Schlafstörungen Fensterlose Jobs gefährden die Gesundheit

Schlafstörungen: Fensterlose Jobs gefährden die Gesundheit
KarriereSPIEGEL - 08.08.2014

Ein lichtdurchflutetes Eckbüro hätte jeder gern - viele Beschäftigte müssen aber ganz ohne Fenster auskommen. Die Folgen der dämmrigen Verliese könnten weit ins Privatleben reichen: Die Betroffenen schlafen schlecht und nehmen zu. mehr... Forum ]

Kinderkrankenschwester steigt aus "Einmal habe ich für mich entschieden"

Kinderkrankenschwester steigt aus: "Einmal habe ich für mich entschieden"
KarriereSPIEGEL - 07.08.2014

Für Familien krebskranker Kinder ist das Krankenhaus der Lebensmittelpunkt - und die Krankenschwester die engste Vertraute. Carina Herrmann, 33, hielt das irgendwann nicht mehr aus. Sie kündigte und verschenkte alles. Bis auf ihren Rucksack. mehr... Forum ]

Feierabend Zu platt fürs Privatvergnügen

Feierabend: Zu platt fürs Privatvergnügen
KarriereSPIEGEL - 06.08.2014

Abends noch ins Kino oder zum Sportverein? Eher nicht. Gut 20 Prozent der Beschäftigten sind nach einem Arbeitstag zu erschöpft. Von vielen erwartet der Chef außerdem Überstunden. mehr... Forum ]

Belastung im Job Deutsche Unternehmen schützen Mitarbeiter schlecht vor Stress

Belastung im Job: Deutsche Unternehmen schützen Mitarbeiter schlecht vor Stress
KarriereSPIEGEL - 14.07.2014

Belastungen im Job können krank machen. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht ausreichend schützen, werden laut Arbeitsschutzgesetz bestraft. Doch die deutsche Regelung ist schwammig. Andere EU-Länder sind konsequenter. Von Jana Hauschild mehr... Forum ]

Workaholics "Lassen Sie uns ein bisschen langsamer sein"

Workaholics: "Lassen Sie uns ein bisschen langsamer sein"
KarriereSPIEGEL - 05.07.2014

Sie schuften mindestens 60 Stunden die Woche, Sie sind immer erreichbar und Sie glauben, dass Lunch was für Loser ist? Dann haben Sie diesen Samstag einen Grund zu feiern: den Tag des Workaholic. Ein Interview von Helene Endres mehr... Forum ]

Gewerkschaftsstudie: Viele Langzeitarbeitslose mit Schulden- und Suchtproblemen

Gewerkschaftsstudie: Viele Langzeitarbeitslose mit Schulden- und Suchtproblemen

SPIEGEL ONLINE - 18.06.2014

Schulden, Suchtprobleme oder psychosoziale Schwierigkeiten: Hartz-IV-Empfänger leiden häufig unter Problemen, die sie alleine nicht in den Griff bekommen. Von Kommunen und Jobcentern werden sie dabei allzu oft alleingelassen. mehr... Forum ]

Belastung im Alltag Arbeitslose fühlen sich gestresster als Manager

Belastung im Alltag: Arbeitslose fühlen sich gestresster als Manager
KarriereSPIEGEL - 17.06.2014

Mehr Arbeit, mehr Stress? Von wegen. Eine neue Studie zeigt: Besonders häufig fühlen sich Erwerbslose überlastet. Wer den Druck im Job reduzieren will, sollte sich für die gehobene Beamtenlaufbahn bewerben. mehr... Forum ]

Arbeitszeiten-Hoch Deutschland rackert wie selten zuvor

Arbeitszeiten-Hoch: Deutschland rackert wie selten zuvor
KarriereSPIEGEL - 10.06.2014

15 Milliarden Stunden haben Erwerbstätige in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres gearbeitet - so viel wie seit 1992 nicht mehr. Die Gründe: kräftige Konjunktur, mehr Überstunden, weniger Krankheitsausfälle. mehr... Forum ]

Sonntagsdienste Diese Rechte haben Arbeitnehmer

Sonntagsdienste: Diese Rechte haben Arbeitnehmer
KarriereSPIEGEL - 31.05.2014

"Am siebten Tag sollst du ruhen", stand schon im Alten Testament. Längst nicht jeder hält sich daran: Immer mehr Beschäftigte müssen sonn- und feiertags arbeiten. Doch es gibt gesetzliche Grenzen. mehr... Forum ]

Sonderzahlung bei Opel Richter erlauben Extra-Boni für Gewerkschafter

Sonderzahlung bei Opel: Richter erlauben Extra-Boni für Gewerkschafter
KarriereSPIEGEL - 21.05.2014

Eine Sonderzahlung nur für Gewerkschafter, darf das sein? Opel-Mitarbeiter klagten dagegen - und verloren vor dem Bundesarbeitsgericht. mehr... Forum ]

Arbeitsrecht Was Ihr Chef darf - und was nicht

Arbeitsrecht: Was Ihr Chef darf - und was nicht
KarriereSPIEGEL - 15.05.2014

Kann Ihr Arbeitgeber Sie zwingen, pro Woche 50 Stunden zu arbeiten? Oder Ihren Jahresurlaub als Ein-Wochen-Häppchen zu nehmen? Diese Fragen gehören zu den Klassikern des Arbeitsrechts. Hier sind die Antworten. Von Martin Wehrle mehr... Forum ]



