Traumatische Einsätze: Bundeswehr schickt Auslandskämpfer zum Psychotest

Traumatische Einsätze Bundeswehr schickt Auslandskämpfer zum Psychotest

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2013

Immer mehr deutsche Soldaten kehren traumatisiert von Auslandseinsätzen zurück. Mit speziellen Eignungstests will die Bundeswehr künftig psychische Vorerkrankungen bei den Kämpfern ausschließen. Der Wehrbeauftragte Königshaus begrüßt die geplanten Screenings. mehr... Forum ]

Merkel über toten Elitesoldaten: "Ein schwerer Schlag"

Merkel über toten Elitesoldaten "Ein schwerer Schlag"

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2013

Der Tod eines KSK-Soldaten in Afghanistan verunsichert die deutschen Truppen. Nun hat sich auch Kanzlerin Merkel bei ihrem Feldbesuch zu dem Vorfall geäußert: Der erste tödliche Angriff auf die Bundeswehr seit zwei Jahren sei "ein "Rückschlag", der den Ernst der Lage verdeutliche. mehr... Video | Forum ]

Blitzvisite in Afghanistan: Merkel besucht verunsicherte Bundeswehr-Kämpfer

Blitzvisite in Afghanistan Merkel besucht verunsicherte Bundeswehr-Kämpfer

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2013

Kanzlerin Merkel ist zu einem Kurzbesuch in Afghanistan eingetroffen. Die lange geplante Visite steht unter dem Eindruck des Todes eines Elitesoldaten. Bei der Bundeswehr fürchtet man nun eine neue Welle der Gewalt. Merkels Motto ist eindeutig: Durchhalten! Von Matthias Gebauer und Gordon Repinski mehr... Video | Forum ]

Tod in Afghanistan Leiser Abschied für gefallenen KSK-Soldaten

SPIEGEL ONLINE - 07.05.2013

In Nordafghanistan trauern die Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte um ihren getöteten Kameraden. Am Mittwoch soll es im Feldlager eine größere Gedenkfeier geben. Auf eine öffentliche Veranstaltung in Deutschland verzichtet die Bundeswehr auf Wunsch der Angehörigen des Familienvaters. Von Matthias Gebauer mehr... Forum ]

Einsatz in Afghanistan Soldaten und Polizisten arbeiten illegal für militärische Sicherheitsunternehmen

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2013

Bundeswehrsoldaten und Polizisten von Bund und Ländern sind einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zufolge widerrechtlich für militärische Sicherheitsunternehmen in Afghanistan und anderen Kriegsgebieten im Einsatz. Verteidigungspolitiker fordern Konsequenzen. mehr... Forum ]

S.P.O.N. - Im Zweifel links Zehn tote Kinder

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2013

Am Wochenende hat die Nato in Afghanistan wieder Kinder umgebracht. Was für ein Wahnsinn: Das Datum für den Abzug der Isaf-Truppen steht fest - aber bis dahin wird getötet. Ohne Sinn, nur aus Pflichtgefühl. Und die Deutschen machen mit. Eine Kolumne von Jakob Augstein mehr... Forum ]

Altkanzler: Schröder zweifelt an Richtigkeit des Afghanistan-Einsatzes

Altkanzler Schröder zweifelt an Richtigkeit des Afghanistan-Einsatzes

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2013

So skeptisch hat sich Gerhard Schröder noch nie zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr geäußert: Man könne noch nicht sagen, ob der Einsatz über mehr als zehn Jahre richtig war, sagte der Altkanzler dem SPIEGEL. Lobende Worte fand der SPD-Politiker für seine Nachfolgerin Angela Merkel. mehr... Video ]

Kunduz-Prozess: Was darf ein Offizier im Krieg?

Kunduz-Prozess Was darf ein Offizier im Krieg?

