Belastung im Job Kampf dem Stress

Belastung im Job: Kampf dem Stress
KarriereSPIEGEL - 29.01.2014

Psychostress treibt Berufstätige zunehmend in die Frührente. Doch was fällt eigentlich unter psychische Belastungen am Arbeitsplatz? Und wie können sich Arbeitnehmer dagegen wehren? Ein Überblick über die Rechtslage. mehr... Forum ]

Neue Studie Stress treibt Arbeitnehmer in die Frührente

Neue Studie: Stress treibt Arbeitnehmer in die Frührente
KarriereSPIEGEL - 28.01.2014

Kaputt und reif für die Rente - mit nur 49 Jahren: Bei fast jedem zweiten Frührentner sind psychische Erkrankungen die Ursache für die Pensionierung, besagt eine neue Studie. Gewerkschafter beklagen den deutlich gestiegenen Druck am Arbeitsplatz. mehr... Forum ]

Ein Koch steigt aus Tausche Gourmetküche gegen Wochenmarkt

Ein Koch steigt aus: Tausche Gourmetküche gegen Wochenmarkt
KarriereSPIEGEL - 03.01.2014

Seine Törtchen standen auf den Speisekarten von Sternerestaurants. Jetzt tingelt Ingmar Oppenberg damit über Wochenmärkte. Mit seiner Reisebäckerei wagt der frühere Spitzenkoch den beruflichen Neustart - fern von cholerischen Küchenchefs und 16-Stunden-Schichten. Von Andreas Voigt mehr... Forum ]

Negatives Büroklima Burnout ist ansteckend

Negatives Büroklima: Burnout ist ansteckend
KarriereSPIEGEL - 30.12.2013

Gastbeitrag Lesen Sie überhaupt noch Artikel zum Thema Burnout oder haben Sie die Diskussion darüber satt? Gastautorin Ilona Bürgel kann es nicht mehr hören, dass permanent alle im Stress stecken. Sie bevorzugt zufriedene Kollegen. Und erhält sich so ihre eigene Produktivität. mehr... Forum ]

Schlaflose Manager Der Feind in meinem Bett

Schlaflose Manager: Der Feind in meinem Bett
KarriereSPIEGEL - 04.12.2013

Unproduktiv, unwirtschaftlich, überflüssig: Schlaf ist für viele Manager vertane Zeit, sie beschränken ihn auf ein Minimum. Doch damit tun sie ihren Firmen keinen Gefallen, glaubt Martin Wehrle. Übermüdete Chefs fällen Entscheidungen wie Betrunkene. Die Folgen sind fatal. mehr...

Arbeitsrecht Krankfeiern, aber richtig

Arbeitsrecht: Krankfeiern, aber richtig
KarriereSPIEGEL - 15.11.2013

Jetzt schallt er wieder durch die Büroflure, der fröhliche Dreiklang des Herbstes aus Husten, Niesen, Schnäuzen. Für alle, die krankheitsbedingt gleich ganz zu Hause bleiben, gelten besondere Pflichten. Dazu gehört nicht unbedingt, das Bett zu hüten. mehr... Forum ]

Mitarbeiter-Bewertung "Sorry, Patrick, die Noten sind viel zu gut"

Mitarbeiter-Bewertung: "Sorry, Patrick, die Noten sind viel zu gut"
KarriereSPIEGEL - 15.11.2013

Microsoft tat es, Yahoo tut es, ebenso beurteilen viele andere Firmen ihre Angestellten nach fragwürdigen Systemen. Auch Patrick D. Cowden musste Leistungsnoten vergeben. Im Gastbeitrag plädiert der langjährige Manager für einen radikalen Wandel der Führungskultur. mehr... Forum ]

Frust im Beruf Stopp, bitte nicht wechseln!

Frust im Beruf: Stopp, bitte nicht wechseln!
KarriereSPIEGEL - 08.11.2013

Chef doof, Arbeit öde, Kollege nervt - should I stay or should I go? Die meisten Menschen sind richtig in ihrem Job, sagt Personalberaterin Madeleine Leitner. Sie rät ihnen von hastiger Flucht ab, nur weil es im Arbeitsalltag mal knirscht. Ein Interview von Peter Wagner mehr... Forum ]

Burnout-Selbstprüfung Riecht's schon brenzlig?

Burnout-Selbstprüfung: Riecht's schon brenzlig?
KarriereSPIEGEL - 31.10.2013

Wenn Arbeit und Privatleben aus dem Gleichgewicht geraten, droht ein Burnout. Wie belastbar sind Sie, wie steht es um Ihre seelischen Reserven? Worauf müssen Sie achten in Job und Alltag? Eine Selbstprüfung hilft dabei, Warnsignale früh zu erkennen. Von Matthias Burisch mehr... Forum ]

Umsatteln im Beruf Der Traum vom anderen Leben

Umsatteln im Beruf: Der Traum vom anderen Leben
KarriereSPIEGEL - 25.10.2013

Wenn der Job nur noch nervt, muss ein neuer her. Von der Anwältin zur Schauspielerin, vom Manager zum Winzer: Fabelhaft gebrochene Karrieren gehören zur Folklore der Arbeitswelt. Oft hilft ein Coach beim Richtungswechsel - oder treibt dem Kunden die Flausen aus. Von Manfred Dworschak mehr... Forum ]



