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Alle Artikel und Hintergründe

Enttäuscht vom Traumberuf Erster Job, erste Krise

Enttäuscht vom Traumberuf: Erster Job, erste Krise
KarriereSPIEGEL - 10.01.2016

Endlich im Traumjob angekommen - und plötzlich aufgewacht: Das ersehnte Metier entpuppt sich manchmal als gar nicht so toll wie gedacht. Drei Berufsanfänger über Erwartungen und Enttäuschungen. Von Miriam Olbrisch mehr... Forum ]

Arbeitsbelastung Ostdeutsche sind gestresster als Westdeutsche

Arbeitsbelastung: Ostdeutsche sind gestresster als Westdeutsche
KarriereSPIEGEL - 09.11.2015

Sieben von zehn Arbeitnehmern klagen über wachsenden Stress im Job, so eine Umfrage der Gewerkschaft Ver.di. Dabei zeigt sich ein starkes Ost-West-Gefälle. mehr... Forum ]

DAK-Psychoreport Fehltage durch Seelenleiden auf Rekordniveau

DAK-Psychoreport: Fehltage durch Seelenleiden auf Rekordniveau
KarriereSPIEGEL - 27.10.2015

Bedrückt, antriebslos und ständig müde: Seit 1997 hat sich die Anzahl der beruflichen Fehltage durch psychische Leiden verdreifacht. Besonders hoch ist die Zahl im Saarland und in Großstädten. mehr... Forum ]

Downshifting Ein bisschen Südsee

Downshifting: Ein bisschen Südsee
KarriereSPIEGEL - 20.10.2015

Weniger arbeiten! Weniger Stress! Fast alle träumen davon. "Downshifter" tun es wirklich: Sie wagen das Leben mit weniger Geld - und haben mehr Zeit für sich. Von Silvia Dahlkamp mehr... Forum ]

Arbeitsalltag im Flüchtlingsamt "Ich bin leistungsmäßig an der Grenze"

Arbeitsalltag im Flüchtlingsamt: "Ich bin leistungsmäßig an der Grenze"
KarriereSPIEGEL - 10.10.2015

Bleibt ein Flüchtling, oder muss er das Land verlassen? Das entscheiden Mitarbeiter der Behörde Bamf - möglichst schnell, denn Tausende Anträge stapeln sich. Ein Beamter beschreibt anonym den Druck, dem er ausgesetzt ist. Protokolliert von Anja Tiedge mehr... Video | Forum ]

Kaputtmachen als Kunstprojekt Warum ein Anwalt sein Haus zerstören ließ

Kaputtmachen als Kunstprojekt: Warum ein Anwalt sein Haus zerstören ließ
KarriereSPIEGEL - 24.09.2015

Jurist Jens Brelle schlittert in eine Sinnkrise, heuert drei Kunststudenten an, sie zertrümmern Wände seines Reihenhauses und schreddern die Einrichtung. Was ist denn da los? Eine "kuratierte Katastrophe". Von Désirée Balthasar mehr... Forum ]

Burn-out Von der Chefetage in die Psychiatrie - und zurück

Burn-out: Von der Chefetage in die Psychiatrie - und zurück
KarriereSPIEGEL - 30.08.2015

Sag ich es den Kollegen oder sage ich es besser nicht? IT-Manager Rüdiger Striemer hat sich wegen einer Angststörung selbst in die Psychiatrie eingewiesen. Kein Grund, sich zu schämen, findet er. mehr... Forum ]

Stress in den Ferien Jeder Vierte nimmt Arbeit mit in den Urlaub

Stress in den Ferien: Jeder Vierte nimmt Arbeit mit in den Urlaub
KarriereSPIEGEL - 22.06.2015

Im Urlaub richtig abschalten - das gelingt nur wenigen. Jeder Zehnte wird vom Chef oder den Kollegen gestört. Und jeder Sechste nimmt sich nur frei, um endlich in Ruhe arbeiten zu können. mehr... Forum ]

Heimlicher Feierabend Jeder dritte Berater täuscht den Workaholic nur vor

Heimlicher Feierabend: Jeder dritte Berater täuscht den Workaholic nur vor
KarriereSPIEGEL - 22.06.2015

Morgens der Erste, abends der Letzte im Büro - das imponiert dem Chef. Aber manchmal ist demonstrativer Fleiß nur Fake, wie ein Beispiel aus den USA zeigt: In einer Firma schleicht jeder dritte Berater heimlich nach Hause. Von Helene Endres mehr... Forum ]

Frauen mit Erfolgsgeschichte "Jetzt oder nie - ich musste meinen eigenen Weg finden"

Frauen mit Erfolgsgeschichte: "Jetzt oder nie - ich musste meinen eigenen Weg finden"
KarriereSPIEGEL - 29.04.2015

Serie Was Töchtern oft verwehrt bleibt, wurde Heidi Gutschmidt dringend angetragen: Der Vater wollte sie als Nachfolgerin für seine mittelständische Firma. Sie lehnte ab, brach mit dem Job als Juristin, wurde Gesundheitsunternehmerin. mehr... Forum ]


