ThemaBund der Vertriebenen

Alle Artikel und Hintergründe

Streit über Vertriebenen-Stiftung: Steinbach stellt Bundesregierung Ultimatum

SPIEGEL ONLINE - 19.11.2009

Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach setzt der Bundesregierung eine Frist: Bis Jahresende müsse eine Entscheidung über ihre umstrittene Nominierung für einen Sitz im Beirat der Vertriebenen-Stiftung fallen. An ihrer Kandidatur hält sie fest. mehr...

Auftritt vor Vertriebenen: Merkel drückt sich um klares Bekenntnis zu Steinbach

SPIEGEL ONLINE - 22.08.2009

Heikler Auftritt für Angela Merkel: Beim "Tag der Heimat" umgarnte die Kanzlerin die konservative Stammklientel - vermied aber ein klares Wort im Streit um den Rat der Vertriebenen-Stiftung. Erika Steinbach beharrte auf ihrem Platz in dem Gremium. Nach der Bundestagswahl droht deshalb neuer Ärger. mehr...

ZEITGESCHICHTE: Unbequeme Wahrheiten

DER SPIEGEL - 14.08.2006

Der Bund der Vertriebenen weigert sich seit Jahren, die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Nun belegen Aktenfunde, dass es in der Führung des BdV weit mehr Ex-Nazis gab als bekannt. Erika Steinbach ist eloquent und charmant, eine elegante Erscheinung... mehr...

Interview mit Ralph Giordano: Ich habe mein Feindbild eingerissen

SPIEGEL ONLINE - 29.07.2003

Der Publizist Ralph Giordano, der die Nazi-Zeit im Untergrund überlebte, begründet im Interview mit SPIEGEL ONLINE, warum er für einen neuen Blick auf den Bund der Vertriebenen ist und weshalb er das geplante "Zentrum gegen Vertreibungen" mitträgt. mehr...

Imagewandel: Das neue Gesicht des Vertriebenen-Bundes

SPIEGEL ONLINE - 29.07.2003

Im Alleingang krempelt eine Frau das Image der Vertriebenen um: Erika Steinbach bricht endgültig mit den alten Denkweisen. Für ihren Kampf um ein "Zentrum gegen Vertreibungen" in Berlin konnte die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen sogar den scharfzüngigen Holocaust-Überlebenden Ralph Giordano gewinnen. mehr...

Zauberwort Europa

DER SPIEGEL - 15.04.2002

Die "Erlebnisgeneration" stirbt aus, die Grenzfragen sind geklärt: Haben die Vertriebenenverbände noch eine Zukunft? Die junge Frau entspricht nicht gerade dem, was man sich landläufig unter einem Vertriebenenfunktionär vorstellt: Nanette Kaise... mehr...

Vertriebene: Diktat von Versailles

DER SPIEGEL - 12.04.1993

Vertriebene - Ostgebiete Rückforderung. Der Landesverband Bayern im Bund der Vertriebenen (BdV) kann von Pommern, Schlesien und Ostpreußen nicht lassen: Bei ihrer Mitgliederwerbung, etwa unter Aussiedlern aus Polen und Rußland, fordern die Ver... mehr...

Wir missionieren bis an die Memel

DER SPIEGEL - 10.06.1985

Die Vertriebenen, ihre Verbände und Funktionäre in der bundesdeutschen Politik . Die Kieler Ostseehalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, über 5000 Teilnehmer hatten sich zu einer "nationalen Feierstunde" eingefunden. Redner beschworen den... mehr...

VERTRIEBENE: Leise, aber wirksam

DER SPIEGEL - 06.06.1977

Unter den großdeutsch gestimmten Vertriebenen-Verbänden ist eine dritte Kraft aufgetaucht -- ein "Zentralverband Mittel- und Ostdeutscher", der statt markiger Worte stille Hilfe bietet. In Essen marschierten zu Pfingsten rund 100 000 Schlesier beim... mehr...

VERTRIEBENE: Ohnehin im Sterben

DER SPIEGEL - 19.10.1970

Herbert Wehner fiel in die Umarmungsgeste der sechziger Jahre zurück: "Weder die Fraktion noch die Partei dürfen sieh in eine Anti-Position gegen bestimmte Organisationen oder Verbände drängen lassen."Dies, so dekretierte der Fraktionschef Anfang let... mehr...


Wikipedia

Bund der Vertriebenen

Der Bund der Vertriebenen (BdV) ist der Dachverband der deutschen Vertriebenenverbände in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Er erhebt den Anspruch, die Interessen der von Flucht, Vertreibung und Aussiedlung betroffenen Deutschen, unabhängi...mehr...

Ostgebiete und Vertriebene
DPA
Auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 einigten sich die Mächte der Anti-Hitler-Koalition auf das Potsdamer Abkommen . Die Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße wurden der Verwaltung Polens, das nördliche Ostpreußen der UdSSR unterstellt. Die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus Polen (einschließlich der bisherigen deutschen Ostgebiete), der Tschechoslowakei und Ungarn sollte "in humaner Weise" erfolgen. Über zehn Millionen Menschen waren aus ihrer Heimat geflüchtet oder wurden vertrieben. 473.000 Todesfälle bei Flucht oder Vertreibung sind belegt. Die DDR erkannte 1950 die Oder-Neiße-Linie im Görlitzer Vertrag als ihre Grenze zu Polen an. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag war eine Voraussetzung und machte den Weg frei für die Wiedervereinigung . 1990 gab die Bundesrepublik im Rahmen des Deutsch-Polnischen Grenzvertrags jegliche Gebietsansprüche auf die ehemaligen Ostgebiete auf.


Themen von A-Z




 
TOP



TOP