Die Akteure der Bundesgartenschauen
Bundesgartenschauen gibt es seit 1951 alle zwei Jahre. Damals sollten im Krieg beschädigte Städte saniert und erste Naherholungsgebiete geschaffen werden. Heutzutage stehe vor allem "zukunftsweisende Stadtentwicklung im Vordergrund, die die Lebensqualität nachhaltig verbessern soll", heißt es in der offiziellen Broschüre des BUGA 2011 in Koblenz.
Das kleine Pendant sind Landesgartenschauen, die es, abhängig vom Bundesland, seit Mitte der 70er Jahre gibt. Durch sie soll die Lebensqualität und das ökologische Klima in den Städten verbessert werden.
Immer wieder gibt es Kritik an Gartenschauen, weil die Kommunen und Länder damit ein finanzielles Risiko eingehen.
Die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) wurde 1993 vom der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) und dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) gegründet. Sie entscheidet über die Standorte der Bundesgartenschauen und begleitet und unterstützt die Ausrichter auf dem Weg zu ihrer Buga. Sie sitzt in Bonn.
Schon Jahre vor einer Bundesgartenschau wird am Austragungsort eine GmbH gegründet. Wie bei der 2005 gegründeten "Bundesgartenschau GmbH 2011 Koblenz" laufen alle Fäden von Planung bis Abwicklung dort zusammen. Die Anteile an der Koblenzer Gesellschaft teilen sich zu zwei Drittel die Stadt Koblenz und zu einem Drittel der Zentralverband Gartenbau. Zusätzlich verstärken zwei Vertreter des Bundeslandes Rheinland-Pfalz das Gremium des Aufsichtsrates. Neben dem Aufsichtsrat bilden zusätzlich eine Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung die drei Säulen der Organisation.