Leben fürchten. Doch was bedeutet das WikiLeaks-Debakel für die Zukunft von Leaking-Plattformen? Ist WikiLeaks jetzt am Ende? Antworten auf die wichtigsten Fragen. mehr...


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Politiker im Visier: So denken die US-Diplomaten

Das sagt die US-Regierung
SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Stellungnahme der US-Regierung in Washington zur Veröffentlichung geheimer Diplomaten-Depeschen im Wortlaut - klicken Sie auf die Überschrift!
Stellungnahme des Weißen Hauses
Wir erwarten die Veröffentlichung von angeblich mehreren hunderttausend geheimen Depeschen des Außenministeriums am Sonntagabend, in denen detailliert vertrauliche diplomatische Unterredungen mit anderen Regierungen thematisiert werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Lageberichte für Washington sehr offen formuliert sind und oft unvollständige Informationen enthalten. Die Berichte repräsentieren weder die US-Politik als solche, noch haben sie zwangsläufig Einfluss auf politische Entscheidungen. Dennoch könnten diese Depeschen vertrauliche Verhandlungen mit anderen Regierungen und Oppositionsführern beeinträchtigen. Und wenn der Inhalt solcher vertraulicher Unterredungen auf den Titelseiten der Zeitungen auf der ganzen Welt erscheint, könnte das nicht nur Interessen der US-Außenpolitik schwer beschädigen, sondern auch diejenigen unserer Verbündeten und Freunde.

Um es ganz klar zu sagen: Solche Enthüllungen gefährden unsere Diplomaten, Geheimdienstmitarbeiter und Menschen auf der ganzen Welt, die sich hilfesuchend an die USA wenden mit ihrem Anliegen, Demokratie und transparente Politik zu erreichen. Diese Dokumente könnten auch die Namen von Personen enthalten, die oftmals in Ländern leben und arbeiten, in denen Unterdrückungsregime an der Macht sind, und die versuchen, offene und freie Gesellschaften zu schaffen. Präsident Obama unterstützt verantwortliches, verlässliches und offenes Regierungshandeln daheim und überall auf der Welt, aber diese unverantwortliche und gefährliche Aktion läuft dem zuwider.

Mit der Veröffentlichung gestohlener und geheimer Dokumente hat WikiLeaks nicht nur die Sache der Menschenrechte in Gefahr gebracht, sondern auch das Leben und die Arbeit derer, die sich ihr verschrieben haben. Wir verurteilen die Enthüllung der geheimen Dokumente und sensibler Informationen der nationalen Sicherheit aufs Schärfste.


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