Robert Edwards
: Der Brite erhält die Auszeichnung für die Entwicklung der künstlichen Befruchtung.
Elizabeth Blackburn
,
Carol Greider
und
Jack Szostak
(alle USA) für die Erforschung der
Zellalterung
. Die Wissenschaftler entdeckten und charakterisierten das Enzym
Telomerase
, das für die Stabilität des menschlichen Erbguts wichtig ist.
Harald zur Hausen
(Deutschland) für die Entdeckung der
Papillomaviren
, die
Gebärmutterhalskrebs
auslösen, sowie die Franzosen
Françoise Barré-Sinoussi
und
Luc Montagnier
für die Entdeckung des
Aids-Erregers HIV
.
Mario R. Capecchi
,
Oliver Smithies
(beide USA) und
Sir Martin J. Evans
(Großbritannien) für eine genetische Technik, um Versuchsmäuse mit menschlichen Krankheiten zu schaffen
Die US-Forscher
Andrew Z. Fire
und
Craig C. Mello
für eine Technik, mit der sich
Gene
gezielt stumm schalten lassen.
Barry J. Marshall
und
J. Robin Warren
(beide Australien) für die Entdeckung des Magenkeims
Helicobacter pylori
und dessen Rolle bei der Entstehung von Magengeschwüren.
Richard Axel
und
Linda Buck
(beide USA) für die detailgenaue Enträtselung des
Geruchssinns
.
Paul C. Lauterbur
(USA) und
Sir Peter Mansfield
(Großbritannien) für ihre wesentlichen Beiträge zur Anwendung der
Kernspintomografie
in der Medizin als neuartiges und schonendes Diagnoseverfahren.
Sydney Brenner
(Großbritannien),
H. Robert Horvitz
(USA) und
John E. Sulston
(Großbritannien) für die Erforschung des programmierten Zelltods
(Apoptose)
als Grundlage zum Verständnis von Krebs, Aids und anderen Krankheiten.
Leland H. Hartwell
(USA),
Sir Paul M. Nurse
(Großbritannien) und
R. Timothy Hunt
(Großbritannien) für Erkenntnisse über die
Zellteilung
, die neue Wege in der
Krebstherapie
ermöglichen.
Arvid Carlsson
(Schweden),
Paul Greengard
(USA) und
Eric Kandel
(USA) für ihre Entdeckungen zur Signalübertragung im
Nervensystem
.
Günter Blobel
(USA) für seine Arbeiten über den Transport von
Proteinen
in der Zelle.