SPIEGEL ONLINE - 20.03.2013

Zwei Bomben, Dutzende Tote und eine Frage: Wer trägt die Schuld? Nach dem Luftangriff im afghanischen Kunduz hat nun in Bonn ein Schadensersatzprozess begonnen. Die Opfer wollen Geld - und Gerechtigkeit. Von Jörg Diehl, Bonn mehr... Video | Forum ]

Afghanistan-Einsatz: Bundeswehr ließ Aufständische mit Drohne töten

Afghanistan-Einsatz Bundeswehr ließ Aufständische mit Drohne töten

SPIEGEL ONLINE - 17.03.2013

Verteidigungsminister de Maizière nennt sie "ethisch neutrale Waffen". Die Regierung will die Truppen mit eigenen Drohnen bewaffnen. Doch bereits 2010 hatte die Bundeswehr nach SPIEGEL-Informationen Aufständische in Afghanistan mit Hilfe einer US-Drohne töten lassen. mehr... Forum ]

Abzug aus Afghanistan: Bundeswehr schließt Transit-Abkommen mit Türkei

Abzug aus Afghanistan Bundeswehr schließt Transit-Abkommen mit Türkei

SPIEGEL ONLINE - 15.03.2013

Es ist ein entscheidender Schritt für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan: Noch am Freitag will die Bundeswehr mit der Türkei ein Abkommen für den Rücktransport von Material und Fahrzeugen vom Hindukusch unterzeichnen. Schon ab April soll der Rücktransport beginnen. Von Matthias Gebauer mehr... Forum ]



Beschlüsse der Kabuler Afghanistan-Konferenz
Die afghanische Regierung will spätestens 2014 die Verantwortung für die Sicherheit in ihrem Land von den ausländischen Truppen übernehmen. Mitte 2011 will Deutschland beginnen, seine Truppen abzuziehen. Derzeit sind in Afghanistan unter dem Kommando der Nato rund 85.000 Soldaten aus mehr als 40 Ländern stationiert. Um den Abzug zu ermöglichen, werden derzeit afghanische Soldaten und Polizisten ausgebildet. Die internationale Gemeinschaft rechnet damit, dass Afghanistan bis zum Herbst 2011 171.600 Soldaten und 134.000 Polizisten benötigt. Deutschland beteiligt sich an dem Aufbau der afghanischen Armee und bildet zudem mit gut 200 Polizeibeamten die örtlichen Polizisten in bilateralen Programmen aus.

Fläche: 652.225 km²

Bevölkerung: 31,412 Mio.

Hauptstadt: Kabul

Staats- und Regierungschef: Hamid Karzai

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Ausrüstung der Bundeswehr
Mit welcher Ausrüstung arbeitet die Bundeswehr in Afghanistan? Panzer, Mörser, Hubschrauber - klicken Sie auf die Überschriften, um mehr zu erfahren

Die Positionen der Parteien zum Afghanistan-Einsatz
REUTERS
Für die Union ist klar, dass der Einsatz der Bundeswehr fortgeführt werden soll. "Dieses Mandat ist über jeden vernünftigen völkerrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Zweifel erhaben", erklärte CDU-Chefin Angela Merkel. Forderungen nach einem sofortigen Rückzug aus Afghanistan nannte sie "unverantwortlich".

Sie warnte vor "unabsehbaren" Folgen für die Sicherheit der Deutschen und ihrer Verbündeten; Folgen, die "weit verheerender wären" als jene der Anschläge vom 11. September 2001. Zudem würde Afghanistan "in Chaos und Anarchie versinken".

Mit Blick auf den deutschen Einsatz betont die Union, es könne "keinen zivilen Aufbau ohne eine militärische Absicherung geben". Die Union will den Afghanistan-Einsatz zeitlich nicht konkret begrenzen. "Die internationale Gemeinschaft wird ihre militärische Präsenz so lange aufrechterhalten, wie es nötig ist, nicht länger, aber auch nicht kürzer", erklärte Merkel. Es müsse mit der afghanischen Regierung eine "Übergabe in Verantwortung" geben.

Karzai und Afghanistan
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