Verwandte Themen

Fotostrecke
Burnout-Kliniken: Hier finden Manager Hilfe
Burnout: Zahlen und Fakten
Die neue Zivilisationskrankheit
REUTERS
Erschöpfungssyndrom, Anpassungsstörung, Depression, Belastungsstörung, Burnout - die Volksleiden der modernen Gesellschaft haben viele Namen. Die WHO hat beruflichen Stress zu "einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts" erklärt. Bis 2030 könnte die Depression die wichtigste Ursache von Krankheitsbelastungen sein - in reichen Ländern ist sie es bereits.
Erschöpfung - ein Massenphänomen
Eine repräsentative Studie von Techniker-Krankenkasse (TK), "FAZ"-Institut und Forsa macht deutlich, welche Ausmaße das Problem inzwischen in Deutschland angenommen hat: Acht von zehn Deutschen empfinden demnach ihr Leben als stressig. Jeder Dritte steht unter Dauerstrom, jeder Fünfte bekommt die Folgen gesundheitlich zu spüren - von Schlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt. Stress bestimmt den Alltag in Deutschland immer stärker.

Alarmierend ist der TK zufolge die hohe Zahl von Burnout-Patienten. 2008 sind demnach "ausgebrannte" Berufstätige fast zehn Millionen Tage krankgeschrieben worden. Damit fehlten rund 40.000 Menschen das ganze Jahr über am Arbeitsplatz. Dies entspricht einer Zunahme von 17 Prozent verglichen mit 2003.
Job ist Stressfaktor Nummer eins
Stressfaktor Nummer eins ist der Job. Das haben die 1014 befragten Personen zwischen 14 und 65 Jahren zu Protokoll gegeben. Jeder Dritte arbeitet am Limit, getrieben von Hektik, Termindruck und einem zu hohen Arbeitspensum. Ein Drittel der Beschäftigten leidet darunter, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen und von Informationen überflutet zu werden.

Berufstätige Eltern geraten der Studie zufolge besonders häufig an ihre Belastungsgrenze. Ihre größte Sorge sei, dass die Familie zu kurz kommt. Doch auch 90 Prozent der Schüler klagen über Stress. Jeder Dritte steht nach eigener Aussage permanent unter Leistungs- und Prüfungsdruck.
Kosten für das Gesundheitssystem
Auch für das Gesundheitssystem ist die Dauerbelastung der Menschen ein ernstzunehmender Kostenfaktor. Mit knapp 27 Milliarden Euro im Jahr stehen die Ausgaben für die Behandlung stressbedingter psychischer Erkrankungen an dritter Stelle der Kostentabelle. Hinzu kommen massive Aufwendungen für Herz-Kreislauf-Krankheiten, unter denen Dauergestresste mehr als doppelt so häufig leiden wie ihre weniger unter Druck stehenden Zeitgenossen.

Hintergrund
Onlinetherapie, Beratung, Selbsthilfe - Was ist was?
Therapien ausschließlich via Internet sind in Deutschland nicht erlaubt. Psychologen und Psychiater dürfen dort lediglich beraten, also Lebenshilfe und Tipps geben, aber keine Probleme mit Krankheitswert therapieren. Beratungen eignen sich deshalb vor allem für leichtere Probleme wie Beziehungsstress oder Mobbing. Im Rahmen von Forschungsprojekten an Universitäten gibt es "therapeutengestützte Selbsthilfe", dabei begleiten Therapeuten Patienten bei der Arbeit an einem Onlineprogramm.
Onlineselbsthilfe www.deprexis.de
www.deprexis.de
Onlineselbsthilfeprogramm bei Depressionen, basierend auf wissenschaftlich bewährten Methoden. Die Standardversion funktioniert ohne Therapeutenkontakt, Psychologen haben jedoch die Möglichkeit, das Programm in ihre Therapie einzubauen und die Ergebnisse ihrer Patienten mitzuverfolgen. An der Universität Bern läuft derzeit ein Forschungsprojekt, die Teilnahme ist kostenlos möglich: www.online-therapy.ch/deprexis/info.php
Beratungsangebote
Wer im Internet nach Hilfe bei psychischen Problemen sucht, sollte auf die Berufsbezeichnung des Therapeuten achten ("Ärztlicher Psychotherapeut" oder "Psychologischer Psychotherapeut") und darauf, dass dieser einer bewährten Psychotherapiemethode folgt. Informationen gibt es beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP): www.bdpverband.org/psychologie/psytherapie.shtml. Der BDP hat auch ein Gütezeichen entwickelt, bisher nehmen aber nur wenige Therapeuten teil: www.bdp-verband.de/service/onlineberater.html. Eine Paartherapie und Eheberatung im Rahmen eines Projekts der Universität Göttingen findet man unter www.theratalk.de
Therapeutengestützte Selbsthilfe
www.lebenstagebuch.de
Onlineschreibtherapie bei traumatischen Erinnerungen für Menschen ab 65 Jahren im Rahmen eines Forschungsprojektes. Therapeuten sind beteiligt.

www.online-therapy.ch/sa/de/home.php
Onlinebehandlung bei Sozialer Angst im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Bern. Therapeuten sind beteiligt.


Social Networks