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Burnout-Kliniken: Hier finden Manager Hilfe
Burn-out: Zahlen und Fakten
Die neue Zivilisationskrankheit
REUTERS
Erschöpfungssyndrom, Anpassungsstörung, Depression, Belastungsstörung, Burn-out - die Volksleiden der modernen Gesellschaft haben viele Namen. Die WHO hat beruflichen Stress zu "einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts" erklärt. Bis 2030 könnte die Depression die wichtigste Ursache von Krankheitsbelastungen sein - in reichen Ländern ist sie es bereits.
Erschöpfung - ein Massenphänomen
Eine repräsentative Studie von Techniker-Krankenkasse (TK), "FAZ"-Institut und Forsa macht deutlich, welche Ausmaße das Problem inzwischen in Deutschland angenommen hat: Acht von zehn Deutschen empfinden demnach ihr Leben als stressig. Jeder Dritte steht unter Dauerstrom, jeder Fünfte bekommt die Folgen gesundheitlich zu spüren - von Schlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt. Stress bestimmt den Alltag in Deutschland immer stärker.

Alarmierend ist der TK zufolge die hohe Zahl von Burn-out-Patienten. 2008 sind demnach "ausgebrannte" Berufstätige fast zehn Millionen Tage krankgeschrieben worden. Damit fehlten rund 40.000 Menschen das ganze Jahr über am Arbeitsplatz. Dies entspricht einer Zunahme von 17 Prozent verglichen mit 2003.
Job ist Stressfaktor Nummer eins
Stressfaktor Nummer eins ist der Job. Das haben die 1014 befragten Personen zwischen 14 und 65 Jahren zu Protokoll gegeben. Jeder Dritte arbeitet am Limit, getrieben von Hektik, Termindruck und einem zu hohen Arbeitspensum. Ein Drittel der Beschäftigten leidet darunter, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen und von Informationen überflutet zu werden.

Berufstätige Eltern geraten der Studie zufolge besonders häufig an ihre Belastungsgrenze. Ihre größte Sorge sei, dass die Familie zu kurz kommt. Doch auch 90 Prozent der Schüler klagen über Stress. Jeder Dritte steht nach eigener Aussage permanent unter Leistungs- und Prüfungsdruck.
Kosten für das Gesundheitssystem
Auch für das Gesundheitssystem ist die Dauerbelastung der Menschen ein ernstzunehmender Kostenfaktor. Mit knapp 27 Milliarden Euro im Jahr stehen die Ausgaben für die Behandlung stressbedingter psychischer Erkrankungen an dritter Stelle der Kostentabelle. Hinzu kommen massive Aufwendungen für Herz-Kreislauf-Krankheiten, unter denen Dauergestresste mehr als doppelt so häufig leiden wie ihre weniger unter Druck stehenden Zeitgenossen.

Hintergrund
Onlinetherapie, Beratung, Selbsthilfe - Was ist was?
Therapien ausschließlich via Internet sind in Deutschland nicht erlaubt. Psychologen und Psychiater dürfen dort lediglich beraten, also Lebenshilfe und Tipps geben, aber keine Probleme mit Krankheitswert therapieren. Beratungen eignen sich deshalb vor allem für leichtere Probleme wie Beziehungsstress oder Mobbing. Im Rahmen von Forschungsprojekten an Universitäten gibt es "therapeutengestützte Selbsthilfe", dabei begleiten Therapeuten Patienten bei der Arbeit an einem Onlineprogramm.
Onlineselbsthilfe www.deprexis.de
www.deprexis.de
Onlineselbsthilfeprogramm bei Depressionen, basierend auf wissenschaftlich bewährten Methoden. Die Standardversion funktioniert ohne Therapeutenkontakt, Psychologen haben jedoch die Möglichkeit, das Programm in ihre Therapie einzubauen und die Ergebnisse ihrer Patienten mitzuverfolgen. An der Universität Bern läuft derzeit ein Forschungsprojekt, die Teilnahme ist kostenlos möglich: www.online-therapy.ch/deprexis/info.php
Beratungsangebote
Wer im Internet nach Hilfe bei psychischen Problemen sucht, sollte auf die Berufsbezeichnung des Therapeuten achten ("Ärztlicher Psychotherapeut" oder "Psychologischer Psychotherapeut") und darauf, dass dieser einer bewährten Psychotherapiemethode folgt. Informationen gibt es beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP): www.bdpverband.org/psychologie/psytherapie.shtml. Der BDP hat auch ein Gütezeichen entwickelt, bisher nehmen aber nur wenige Therapeuten teil: www.bdp-verband.de/service/onlineberater.html. Eine Paartherapie und Eheberatung im Rahmen eines Projekts der Universität Göttingen findet man unter www.theratalk.de
Therapeutengestützte Selbsthilfe
www.lebenstagebuch.de
Onlineschreibtherapie bei traumatischen Erinnerungen für Menschen ab 65 Jahren im Rahmen eines Forschungsprojektes. Therapeuten sind beteiligt.

www.online-therapy.ch/sa/de/home.php
Onlinebehandlung bei Sozialer Angst im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Bern. Therapeuten sind beteiligt.


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