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Burnout-Kliniken: Hier finden Manager Hilfe
Burnout: Zahlen und Fakten
Die neue Zivilisationskrankheit
REUTERS
Erschöpfungssyndrom, Anpassungsstörung, Depression, Belastungsstörung, Burnout - die Volksleiden der modernen Gesellschaft haben viele Namen. Die WHO hat beruflichen Stress zu "einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts" erklärt. Bis 2030 könnte die Depression die wichtigste Ursache von Krankheitsbelastungen sein - in reichen Ländern ist sie es bereits.
Erschöpfung - ein Massenphänomen
Eine repräsentative Studie von Techniker-Krankenkasse (TK), "FAZ"-Institut und Forsa macht deutlich, welche Ausmaße das Problem inzwischen in Deutschland angenommen hat: Acht von zehn Deutschen empfinden demnach ihr Leben als stressig. Jeder Dritte steht unter Dauerstrom, jeder Fünfte bekommt die Folgen gesundheitlich zu spüren - von Schlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt. Stress bestimmt den Alltag in Deutschland immer stärker.

Alarmierend ist der TK zufolge die hohe Zahl von Burnout-Patienten. 2008 sind demnach "ausgebrannte" Berufstätige fast zehn Millionen Tage krankgeschrieben worden. Damit fehlten rund 40.000 Menschen das ganze Jahr über am Arbeitsplatz. Dies entspricht einer Zunahme von 17 Prozent verglichen mit 2003.
Job ist Stressfaktor Nummer eins
Stressfaktor Nummer eins ist der Job. Das haben die 1014 befragten Personen zwischen 14 und 65 Jahren zu Protokoll gegeben. Jeder Dritte arbeitet am Limit, getrieben von Hektik, Termindruck und einem zu hohen Arbeitspensum. Ein Drittel der Beschäftigten leidet darunter, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen und von Informationen überflutet zu werden.

Berufstätige Eltern geraten der Studie zufolge besonders häufig an ihre Belastungsgrenze. Ihre größte Sorge sei, dass die Familie zu kurz kommt. Doch auch 90 Prozent der Schüler klagen über Stress. Jeder Dritte steht nach eigener Aussage permanent unter Leistungs- und Prüfungsdruck.
Kosten für das Gesundheitssystem
Auch für das Gesundheitssystem ist die Dauerbelastung der Menschen ein ernstzunehmender Kostenfaktor. Mit knapp 27 Milliarden Euro im Jahr stehen die Ausgaben für die Behandlung stressbedingter psychischer Erkrankungen an dritter Stelle der Kostentabelle. Hinzu kommen massive Aufwendungen für Herz-Kreislauf-Krankheiten, unter denen Dauergestresste mehr als doppelt so häufig leiden wie ihre weniger unter Druck stehenden Zeitgenossen.

Hintergrund
Onlinetherapie, Beratung, Selbsthilfe - Was ist was?
Therapien ausschließlich via Internet sind in Deutschland nicht erlaubt. Psychologen und Psychiater dürfen dort lediglich beraten, also Lebenshilfe und Tipps geben, aber keine Probleme mit Krankheitswert therapieren. Beratungen eignen sich deshalb vor allem für leichtere Probleme wie Beziehungsstress oder Mobbing. Im Rahmen von Forschungsprojekten an Universitäten gibt es "therapeutengestützte Selbsthilfe", dabei begleiten Therapeuten Patienten bei der Arbeit an einem Onlineprogramm.
Onlineselbsthilfe www.deprexis.de
www.deprexis.de
Onlineselbsthilfeprogramm bei Depressionen, basierend auf wissenschaftlich bewährten Methoden. Die Standardversion funktioniert ohne Therapeutenkontakt, Psychologen haben jedoch die Möglichkeit, das Programm in ihre Therapie einzubauen und die Ergebnisse ihrer Patienten mitzuverfolgen. An der Universität Bern läuft derzeit ein Forschungsprojekt, die Teilnahme ist kostenlos möglich: www.online-therapy.ch/deprexis/info.php
Beratungsangebote
Wer im Internet nach Hilfe bei psychischen Problemen sucht, sollte auf die Berufsbezeichnung des Therapeuten achten ("Ärztlicher Psychotherapeut" oder "Psychologischer Psychotherapeut") und darauf, dass dieser einer bewährten Psychotherapiemethode folgt. Informationen gibt es beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP): www.bdpverband.org/psychologie/psytherapie.shtml. Der BDP hat auch ein Gütezeichen entwickelt, bisher nehmen aber nur wenige Therapeuten teil: www.bdp-verband.de/service/onlineberater.html. Eine Paartherapie und Eheberatung im Rahmen eines Projekts der Universität Göttingen findet man unter www.theratalk.de
Therapeutengestützte Selbsthilfe
www.lebenstagebuch.de
Onlineschreibtherapie bei traumatischen Erinnerungen für Menschen ab 65 Jahren im Rahmen eines Forschungsprojektes. Therapeuten sind beteiligt.

www.online-therapy.ch/sa/de/home.php
Onlinebehandlung bei Sozialer Angst im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Bern. Therapeuten sind beteiligt.


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